Darum darf es an Weihnachten auch mal kitschig sein

weihnachten kitschig
Kitschige Dekoration macht Weihnachten erst gemütlich!
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Weihnachten - das Fest des Kitsches!

Bunte Lichterketten, schimmernde Kerzen und jede Menge Lametta: Zur Adventszeit funkelt und glitzert es wohin man schaut – und wir lieben es! Aus diesen Gründen darf Weihnachten auch mal kitschig sein.

Tausende kleine Lichter umrahmen das Fenster, auf dessen Bank ein Stoff-Rentier vergnügt vor sich hin tanzt. Den Tisch schmückt ein Adventskranz, der mit unzähligen kleinen Kunstschneeflocken bestäubt ist, die im Kerzenschein schimmern. Und wenn man die Haustür öffnet, begrüßt uns ein Santa-Claus-Bewegungsmelder mit einem freundlichen „Hohoho!“, um danach Jingle Bells anzustimmen. Und was tun wir bei all dem Kitsch? Wir lächeln! Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, es ist vor allem das Fest des Kitsches! Und darum ist das auch gut so:

1. Weihnachten ist nur einmal im Jahr

Ja, offiziell mögen wir keinen Kitsch. Diese Einstellung vertreten wir auch brav das ganze Jahr. Doch wenn sich dieses dem Ende neigt, dürfen wir eindeutig eine Ausnahme machen. Jetzt entdecken selbst die minimalistischen unter uns ihre kitschige Ader. Das Schöne: Zur Adventszeit verurteilt uns absolut niemand dafür, wenn wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und unser Haus vor Deko platzt. Weihnachten ist ja schließlich nur einmal im Jahr!

2. Glitzer ist aber auch schön!

Sind wir mal ganz ehrlich: In ihrem tiefsten Inneren hat fast jede Frau ein Faible für Glitzer. Selbst diejenigen, die die Prinzessinnenphase im Kindesalter übersprungen haben, mögen es kitschig zu Weihnachten. In den Schaufenstern lächeln uns unzählige Rentiere, Kerzen und Christbaumkugeln an, die über und über mit Glitzer bestäubt sind. Kein Wunder, dass wir da schwach werden!

3. Weihnachten ist das Fest der Liebe

Und in der Liebe geht es ja bekanntlich auch gerne kitschig zu. Zur Weihnachtszeit haben wir plötzlich verstärkt das Bedürfnis, Familie und Freunden zu sagen, dass wir sie lieben. Auf der Straße lächeln sich selbst Fremde zu, man wünscht sich frohe Festtage – und generell herrscht zur Adventszeit plötzlich eine besinnliche Stimmung unter den Menschen. Dazu trägt mit Sicherheit auch der Kitsch bei: Der Anblick der hübschen Stadt versetzt uns automatisch in bessere Laune. Wir sehnen uns nach Frieden, Geborgenheit und Liebe.

4. Man erfreut sich an den kleinen Dingen

Wenn man zur Adventszeit durch die Straßen schlendert und ein besonders hübsch geschmücktes Haus entdeckt, bleibt man automatisch stehen und verweilt einen Moment. Wir betrachten die warmen Lichter, lassen sie auf uns wirken und plötzlich wird uns ganz warm ums Herz. Kitsch hin oder her – irgendwie stimmt uns die Schönheit der unzähligen kleinen Glühbirnen glücklich!

5. Kitsch erweckt das Kind in uns

Auf magische Art und Weise versetzt uns die Weihnachtszeit in eine ganz besondere Stimmung. Dinge die wir sonst hassen – wie übermäßiger Kitsch – sind plötzlich okay, ja sogar schön. Wenn der Weihnachtsbaum besonders hübsch geschmückt ist und in voller Pracht strahlt, spüren wir plötzlich wieder eine kindliche Freude in uns aufkommen.

6. Kitsch macht Weihnachten erst richtig gemütlich

Draußen ist es kalt und dunkel – drinnen dafür warm und kuschelig. Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als es sich mit einem warmen Tee bei Kerzenschein auf dem Sofa gemütlich zu machen. Und plötzlich gefällt uns der ganze Kitsch, denn die unzähligen Kerzen, Lampen und funkelnden Dekorationen lassen unser Zuhause in einem ganz neuen Licht erstrahlen – das es besonders gemütlich macht. Ja, Weihnachten ist kitschig. Und das ist auch gut so!

(ww4)

 

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