
Die Schramme an der Kommode, etwas abgeplatzte Farbe – kleine Makel verleihen Möbeln Charisma. Denn diese Unvollkommenheiten erzählen Geschichten, machen die Stücke liebenswert. So bauen wir eine Beziehung zu ihnen auf und haben sie gerne um uns. Vermutlich hat sich der Shabby Chic deshalb zu einem der beliebtesten Einrichtungstrends weltweit entwickelt.
Der Shabby Chic-Stil, dessen Namen die britische Innenarchitektin Rachel Ashwell prägte, vereint scheinbar zufällig Erbstücke mit wertvollen Antiquitäten und Flohmarktfunden. Erlaubt ist, was gefällt und eine Bedeutung für uns hat. Dennoch gibt es einiges zu beachten, um ein harmonisches Ambiente zu gestalten.
Wir haben 30 Ideen zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie Ihr Heim im Glanz vergangener Tage erstrahlen lassen. Hoch lebe der Shabby Chic!
Alles zum Shabby Chic
Tipps rund um den Shabby Chic
Lieblingsstil: Shabby Chic
Eigentlich geht es beim Shabby Chic feminin und anmutig zu. Doch auch hier gilt: Kontraste sorgen für Spannung. Mit rustikalen Werkstattmöbeln, wie z. B. einem rollbaren Metallcontainer, holen Sie sich charakterstarke Helfer ins Haus.
Foto: Car
Lieblingsstil: Shabby Chic
Perfektionisten sollten über ihren eigenen Schatten springen. Abblätternde Farbe und abgewetzte Stellen auf Polstern oder Holzoberflächen sind Pflicht beim Shabby Chic. Genau diese kleinen Macken verweisen auf ein bewegtes Vorleben und wecken unser Interesse an einem Einrichtungsgegenstand.
Foto: Farrow & Ball
Lieblingsstil: Shabby Chic
Kleine Dinge runden einen Look ab. Deshalb sollten Sie Accessoires mit Bedacht auswählen. Unser Tipp: Textilien mit zarten Mustern wie pastellfarbenem Vichy-Karo und Nostalgiemotive passen besonders gut.
Foto: Clayre & Eef
Lieblingsstil: Shabby Chic
Weiß getünchtes Holz bildet eine solide Basis für das Nostalgieambiente beim Shabby Chic. Dabei eignet es sich nicht nur für Schränke, Tische und Böden, sondern macht auch als Wandverkleidung eine tolle Figur.
Foto: Mirabeau
Lieblingsstil: Shabby Chic
Das auffällige Textildessin Toile de Jouy darf beim Shabby Chic z. B. in Form von Bezugsstoffen eine tragende Rolle übernehmen.
Foto: Mirabeau
Lieblingsstil: Shabby Chic
Antike Fliesen, Holzverkleidungen und ein frei stehender Waschtisch mit Marmorbecken – so lautet das Geheimrezept für ein umwerfendes Nostalgiebad. Günstiger, aber fast ebenso wirkungsvoll: bestickte Handtücher mit Spitzenborte, dazu Vasen und Windlichter aus Bauernsilber.
Foto: Mirabeau
Lieblingsstil: Shabby Chic
Der Shabby Chic-Stil muss immer nur blass sein? Keineswegs! Kräftig bunte Flächen dienen wohldosiert als Fixpunkte im hellen Ambiente.
Foto: Impressionen
Lieblingsstil: Shabby Chic
Wo Antikes zusammenkommt, besteht die Gefahr, dass das Gesamtbild verstaubt wirkt. Das einfachste Gegenmittel sind Blumen, die jeden Raum mit Leben erfüllen.
Foto: Rivièra Maison
Lieblingsstil: Shabby Chic
So überraschend es klingt, folkloristische Elemente ergänzen den Stil perfekt. Damit deren meist kräftige Muster nicht zu dominant werden, stellen Sie sie in zarten Tönen wie Rosé zusammen.
Foto: Riverdale
Lieblingsstil: Shabby Chic
Man muss nicht alles kaufen. Manchmal kann man auch ganz einfach Holzmöbel in echte Shabby Chic-Schmuckstücke verwandeln.
Foto: Maisons du Monde
Lieblingsstil: Shabby Chic
Uhren und Zifferblätter im Vintage-Look vermitteln das Gefühl, mit der Vergangenheit in Verbindung zu stehen.
Foto: Bloomingville
Lieblingsstil: Shabby Chic
Ob für Einkaufslisten oder eine Liebesbotschaft – Tafeln passen in jedes Haus. Wenn Sie die Fläche in einen verschnörkelten Bilderrahmen fassen, sieht diese gleich viel nostalgischer aus und lässt sich einfach an der Wand anbringen.
Foto: Rivièra Maison
Lieblingsstil: Shabby Chic
Tapetenliebhaber dürfen aus der großen Bandbreite an floralen und anderen verspielten Dekoren frei wählen. Sehr schön kommen vor einer tapezierten Wand einfarbige Einzelstücke zur Geltung.
Foto: Elli Popp
Lieblingsstil: Shabby Chic
Shabby Chic ist mehr als ein Stil – dahinter verbirgt sich ein Lebensgefühl. Und dazu gehört auch, die „guten alten Dinge“ zu schätzen. Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie wieder einmal einen Brief von Hand, z. B. an einem Klappsekretär. Der Empfänger wird sich sicher freuen!
