Das „14 Tage Fett weg"-Programm

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Foto: Dirk Bader

Diät-Tagebuch

Abnehmen im Turbogang: Wirkt das „14 Tage Fett weg“- Trainingsprogramm wirklich? SHAPE-Leserin Natalie testete es und verlor 6,3 Kilo! Wir lassen Sie in Natalies Diät-Tagebuch lesen.

Natalies Tagebuch

Es kann nicht wahr sein, dass ich als Ex- Leistungsschwimmerin mehr wiege als mein 68 Kilo schwerer Freund. Aber ich weiß auch, woher das kommt: Mit dem Studienbeginn fuhr ich den Sport von Hundert auf Null zurück, saß viel am Schreibtisch und fand es großartig, mit dem Liebsten zu kochen und vorm Fernseher zu lümmeln.

Schon gemütlich, aber nicht folgenlos – nach drei Jahren passten mir immer weniger Klamotten, sogar Kleidergröße 42 spannte. Wie viel ich wiege, weiß ich gar nicht genau, die Waage habe ich verbannt. Ich schätze aber so um die 80 Kilo. Jede Diät habe ich bislang abgebrochen. Ich bin ein ungeduldiger Typ, brauche schnelle Ergebnisse. Das 14-Tage-Konzept scheint genau für mich zu passen – ich bin gespannt!

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Treffen mit dem Coach

Schock! Die Waage zeigt 85,6 Kilo! Zudem misst Michael den Umfang von Armen, Bauch, Hüfte – 112 Zentimeter, oh Gott! – und meine Stimmung sinkt auf null. Mit dem netten Einstiegssatz „Ich Täter, du Opfer“ macht mir Michael klar, dass es kein Entrinnen mehr für mich gibt: 25 Übungen muss ich jetzt jeden Tag zweimal ausführen. Dazu brauche ich 0,5-Kilo-Hanteln.

Nachdem Michael gefragt hat, ob mich frühere Verletzungen eventuell sportlich einschränken (nein!), geht’s los. Nach einem Durchgang bin ich völlig K. o. Michaels Vorgaben in puncto Essen bauen mich auch nicht gerade auf: „Alle zwei bis drei Stunden Eiweiß , keine Kohlenhydrate, kaum Fett.“ Morgens – nach dem ersten Training – gibt’s einen Eiweiß-Shake Vanille (Pulver zum Beispiel über www.strunz.com, 750 Gramm, 56 Euro). Vanille kille den Heißhunger auf Süßes, meint der Coach. Aha.

Abends, das heißt vor 19:30 Uhr, darf ich so viel gedünstetes Gemüse essen, wie ich mag, mittags gibt’s ein Rezept à la Michael, zum Beispiel Hühnchensticks oder gefüllte Paprika (siehe www.shape.de/fettweg), zwischendurch ein paar Nüsse. Na prost. Erwähnte ich, dass Alkohol verboten ist?!

Natalies Tagesbuch - 1. Tag

Mein Wecker klingelt um sieben Uhr. Obwohl Sonntag ist, bin ich super motiviert. Auf Michaels Rat habe ich mir abends ein Glas Wasser auf den Nachttisch gestellt, das ich noch vorm Aufstehen trinke, um den Hunger zu betäuben.

Los geht’s mit der Sporteinheit! Erst war ich skeptisch, ob 0,5-Kilo-Gewichte überhaupt was bringen. Nach den ersten vier Hantel-Übungen sind meine Arme schwer und ich überlege ernsthaft, ohne Gewichte weiterzumachen. Was ich natürlich nicht tue, man hat doch Ehrgeiz!

Flüssiges Frühstück: Ein Vanille-Shake startet den Tag

Nach der Dusche gibt’s um acht Uhr den ersten Eiweiß-Shake. Das Pulver löst sich nicht gut im Wasser auf, ich spüre Bröckchen. Bähh. Zur Entschädigung gönne ich mir ein gutes Buch auf der Couch . Hunger habe ich keinen, dennoch freue ich mich nach 2,5 Stunden über zehn Mandeln, endlich was zum Kauen!

Mein Freund ist mittags zu seinen Eltern gefahren, ich mag eh keinen Sonntagsbraten. Stattdessen mische ich mir einen Hühnchensalat zusammen. Geschmack? Drei minus. Eine halbe Stunde nach dem zweiten Snack – Sonnenblumenkerne – starte ich die zweite Sporteinheit. Meine Muskeln motzen, die haben sich doch heute schon bewegt! Zum Glück darf ich 30 Minuten danach schon wieder – haha – etwas essen.

So viel Gemüse hatte ich noch nie auf dem Teller, aber wenn Michael sagt, so viel, wie ich will, nutze ich das aus. Um 19:30 Uhr kommt eine SMS von ihm: „Jetzt nichts mehr essen“ – würde ich doch nie tun ...

