Straffe Haut Dehnungstreifen entfernen: So wirst du sie an Brust, Po und Bauch los

Vor Dehnungstreifen früchtet sich fast jede Frau
Vor Dehnungstreifen früchtet sich fast jede Frau
Foto: Istock
Inhalt
  1. Körperstellen, an denen Dehnungsstreifen auftauchen
  2. Dehnungsstreifen entfernen
  3. Dehnungstreifen am Bauch
  4. Dehnungsstreifen am Oberarm
  5. Dehnungsstreifen am Po
  6. Dehnungstreifen an den Oberschenkeln

Dehnungsstreifen sind bei allen Frauen verhasst - und sie lassen sich leider kaum vermeiden. Vorbeugen ist bei Dehnungsstreifen das A und O.

Dehnungsstreifen oder Schwangerschaftstreifen entstehen, wenn das Gewebe in der Unterhaut reißt. Dadurch werden Risse in der Haut sichtbar. Die Streifen sind zuerst blaurot, vernarben und werden dann heller. Wie alle Narben bleiben auch die Dehnungsstreifen ein Leben lang. Sind sie erst einmal da, verschwinden sie nicht wieder.

Viele Frauen sind einfach mit einem besseren Bindegewebe gesegnet und bekommen weniger Streifen. Das ist allerdings zum größten Teil eine Frage der Veranlagung und des Alters. Denn im Laufe des Lebens wird das Bindegewebe schwächer und demnach entstehen bei Belastung auch weniger Risse.

Körperstellen, an denen Dehnungsstreifen auftauchen

An allen Körperstellen, an denen sich Fettreserven sammeln, können auch Dehnungsstreifen entstehen. Denn hier dehnt sich die Haut besonders durch Gewichtsschwankungen. Dazu gehören Oberschenkel, der Bauch, Oberarme oder der Po. Aber auch Muskelaufbau kann zu Hautrissen führen. Allerdings dauert der Aufbau von Muskeln länger, als an Gewicht zuzulegen.

Dehnungsstreifen entfernen

Mit dem Entfernen der Dehnungsstreifen ist es so eine Sache. Hat man sie einmal, wird man sie kaum vollständig wieder los. Deshalb ist Prävention das Wichtigste, um Dehnungsstreifen gering zu halten. Das hilft um Dehnungstreifen zu vermeiden:

  • stabiles Gewicht halten. So muss sich die Haut nicht stark dehnen.
  • Sport, um das Bindegewebe zu straffen.
  • Vitamin-E-Präparate (als Cremes oder Tabletten) beugen Dehnungstreifen vor

Wer schon Dehnungsstreifen hat, muss leider zu härteren Mitteln greifen. Denn Prävention hilft hier nicht mehr. Lasern ist ein effektives Mittel, um schon vorhandene Dehnungsstreifen loszuwerden. Ein Kombitherapie aus einer manuellen Nadelbehandlung, Vitamin-A-Säure-Creme und ultragepulstem CO2-Laser lässt die fiesen Streifen fast verschwinden. Das hilft allerdings nicht bei allen Frauen gleich gut. Oft wird eine Verbesserung von 50 Prozent erreicht. Ein Behandlung beim Hautarzt kostet rund 300 Euro.

Dehnungstreifen am Bauch

Dehnungstreifen am Bauch lassen sich in der Schwangerschaft kaum vermeiden
Dehnungsstreifen am Bauch lassen sich in der Schwangerschaft kaum vermeiden
Foto: Istock

Dehnungsstreifen am Bauch sind häufig. Sie entstehen, weil viele Frauen am Bauch zuerst zu- oder abnehmen. Außerdem ist der Bauch in der Schwangerschaft so gedehnt, dass Schwangerschaftsstreifen meist nicht ausbleiben. Präventiv hilft hier sich mit Ölen und Cremes zu behandeln. Native Öle wie zum Beispiel Arganöl oder Cremes, die speziell für Schwangere entwickelt sind, helfen Dehnungstreifen zu vermeiden.

Wer das Bindegewebe am Bauch straffen möchte, kann das auch mit speziellen Bauchübungen machen: Eine einfache Übung um die Bauchmuskulatur zu straffen ist Planking. So funktioniert es:

 

Dehnungsstreifen am Oberarm

Dehnungstreifen an den Oberarmen sind auch nicht selten
Dehnungsstreifen an den Oberarmen sind auch nicht selten
Foto: Istock

Auch an den Armen dehnt sich die Haut teilweise gewaltig. Viele Frauen haben Probleme mit dem Gewebe an den Oberarmen: Zu viel, zu schlaff und einfach nicht schön. Wenn dann auch noch Dehnungsstreifen dazu kommen, ist das Leid oft groß.

Hier hilft ebenfalls die richtige Vorbeugung. Tägliches Peelen mit einem Peelinghandschuh unter der Dusche kann das Bindegewebe an den Oberarme stärken. Bei Gewichtszunahme ist es dann reißfester und weniger anfällig dafür Dehnungsstreifen zu entwickeln.

Dehnungsstreifen am Po

Dehnungsstreifen am Po sehen im Bikini doof aus
Dehnungsstreifen am Po sehen im Bikini nicht gut aus 
Foto: Istock

Auch die Haut am Po kann reißen. Das sieht man selbst zum Glück nicht, aber trotzdem stören Dehnungsstreifen am Po im Bikini besonders. Ein bisschen beruhigt es ja, dass selbst Models davor nicht geschützt sind. Dennoch, wer Dehnungsstreifen am Po vorbeugen möchte, der kann dafür trainieren. Hier findest du die richtige Übung:

 

Dehnungstreifen an den Oberschenkeln

Dehnungstreifen am Oberschenkel fallen in Short und kurzen Röcken auf
Dehnungstreifen am Oberschenkel fallen in Short und kurzen Röcken auf
Foto: Istock

Die Oberschenkel stehen bei kurzen Röcken und Shorts immer im Fokus. Wer will da schon gerne seine Dehnungstreifen zeigen. Was hilft: Peelings, Cremes und Training. Mit dieser Übung kannst du anfangen, dein Bindegwebe an den Oberschenkeln zu straffen.

 

 

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