Das sind die schlimmsten Dinge, die eine Krankenschwester bei der Geburt gehört hat

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Wie kommt man bloß darauf, während einer Geburt diese Dinge zu sagen?
Foto: iStock/ Symbolbild

Krankenschwester plaudert aus dem Nähkästchen

Krankenschwester und Bloggerin Shelly Lopez Gray hat sich die Mühe gemacht, die schlimmsten Aussagen zusammenzutragen, die sie im Kreißsaal zu hören bekommen hat. Das Ergebnis ist ziemlich erschütternd.

Auf der Seite unserer Kollegen von der Huffington Post hat die Krankenschwester Shelly Lopez Gray, die auch als Bloggerin tätig ist, einmal all die schlimmsten (weil besonders merkwürdig, verstörend und unpassend) Dinge geschildert, die sie je zu hören bekommen hat, wenn gerade eine Geburt stattfand.

Die Nummer eins auf ihrer Liste hat uns schon die Fassung verlieren lassen:

"Ein bisschen weiter zunähen."

Das sollen tatsächlich ein Männer zu dem behandelnden Arzt gesagt haben, als dieser gerade dabei war, seine Frau zuzunähen. Allerdings gab es das Ganze auch schon anders herum. Wie Gray sagt, war dies die einzige Situation, in der sie sich nicht beherrschen konnte und es nicht verbergen konnte, wie genervt sie war. In einem Fall konnte sich die Krankenschwester gar nicht mehr beherrschen und fragte: Wie eng soll es der Arzt denn machen?" Richtig so. Wenn wir uns so etwas vorstellen, kommt uns wirklich alles hoch. Da bleibt ja nur zu hoffen, dass die Frauen selbst das Ganze nicht mit anhören mussten.

"Wenn Sie einen Katheter in mich reinstecken, kommt dann das Baby raus?"

Äh ja, in diesem Fall fehlen auch uns die Worte. Wie soll das denn bitte funktionieren? Laut Gray fehlte hier wohl ein allgemeines Verständnis des weiblichen Körpers.

"Nur ich darf daran nuckeln!"

Nein nein nein, bitte nicht! Das kann doch nicht wirklich ein Vater gesagt haben, als eine Frau gerade ihr neugeborenes Kind stillen wollte. Nach Aussage von Shelly Lopez Gray ist aber genau das der Fall gewesen. Das ist doch einfach nur völlig unangebracht.

"Hier drin ist jede Menge Platz."

Das ist doch wohl mit Abstand das schönste Kompliment, das man als Arzt einer Frau zu ihrer Vagina machen kann - vor allem vor komplett versammelter Mannschaft. NICHT.

"Momentan haben Sie einen Vagi-Anus."

Wie bitte?! Diesen ganz speziellen Ausdruck soll ein Arzt verwendet haben, um seiner Patientin zu erklären, wie schlimm ihr Dammriss bei der Geburt gewesen ist.

"Oh, er hat einen kleinen Penis so wie sein Vater damals."

Bei einer Geburt natürlich völlig unangebracht. Aber wenigstens kann man mal ein bisschen lachen. Dieser Satz soll nämlich der Schwiegermutter der Patientin rausgerutscht sein, als sie ihren gerade geborenen Enkel das erste Mal sah.

"Mein Freund hat mich untersucht und sagt, dass mein Muttermund sich öffnet."

Na, wenn jetzt in Zukunft jeder solch Untersuchungen mit genauem Ergebnis vornehmen kann, dann können sich die Krankenschwestern, Ärzte und Hebammen dieser Welt ja entspannt zurücklehnen. Ein Tipp von Schwester Gray: Das sollte man auf keinen Fall nachmachen!

"Du riechst wie die stinkige Mumu deiner Mama."

Sagte eine Großmutter zu ihrem Enkelkind. Wie wohl die völlig erschöpfte Mutter reagiert hat, als ihr das zu Ohren gekommen ist?

"Sie können jetzt als stolzer Opa Fotos machen."

Ein ganz normaler Satz - aber nur eigentlich. Denn leider war es nicht der Opa, sondern der Vater des gerade geborenen Kindes, der mit im Raum stand. Ups!

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