Darmentzündung

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Krankheitsbild

Darmentzündung: Definition, Ursachen und Symptome

Bei einer Darmentzündung handelt es sich um ein Durchfallleiden. Bei einer Darmentzündung verweigert der Darm seine Arbeit. Normalerweise spalten die Säfte im Verdauungsorgan Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße auf, damit sie vom Körper verwertet werden können. Bei einer Darmentzündung wird dieser Prozess ausgesetzt. Denn wenn der Darm von Krankheitskeimen befallen wird, reagiert er mit Durchfall, um sie schnell zu entsorgen. Zusätzlich kann es dann zur Darmentzündung kommen, die zum Beispiel von unverträglicher oder bakteriell verunreinigter Kost ausgelöst wird.

Die genauen Ursachen der Darmleiden Colitis ulcerosa (schwere Darmentzündung mit häufigen, oft blutigen Durchfällen) und Morbus Crohn (chronische Darmentzündung) sind unbekannt. Eventuell wird die Darmentzündung in diesen Fällen durch Fehlsteuerungen des Immunsystems verursacht. Bei der Darmentzündung treten fast immer schmerzhafte Krämpfe und Durchfall auf. Daneben kann es bei einer Darmentzündung zu Blähungen, Fieber und - wenn auch der Magen betroffen ist - Übelkeit und Erbrechen kommen. Auch Blut oder Schleim im Stuhl sind mögliche Anzeichen für eine Darmentzündung. Eine Untersuchung schafft Klarheit über die Schwere der Darmentzündung und beugt Komplikationen wie einem Darmverschluss vor.

Darmentzündung: Behandlung

Bei einer Darmentzündung kommt es zu Durchfällen und damit zum Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen, der unbedingt ausgeglichen werden muss. Durchfallmittel bringen Linderung. Manchmal werden bei einer Darmentzündung Antibiotika verschrieben oder es ist ein chirurgischer Eingriff nötig. Ist die Ursache der Darmentzündung sind psychologische Betreuung und Entspannungsübungen empfehlenswert.

Darmentzündung: Vorbeugen und Selbsthilfe

Um einer Darmentzündung vorzubeugen, sollte man unbedingt auf eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung achten und viel trinken. Auf Alkohol, Nikotin, Koffein und ungesunde Fette (zum Beispiel in Fast Food) sollte verzichtet werden. Auch diese können das Risiko einer Darmentzündung erhöhen.

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