Das passiert mit deiner Nase, wenn du zu viel Nasenspray nutzt

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Wenn die Nase stinkt, hängt das oft mit einer schweren Krankheit zusammen
Foto: Istock

Nasenspray macht süchtig. Aber wir hätten nie gedacht, dass das mit der Nase passieren kann

Stinknase - das hört sich nicht nur unschön an, sondern ist es auch. Denn die Stinknase ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Der Leidensdruck für die Betroffenen ist sehr hoch. Denn - wie der Name es schon sagt - beginnt die Nase stark zu stinken.

Stinknase: Was ist das?

Bei der Stinknase ist die Schleimhaut in der Nase massiv geschädigt. Es bilden sich braune Verkrustungen - sogenannten Borken - und Eiterherde. Da die Schleimhautzellen zerfallen, können sie ihrer Funktion nicht mehr nachkommen und Keime siedeln sich an. Für Außenstehende entsteht ein übler Geruch nach Verwesung. Der Betroffene selbst kann die Stinknase nicht riechen. Das liegt daran, dass die Riechzellen ebenfalls kaputt gehen.

Die genaue Ursache einer Stinknase ist nicht bekannt. Ärzte gehen davon aus, dass es sich um eine erbliche Vorbelastung handelt. Aber auch der langjährige Gebrauch von Nasenspray kann zu einer Stinknase führen. Schätzungen zufolge sind rund 100.000 Deutsche von Nasenspray abhängig. Durch den ständigen Gebrauch des Sprays verlernen die Nasenschleimhäute von selbst abzuschwellen.

Gibt es Warnzeichen?

Ja, denn schon, bevor eine Stinknase entsteht, gibt es Anzeichen dafür, dass etwas mit der Nase nicht stimmt. Die Nasenschleimhaut ist trocken und blutet häufig. Sofortiges Absetzen des Nasensprays und gute Pflege der Nase können zu einer Verbesserung der Borken führen. Geheilt werden kann die Stinknase nicht mehr. Die Krankheit ist allerdings sehr selten, da viele Patienten bei ersten Anzeichen zum Arzt gehen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Nasenspray-Konsum schon bedenklich ist, solltest du hier weiterlesen.

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