Darum solltest du dein Geschirr nicht vorspülen

geschirr nicht vorspuelen
In unserer Redaktions-Spülmaschine spült auf jeden Fall niemand irgendetwas vor...
Foto: Wunderweib.de

Wenn du nicht vorspülst, wird dein Geschirr sogar sauberer

Experten raten, das Geschirr niemals vorzuspülen, bevor es in den Geschirrspüler kommt. Und der Grund ist wirklich einleuchtend...

Bei vielen von uns ist es tief verankert: Wenn das Geschirr stark verschmutzt ist, spülen wir es vor, bevor wir es in den Geschirrspüler tun. Doch das ist falsch!

Wer einen neueren Geschirrpüler hat (maximal 5 Jahre), hat höchstwahrscheinlich auch einen integrierten Sensor in dem Gerät. Dieser Sensor (meist heißt er "AquaSensor") misst während des Spülgangs den Verschmutzungsgrad des Wassers: Wie viele Essensreste sind bereits im Spülwasser? Wie viele Fettpartikel? Dieser Sensor schätzt also ein, wie schmutzig das Geschirr ist und regelt danach den Wasser- und Energieverbrauch.

Wenn wir das Geschirr vorspülen, "denkt" dieser Sensor, dass unser Geschirr sauberer ist, als es ist und wäscht von Anfang an im Sparmodus. Das Geschirr wird nicht richtig sauber.

Stattdessen haben wir mit dem Vorspülen viel mehr Zeit, Energie (wenn wir mit warmem Wasser vorspülen) und Wasser verschwendet, als es der Geschirrspüler getan hätte, selbst wenn sein Sensor den höchsten Verschmutzungsgrad festgestellt hätte.

Experten raten: Befreit Euer Geschirr nur von groben Essensresten (die könnt ihr auch ohne Wasser mit einer Gabel abkratzen) und stellt es dann in den Geschirrspüler. Den Rest schafft euer Geschirrspüler schon ganz von allein.

Und: Lest immer die Gebrauchsanweisung eures Geschirrspülers. Dort erfahrt ihr mehr, ob auch eure Maschine einen Sensor hat und wie der Wasser- und Energieverbrauch eures Gerätes ist.

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