Darum lieben wir es, wenn Männer weinen

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Thomas Müller nach dem verlorenen Halbfinale gegen Italien.
Foto: Getty Images

Zeigt eure Gefühle!

Der Traum vom Titel - er platzte am Donnerstag.

Nach dem verpatzten EM-Halbfinale unserer Nationalelf bleibt uns neben unserer Traurigkeit ein Bild im Gedächtnis:

Thomas Müller - den wir als kämpferischen Mittelfeldspieler kennen - weinte.

Was keiner sehen sollte, berührte uns zutiefst. Hinter einem Handtuch versteckte Müller seine Tränen. Müller, der Kämpfer - der, der nie aufgibt, hart und fast ein bisschen unnahbar wirkt - ließ seiner Enttäuschung freien Lauf...

Weinende Männer - ein heikles Thema.

Die meisten Kerle würden niiiiiiieeeemals Schwäche zeigen. Sie machen auf John Wayne und tun so, als seien sie gefühlsresistent. Wurde ihnen doch seit jeher eingetrichtert, dass richtige Männer nun einmal nicht weinen, immer stark sein - und vor allem ihre Gefühle im Griff haben - müssen.

Wir sehen das anders! Auch Männer dürfen weinen! Denn es zeigt große Stärke, wenn Männer ihre Gefühle zulassen - und diese auch zeigen. Obendrein können Tränen äußerst befreiend wirken...

Lesen Sie: Darum lieben wir Männer , die auch mal weinen können...

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