Natalies Tagesbuch - 2. & 3. Tag

Heute muss ich schon um halb sieben aus den Federn, um noch vor meinem Nebenjob zu trainieren. Zum Glück arbeite ich Morgenmuffel nur zwei Tage die Woche. Der Frühstücks-Shake und ich werden nie Freunde, diese Klümpchen …

Im Büro wollte mir ein Kollege einen meiner zehn Wallnusskerne wegessen. Unverschämt! Aus Geselligkeit gehe ich mittags mit in die Kantine, löffele aber tapfer den morgens zubereiteten Eier-Tomaten- Salat . Schmeckt ganz O. k., aber viel ist das nicht.

Bevor ich schwachwerde, gehe ich lieber noch spazieren. Ich spüre Muskelkater . Gut, dann passiert was. Nach Feierabend hetze ich heim, damit ich Sport und Abendessen noch vor der 19:30-Uhr-Grenze schaffe.

 

Ich will Obst! Leider ist auch Fruchtzucker verboten. Dieses Verlangen werde ich nicht los. Der Muskelkater ist echt schlimm, gut, dass ich zu Hause bin und nach dem Training faul sein kann. Das hält die Laune oben.

Die Leistung des Tages besteht darin, meine Vorher-Fotos an den Kühlschrank zu kleben. Ganz schön abschreckend, wie ich aussehe. Zwar habe ich alle bösen Sachen wie Margarine und Marmelade vorher entsorgt, aber ich habe mit meinem Freund ausgemacht, dass er seine Wurst drin lassen darf. Und die lacht mich wirklich verboten lecker an. Heute habe ich nämlich echt HUNGER.

Natalies Tagesbuch - 4. & 5. Tag

Oh Wunder, der Frühstücks-Shake hat heute echt gut geschmeckt. Ich habe mir einen Mini-Schneebesen gekauft und wenn das Pulver richtig verrührt ist, ist das Zeug ganz lecker. Und macht satt, ehrlich. Allerdings ist da immer noch die Lust auf Müsli oder eine Brezel …

Und der Muskelkater nimmt zu statt ab. Hoffe, dass es mit meinem Gewicht genau umgekehrt ist. Um mich nicht verrückt zu machen, darf ich mich nur einmal pro Woche bei einer Freundin wiegen. Bin gespannt.

 

Zum ersten Mal tut mir beim Aufstehen nicht alles weh. Der Muskelkater wird besser! Langsam kenne ich die 25 Übungen auswendig, sodass ich nicht immer auf die Vorlage schauen muss. Das spart Zeit, bin schon nach 40 Minuten fertig und stolz auf mich.

Noch mehr, weil ich den Mädels-Abend abgesagt habe. Prosecco und Pralinen vorm TV passen nicht zu meinem Fett-weg-Plan . Lieber gönne ich mir einen Schwimmbadbesuch. Auch wenn ich es selbst nicht glaube, durch den Sport bekomme ich Lust auf noch mehr Bewegung. Tolles Gefühl, durchs Wasser zu gleiten!

Natalies Tagesbuch - 6. & 7. Tag

Upps, mein Kreislauf scheint heute im Bett geblieben zu sein. Mir ist echt schwindelig, blöd, dass ich heute ins Büro muss. Ich ziehe meinen Coach -Joker und rufe Michael an. Der empfiehlt eine Vitamintablette und Zähne zusammenbeißen. Wie witzig!

Erst als ich abends bei der Freundin auf der Waage stehe, bessert sich meine Laune: 81,9 Kilo! Drei Kilo und 700 Gramm in nicht ganz einer Woche, toll!!! Die Mühe scheint sich zu lohnen.

 

Mein Freund Andi und ich haben über eine blöde Sache gestritten. Es tut mir schnell leid, da ich weiß, dass allein meine schlechte Laune der Grund ist. Normalerweise würde ich jetzt zur Frustschokolade greifen. Aber ich bin eisern und breche zum Shoppen auf.

Die Vorstellung, was ich bald wieder anziehen kann, macht happy. Mutig kaufe ich eine Jeans in Größe 40, ohne sie anzuprobieren. Auch Andi findet die Hose gut und meint, dass er mich noch ein paar Tage im Zicken-Modus aushält. Voll süß!

Natalies Tagesbuch - 8., 9. & 10. Tag

Halbzeit!!! Das treibt die Motivation nach oben. Der Sport macht mir mittlerweile richtig Spaß und der Kreislauf ist wieder stabil. Kurz: alles bestens!

 

Im Büro feiert eine Kollegin Geburtstag. Nicht schön, den anderen beim Kuchenessen zuzusehen. Ich halte mich mit dem Gedanken über Wasser, dass heute mein Lieblings-Gericht des Programms auf dem Plan ( www.shape.de/fettweg ) steht: Hüttenkäse. Dass ich mich über Kleinigkeiten so freuen kann!

