Das passiert, wenn eine andere Frau dich anzieht - Zalon im Test

zalon im test
Wie man dank persönlichem Online-Stylisten ganz fix zu neuen Outfits kommt.
Foto: Fotolia/Symbolbild
Inhalt
  1. Ausprobiert: Personal-Online-Shopping mit Zalandos Zalon
  2. Mein Stil. Weitergedacht: Die Styling-Plattform Zalon im Test
  3. Mein Zalon-Test: Zalandos Outfit-Beratung anprobiert

Ausprobiert: Personal-Online-Shopping mit Zalandos Zalon

Gelangweilt vom eigenen Look? Die Lösung: Einfach jemand anderes für einen einkaufen lassen! Wir haben die Online-Stilberatung von Zalon getestet.

"Curated Shopping" - also "betreutes Einkaufen" - im Netz ist gerade total im Trend. Unsere Redakteurin hat deshalb die Online-Modeberatung von Zalon by Zalando getestet.

Ich beschäftige mich allein im Job jeden Tag mit Mode. Was sind die neuen Trends? Welche kann Frau auch wirklich anziehen? Wie kombiniert man sie am besten? Und: Was lässt man besser bleiben? Mit welcher Frage ich mich hingegen weniger beschäftige: Was ziehe ich eigentlich an? Natürlich mache ich mir Gedanken, was ich trage, was wozu passt. Und greife dabei immer zu meinen Lieblingen. Auch beim Shoppen. Kaufe die sichere Jeans, ein doch immer ähnliches Oberteil, Schuhe, die so schon im Flur stehen. Modemüde könnte man sagen. Obwohl mein Schrank natürlich voll ist. Voll von hübschen Röcken, diversen Kleidern, ganz verschiedenen Shirts in allen unterschiedlichen Silhouetten und Farben. Nur anziehen tue ich sie nicht. Mein Gedanke: Mir Impulse von außen holen. Mal eine unbefangene Person auf meine Kleidung loszulassen, finde ich eine prima Idee. Gesagt, getan.

Mein Stil. Weitergedacht: Die Styling-Plattform Zalon im Test

Rangezogen habe ich mir die Personal-Styling-Plattform "Zalon" von Zalando. Das Konzept: Stylisten stellen für Modemüde wie mich Outfits zusammen - und senden das Ganze per Post nach Haus. Man klickt sich online durch einen Fragebogen zum persönlichen Klamottengeschmack, zu Kleidergrößen und Farbvorlieben. Außerdem gibt man an, wie viel Geld man ausgeben möchte, bewertet Beispiel-Looks und welche Marken und Looks man nie anziehen würde. Das Ganze dauert ca. 15 Minuten. Besonders toll: Nach dem Ausfüllen des Fragebogens macht man einen Telefontermin mit einem Zalon-Stylisten aus. Bei mir meldet sich zwei Tage später die freundliche Kathrin und plaudert eine gute Dreiviertelstunde mit mir über Farben, Formen und Problemzonen. Fünf Tage später halte ich mein persönliches Modepaket in den Händen und probiere sofort meine neuen Kombis aus, die sich alle auch durcheinander stylen lassen.

Super ist, dass mir tatsächlich jedes Teil passt. Und statt Klamotten für, wie gedacht, zwei Outfits, sind sogar genügend Teile für vier ganze Looks im Paket. Zwei casual Varianten für den Alltag, zwei Looks, die auch mal zum After-Work ausgeführt werden können. Ein Outfit wurde um einen blauen Faltenrock herum geplant, ein Look mit Culotte, eine Lässig-Kombi mit Ringelpulli und ein Styling mit Stoffhose. On top sind auch noch Schuhe und Tasche sowie zwei Tops zum Unterziehen im Karton. In allen Kombis fühle ich mich wohl, würde im Großteil auch am nächsten Tag zur Arbeit oder zum Date gehen.

Etwas schade ist nur, dass ich mir eigentlich einen etwas ausgefalleneren Look gewünscht hätte. Weg von Jeans und Ringelshirts, die ich ja sowieso schon trage, hin zu mehr modischer Vielfalt. Deshalb entscheide ich mich am Ende auch nur dafür, den blauen Rock, ein Shirt und den Jeansblouson zu behalten. Den Rest schicke ich kostenlos zurück. Trotzdem finden ich die Idee der Personal-Styling-Plattform toll, so groß ist die Spannung rund ums modische Überraschungsei, das einem da nach Hause geschickt wird. Und die neuen Teile kombiniere ich einfach mit meinen alten Klassikern. Und wühle vielleicht auch noch mal weiter hinten im Regal. So ein Oversized-Pulli müsste da noch irgendwo sein ...

Mein Zalon-Test: Zalandos Outfit-Beratung anprobiert

Sweatshirt mit Streifen und Bötchen-Print von Petit Bateau, ca. 100 Euro. Jeans "Sallie" im Relaxed Fit von Lee, ca. 90 Euro. Schuhe privat.

Der Pulli ist super bequem, genau wie die Jeans. Aber: sowas hab ich so oder so ähnlich eigentlich schon im Schrank. Next!

Bluse in Steingrau von GAP, ca. 35 Euro. Stoffhose von Mint & Berry, ca. 50 Euro. Schwarzer Shopper von Mint & Berry, ca. 50 Euro. Schuhe privat.

Der hohe Taillenbund der Hose gefällt mir. Die Stoffe sind schön zu tragen, nur ein bisschen zu düster ist das Outfit für meinen Geschmack.

Navyblaue Strickjacke von Esprit Collection, ca. 40 Euro. Geblümte, ärmellose Bluse von Dorothy Perkins, ca. 30 Euro. Culotte von Topshop, ca. 50 Euro. Schuhe privat.

"Nee, ich seh aus wie eine Kreuzfahrtpassagierin", entfährt mir beim ersten Blick in den Spiegel. Obwohl Culottes ja so hip sind, macht der Look mich viel älter.

Leichter Jeansblouson von Lacoste LIVE, ca. 170 Euro. Pinkfarbenes Shirt von French Connection, ca. 28 Euro. Faltenrock von Vila, ca. 24 Euro. Schuhe privat.

Dunkelblau gefällt mir sowieso gut, in Kombi mit dem pinken Shirt ein hübscher Look. Den behalte ich!

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