Das perfekte Make-up: So geht's ganz einfach

das perfekte make up
Wie gelingt das perfekte Make-up?
Foto: Istock

Sie wünschen sich das perfekte Make-up, aber irgendwie will es nicht so richtig gelingen? Vielleicht helfen Ihnen ja unsere Tricks für ein tolles Make-up, das Sie festlich erstrahlen lässt an den Feiertagen?

Ein Teint mit jugendlichem Glanz

1 Zuerst reinigen

Ein Peeling entfernt Hautschüppchen , und eine gute Reinigung bereitet die Basis für Foundation und Puder. Bevor es ans Schminken geht, muss die Pflege einziehen - auf einer cremigen Unterlage kann sich das Make-up nämlich nicht optimal mit der Haut verbinden.

2 Eine gute Basis schaffen

Am besten mit einer Grundierung, auch Primer genannt. Das ist eine transparente Creme, die glättende Silikone enthält und verhindert, dass Make-up sich in feinen Linien und Poren absetzen kann.

3 Nicht zu dick auftragen

Denn eine dünne und gleichmäßig aufgetragene Foundation hält länger und wirkt natürlicher als eine unregelmäßige, dicke Schicht Farbe. Gleichmäßiger als mit den Fingern wird es mit einem angefeuchteten Make-up-Schwämmchen oder einem speziellen Make-up- Pinsel aus Kunsthaar. Man sollte es aber vorher ein paarmal geübt haben. Ist das Make-up verteilt, kann man kleine Makel abdecken. Mit einem feinen Eyeliner-Pinsel lässt sich Concealer sparsam und gezielt auftragen. Einklopfen, kurz warten und dann vorsichtig die Kanten verwischen.

4 Dünn überpudern

Besonders dort, wo das Make-up am schnellsten verschwindet, also auf Stirn, Nase und Kinn, sorgt transparenter Puder für mehr Halt und einen matten Look. Puderblättchen nehmen im Abendtäschchen kaum Platz weg. Wer beim Tanzen schnell ins Schwitzen gerät, kann sich mit BlottingPaper helfen, einem speziellen Löschpapier gegen glänzende Hautpartien, oder mit einem Kleenex. Das wirkt natürlicher als noch eine Schicht Puder.

5 Zum Schluss fixieren

Egal, ob man Creme-Makeup oder Puder verwendet hat: nun einen Hauch Thermalwasserspraydrübersprühen. Der feine Nebel verbindet sich mit dem Make-up und sorgt dafür, dass es gleichmäßiger ist und länger hält. Eine andere Variante sind spezielle Fixiersprays, die kosmetischen Alkohol enthalten, der sofort verfliegt und gleichzeitig für eine dauerhafte Fixierung sorgt.

Strahlende Augen, die viel versprechen

1 Eyeshadow-Base verwenden

Die pflegende Augencreme bleibt im Schrank, besser ist ein fettfreies Augengel, das erst gut einziehen soll. Dann kann man die Haltbarkeit durch eine Lidschattengrundierung verbessern. Die verhindert, dass sich Pigmente in der Lidfalte absetzen, und macht die Farben intensiver. Allerdings ist es mit der Base etwas schwieriger, Lidschattenfarben zu verblenden.

2 Mit Concealer aufhellen

Auch wenn man zu später Stunde loszieht, ist ein frischer, wacher Look das A und O. Dafür spielt vor allem die Partie unter den Augen eine Rolle. Concealer oder ein Make-up, das einen Ton heller ist als das normale Make-up, hellen diese Stellen ein wenig auf. Ein Tupfen weißer oder silbrig schimmernder Lidschatten im inneren Augenwinkel wirkt ebenfalls Wunder.

3 Nicht sparen

Für die Haltbarkeit ist auch die Qualität des Lidschattens entscheidend. Je höher die Pigmentierung, desto satter und haltbarer die Farben. Es lohnt sich also, sich einen hochwertigen Lidschatten zu gönnen. Auch die Investition in einen speziellen Lidschattenpinsel lohnt sich. Mit einem Echthaarpinsel trägt man die Farbe nicht nur gleichmäßig, sondern auch klumpfrei auf - anders als mit dem Schwämmchen, das oft im Etui enthalten ist.

4 Dezent abpudern

Um den Lidschatten und den Lidstrich zu fixieren, gibt man vor dem Wimpern tuschen einen Hauch Transparentpuder drüber, so schimmert er gleichmäßiger und ist haltbarer. Allerdings wird durch den Puder auch die Farbe wieder etwas matter.

5 Wasserfeste Produkte verwenden

Wasserfeste Flüssig-Eyeliner und Mascara halten heute, was sie versprechen. Und sie sind nicht nur gegen Nieselregen, sondern auch gegen Tränen und kleine Schweißperlen resistent. Zum Abschminken muss man allerdings ein Produkt für wasserfestes Augen-Make-up benutzen.

Lippen, zum Küssen schön

1 Pflege einziehen lassen

Lippenstift sollte auf glatte, fettfreie Lippen aufgetragen werden. Die Lippenpflege daher frühzeitig auftragen und vor dem Schminken komplett einziehen lassen oder abtupfen.

2 Schön umranden

Mit einem Lipliner kann man zuerst einmal eine schöne Kontur ziehen, die verhindert, dass der Lippenstift in die Fältchen krabbelt. Man kann mit ihm aber auch die Lippen ganz und gar ausmalen, das wirkt matt und modern und hält einfach ewig. Wer keinen Lipliner mag, deckt die ganze Partie um die Lippen und die Kontur mit einem Concealer ab. So erhält man einen schönen Kontrast zwischen Lippenfarbe und Haut. Dann sollte man aber unbedingt kussechten Lippenstift verwenden, der nicht verläuft.

3 Sparsam auftragen

Bei Lippenstift ist weniger mehr. Trägt man zu viel auf, kann auch viel Farbe verwischen. Gleichmäßiger und feiner wird die Farbe, wenn man zuvor den Mund erst einmal abpudert. Dann die erste Schicht mit einem Lippenpinsel oder den Fingern auftragen. Dabei die Lippen straffen, damit keine Lippenfältchen ausgelassen werden. Mit einem Kosmetiktuch die überschüssige Farbe entfernen und die Lippen erneut abpudern. Im Anschluss noch eine weitere hauchdünne Farbschicht auftragen.

4 Auf "Long-Lasting" achten

Für eine gute Haltbarkeit stecken in diesen Long-Lasting-Lippenstiften (übersetzt: lang anhaltend) nicht so viele pflegende Inhaltsstoffe wie etwa Öle - dadurch wirken sie eher matt und geben häufig ein trockenes Gefühl. Mittlerweile gibt es aber neue Kombi-Produkte, bei denen erst die Farbe und anschließend ein fixierender Gloss aufgetragen wird. So übersteht der Lippenstift garantiert jeden Kuss.

5 Zum Schluss kontrollieren

Kleine Patzer lassen sich mit dem Wattestäbchen entfernen. Farbe an den Zähnen verhindert man, indem man die Lippen auf einem Kleenexzusammenpresst. Wer noch eine feine Schicht kussechten Gloss über das Endergebnis legt, macht den Lippenstift noch etwas haltbarer.

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