 

Das Workout läuft ziemlich schleppend, immer die gleichen Übungen, das ist auf Dauer echt langweilig. Aber was tut man nicht alles für eine Kleidergröße weniger.

Am späten Nachmittag feiere ich einen riesigen Triumph: Die neu gekaufte Jeans passt!!! Habe ganz vorsichtig versucht, sie anzuziehen, ging ganz easy. Ich bin total happy!

Natalies Tagesbuch - 11. & 12. Tag

Der Countdown läuft. Und das ist gut so, denn meine Gelüste – ein Wechselspiel aus Schokogier und Wurstverlangen – werden immer stärker. Auch die sportliche Motivation lässt nach. Abwechslung wäre gut, ich gehe noch mal schwimmen .

 

SCHEISSTAG! Vor Hunger könnte ich an die Decke gehen. Und das schlägt sich auch aufs Training nieder. Keine Lust auf Sport, wirklich null. Natürlich mache ich es trotzdem, aber ohne Spaß.

Zum Aufheitern leihe ich mir ein paar lustige DVDs aus und lasse mich berieseln. Es sind zwar nur noch drei Tage, aber auch die müssen irgendwie durchgehalten werden.

Natalies Tagesbuch - 13. & 14. Tag

Vormittags im Büro ist meine Stimmung noch so schlecht, dass ich meine Freundin anrufe, ob ich nicht schon in der Mittagspause zum Wiegen vorbeikommen kann. Ich brauche ein Erfolgserlebnis, sofort! Sonst beiße ich irgendwo rein und das ist sicher keine Gurke …

Zum Glück hat Andrea Zeit und wenig später strahlt mir eine 79,9 entgegen. Yeah! Unter 80 Kilo! Jetzt geht’s wieder bergauf. Trotzdem wäre eine Brezel toll …

 

Letzter Tag! Gemischte Gefühle beim Blick in den Spiegel. Das Gesicht ist jetzt zwar schmaler, dafür von Pickeln übersät – ein Resultat des Entschlackungs-Prozesses, erklärt mir Michael am Telefon. Die Übungen führe ich noch mal ganz bewusst aus, schließlich ist es das letzte Morgen- und das letzte Abend- Workout .

Zur Feier des Tages lädt mich mein Freund zum Essen ein. Ich wähle natürlich nur Salat ohne Dressing und ein großes Wasser. Aber der Verzicht lohnt sich: Wenn ich im Sitzen an mir herunterschaue, ist da kein Bauch mehr, der sich nach vorn wölbt. Ich bin so stolz. Und Andi erst. Zur Belohnung gibt er mir ein fettes Bussi auf die Wange. Ich könnte die ganze Welt umarmen!

Natalies Tagesbuch - Der Tag danach!

Heute treffe ich Michael wieder. Den Sport habe ich ausgelassen, aber zum Frühstück gab es wieder ’nen Shake. Den trinke ich auch weiter. Laut meinem Coach soll ich schrittweise wieder Kohlenhydrate essen, aber erst mal nur bei einer Mahlzeit und nicht abends.

Echte MaßarbeitNeben dem Gewicht von Natalie protokolliert Trainer Michael Bauer den Umfang von sechs markanten Körperstellen: "Das sind gute Erfolgsindikatoren!"
AusgangsdatenMichael erklärt, wo Frauen am meisten Fett einlagern
Tolle ErfolgsbilanzAm Oberarm fehlen drei Zentimeter, auf der Waage 6,3 Kilo

Vor Michaels Augen stelle ich mich auf die Waage. 79,3 Kilo! Ich habe noch mal über ein halbes Kilo abgenommen, insgesamt sind 6,3 Kilo runter. Und wo sind die weg? Am Bauch habe ich vier Zentimeter verloren, an den Hüften sechs. An den Oberschenkeln sind es sogar sieben. Ich freue mich wie ein Schneekönig! Die Mühe hat sich wirklich gelohnt. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich nicht einmal rumgejammert.

„Mein Kompliment, Natalie!“, lobt Michael, „ich finde es echt super, dass du das Programm so konsequent durchgezogen hast.“ Für mich ein weiterer Grund und auf jeden Fall eine tolle Motivation , mit dem Abnehmen weiterzumachen, der Grundstein ist ja jetzt gelegt. Allerdings nicht mehr mit so krassen Ernährungs-Einschränkungen, meine Brezel brauche ich einfach einmal täglich.

Ich gehe stattdessen wieder schwimmen, führe dreimal pro Woche Michaels Workout durch. Außerdem jogge ich. Mit dem alten Gewicht undenkbar! Mein Ziel: endlich weniger zu wiegen als Andi. Dazu müssten jetzt noch zehn Kilo runter, aber das schaffe ich auch noch!!!

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