Cranberries

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Lebenmittel der Woche: Cranberries
Foto: Thinkstock

Lebensmittel der Woche

Große, rote Beeren, die aussehen, wie zu groß geratene Preiselbeeren. Wir sind gespannt auf die Modebeere aus Übersee und greifen bei Cranberries zu. Schließlich haben die Wunderbeeren jede Menge innere Werte.

Säuerlich und steinhart - von der ersten Begegnung mit Cranberries sollte man sich nicht entmutigen lassen. Denn: Cranberries gehören entweder gekocht, getrocknet, gebacken oder zu Saft gepresst. Das klingt aufwendig, lohnt sich aber.

So eine Beere enthält nämlich eine erstaunliche Menge an wunderwirkenden Inhaltsstoffen. Deshalb gehört sie auch zu den beliebtesten Heilpflanzen Nordamerikas. Schon die Indianer peppten mit der vitaminreichen Moosbeere ihre Ernährung auf. Bei den weißen Neuankömmlingen machte die Methode schnell Schule und so landete die Frucht als Skorbut-Killer auf den Schiffen.

Wunderbeere mit medizinischer Wirkung

Die kleine Rote als Vitaminbombe zu bezeichnen, greift dennoch zu kurz. Sie kann nämlich noch mehr. Besonders beliebt ist sie als Bakterienvernichter im Nierenbeckenbereich. Wer schon mal unter einer Nieren- oder Blasenentzündung gelitten hat und weiß, was brennende Schmerzen sind, sollte sich für nächstes Mal Cranberrysaft bereitstellen. Er wirkt harntreibend, antibakteriell, krampflösend und schmeckt viel besser als Medizin.

Natürlich muss niemand darauf warten, bis er an Vitaminmangel oder Blasenschmerzen leidet. Zum Vorbeugen einfach morgens getrocknete Cranberrys ins Müsli geben, mittags gibt's Pfannkuchen mit Cranberrysoße, nachmittags einen Muffin mit süßroten Beeren und wenn abends Wild auf den Tisch kommt, gibt's statt Preiselbeeren Cranberry-Chutney dazu.

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