Club der roten Bänder: Warum diese Serie alle begeistert

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Die neue Vox Serie "Club der roten Bänder“ spielt in einem Krankenhaus, hat jedoch wenig mit den bekannten Krankenhausserien rund um Lügen, Betrügen und Drama zu tun hat.

Stattdessen geht es hier um Freundschaft, Zusammengehörigkeit, um Verständnis, Liebe und das Bangen um Leben oder Tod. Mich hat diese Serie direkt berührt und mitgenommen, so sensibel sind die Charaktere gezeichnet, so liebevoll wurden die Schauspieler ausgewählt und so wunderbar wird das katalanische Original "Polseres vermelles“, das auf den tatsächlichen Erlebnissen von Albert Espinosa basiert, in der Vox-Produktion umgesetzt.

Da ist zum Beispiel Jonas (dargestellt von Damian Hardung), der durch seine Krebserkrankung ein Bein verliert. Er verfällt ins Koma und trifft dort auf den kleinen Hugo, der seit einem Badeunfall im Koma liegt. Dieser gibt ihm eine Botschaft an seine Mutter weiter und als Jonas diese ausrichtet, erklärt Hugo im Off „Danke Jonas, so schafft sie es noch ein weiteres Jahr und das brauchen wir hier vor allem: Zeit.“

Diese Szene zeigt, was „Club der roten Bänder“ so anders, so besonders macht. Es spielt mit der Welt der Fantasie und hilft so unserem Kopf und den kleinen Patienten, ihre neue Realität besser zu verstehen und einzuordnen. Das ganze passiert ohne großen Pathos, sondern mit viel Witz und Liebe zum Detail.

Ich freue mich jedenfalls schon riesig darauf zu erfahren, wie es mit dieser ganz besonderen Gang weitergeht und bin jetzt Montags um 20:15 auf jeden Fall schon einmal nicht mehr zu sprechen, da fiebere ich mit wie es mit Jonas, Leo, Hugo und Co. weitergeht.

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