Das sind die 5 tödlichsten Raucherkrankheiten

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Rauchen kann zu schwerwiegenden Erkrankungen führen.
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Allein beim Rauchen einer einzigen Zigarette werden rund 4000 Stoffe freigesetzt, die eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. 90 davon gelten als krebserregend. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland täglich um die 300 Menschen und trotzdem wollen viele von dieser eher unschönen Angewohnheit nicht ablassen. Welche die fünf häufigsten Todesursachen sind, lesen Sie hier.

Krebs

Die wohl bekannteste Krankheit, die sich oft mit Zigaretten in Verbindung bringen lässt, ist Krebs. Zwar erkrankt nicht jeder Raucher gezwungenermaßen im Laufe seines Lebens an Krebs, jedoch ist das Risiko bei Männern um 16 % erhöht und bei Frauen um 9 %. Dabei bilden sich am häufigsten Tumore in der Lunge. Rund 80 % aller Lungenkrebserkrankungen lassen sich aufs Rauchen zurückführen. Besonders gefährdet sind außerdem die Mundhöhle, der Kehlkopf und die Atemwege.

Herzinfarkt:

Beim Rauchen gelangt Nikotin in den Körper, das sich besonders stark in den Arterien festsetzt und die Blutgefäße, über die Jahre, immer mehr verengt. Zudem begünstigt es die Entstehung von Blutgerinnseln, erhöht das schlechte LDL-Cholesterin und schädigt die Innenwände der Blutgefäße. Durch die Verengung der Gefäße stirbt das Herz immer weiter ab, was die Leistungsfähigkeit signifikant beeinträchtigt. All diese Faktoren führen dazu, dass Raucher doppelt so oft wie Nichtraucher an Herzerkrankungen sterben.

Schlaganfall

Durch die erhöhte Verklumpungsgefahr und Zähflüssigkeit des Blutes ist auch die Entstehung von Gerinnseln und Thrombozyten begünstigt. Raucher erleiden einen Hirninfarkt doppelt so oft wie Nichtraucher .

Raucherlunge

Die Raucherlunge oder auch COPD (chronic obstruktive pulmonary disease), wird oft unter der bekannten Bezeichnung des „Raucherhustens“ verharmlost. Unter diesem Krankheitsbild versteht man eine chronische Erkrankung der Lunge. Diese ist dabei dauerhaft entzündet und die Atemwege verengt, was zu Auswurf und Atemnot führt. Laut der WHO leiden 64 Millionen Menschen weltweit unter dieser Erkrankung und nimmt somit den vierten Platz der tödlichsten Krankheiten ein.

Lungenemphysem

Natürlich zählen auch Atemwegserkrankungen, wie das Lungenemphysem, zu den häufigsten Raucherkrankheiten mit Todesfolge. Bei einem Emphysem kommt es zu bestimmten Abbauvorgängen, die die Lungenbläschen betreffen. Diese sind für einen funktionierenden Gasaustausch in der Lunge zuständig. Der Zigarettenrauch führt bei dieser Erkrankung dazu, dass die Bläschen beschädigt und im späteren Verlauf auch zerstört werden, worunter die Sauerstoffversorgung zunehmend leidet.

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