Foto: Car
Lieblingsstil: Shabby Chic
Außergewöhnliche Schätze gibt es nicht im nächsten Geschäft zu kaufen. Deshalb ist Ihr Einsatz gefragt: Durchforsten Sie das Internet, gehen Sie auf Antikmessen oder besuchen Sie Flohmärkte. Die Mühe wird sich lohnen.
Foto: Bloomingville
Lieblingsstil: Shabby Chic
Sie möchten die elegante Seite des Shabby Chic hervorlocken? Dann gestalten Sie Einrichtung und Dekoration Ton in Ton, am besten in Weiß und Creme.
Foto: Sanderson
Lieblingsstil: Shabby Chic
Kuchenplatte und Spitzendeckchen – Omas beste Stücke veredeln noch heute jede Kaffeetafel. Auch beim Kauf neuer Accessoires orientieren Sie sich einfach an den klassischen Formen.
Foto: Impressionen
Lieblingsstil: Shabby Chic
Eine ausrangierte Tür, ein abgenutzter Fensterladen oder ein nutzloser Vogelkäfig – statt übrig gebliebene Stücke zu entsorgen, verhelfen Sie ihnen zu einer zweiten Laufbahn als Deko-Objekt im Shabby Chic-Stil.
Foto: Mirabeau
Lieblingsstil: Shabby Chic
Beim Shabby Chic darf es ruhig ein wenig opulenter zugehen. Bedenken Sie aber: Lebhafte Muster oder glamouröse Accessoires wie Goldrahmen brauchen einen ruhigen Gegenpol.
Foto: Elli Popp
Lieblingsstil: Shabby Chic
Zeigen Sie Ihre Favoriten! Glasglocken, wie man sie bereits früher verwendete, rücken Ihre neueste Errungenschaft vom Flohmarkt, besondere Schmuckstücke oder auch einfach nur Ihr derzeitiges Lieblingsbuch in den Mittelpunkt.
Foto: House Doctor
Lieblingsstil: Shabby Chic
Pastellfarben sind nicht jedermanns Sache. In diesem Fall empfehlen wir die etwas rohere Facette des Shabby Chic: Schwarz, Grau und Creme, Metall, Wolle und naturbelassenes Holz erzeugen zusammen ein bodenständiges Ambiente zum Wohlfühlen.
Foto: Hübsch Interior
Lieblingsstil: Shabby Chic
Was Menschen gefällt, kann auch Tieren zusagen. Ein altes Puppenbett wird mit einem großen Kissen zum Kuschelplatz für Ihre vierbeinigen Lieblinge und entlockt so garantiert jedem Besucher ein Lächeln.
Foto: Clayre & Eef
Lieblingsstil: Shabby Chic
Der Buffetschrank ist Herzstück jeder Vintage- Küche. Er bietet viel Stauraum und die gewünschte Optik. Da er nie aus der Mode kommt, investieren Sie ruhig in ein hochwertiges Exemplar.
Foto: Impressionen
Lieblingsstil: Shabby Chic
Kluge Worte und Gedichte haben längst ihren Weg aus Büchern in unsere Wohnzimmer gefunden. In Form von Stickereien oder als Textildruck regen sie uns zum Nachdenken an. Der wunderbare Nebeneffekt: Sie verbreiten romantische Stimmung.
Foto: Riverdale
Lieblingsstil: Shabby Chic
Verschenken Sie niemals Raum! Wenn Sie z. B. für Ihr Bad einen Spiegel in einen alten Rahmen setzen, platzieren Sie diesen möglichst weit hinten. So entsteht vorne eine Ablage für Kosmetikutensilien.
Foto: Rivièra Maison
Lieblingsstil: Shabby Chic
Hüten Sie sich vor Hochglanzfronten und Edelstahlflächen. In eine vom Landhauslook inspirierte Shabby Chic-Küche gehören Holzschränke und ein Spülbecken aus Keramik.
Foto: Impressionen
Lieblingsstil: Shabby Chic
Blechdosen beherbergen alles – vom Backpulver bis zu den Büroklammern. Entweder Sie kaufen die schmucken Schachteln fertig oder Sie verschönern sie selbst mit nostalgischen Karten und Aufklebern.
Foto: Clayre & Eef
Lieblingsstil: Shabby Chic
In Skandinavien oder Großbritannien hat der Shabby Chic eine lange Tradition. Aber auch die französische Variante in Grau und Pudertönen mit viel (Bauern-)Silber bietet Inspiration.
Foto: Lene Bjerre
Lieblingsstil: Shabby Chic
Für selbst gemachte Tassenkerzen schmelzen Sie eine Mischung aus 30 Prozent Stearin und 70 Prozent Paraffin (Bastelladen) über dem Wasserbad. Stellen Sie einen Docht in die Mitte des Gefäßes und stabilisieren Sie ihn, indem Sie ein Holzstäbchen quer darüberlegen. Mit der Wachsmischung aufgießen und aushärten lassen.
Foto: Helge Eek/Verlag Busse Seewald
Lieblingsstil: Shabby Chic
So attraktiv können Konservendosen aussehen. Legen Sie ein passendes Stück Rosenpapier darum und befestigen Sie es mit Klebeband. In ihrem neuen Kleid trumpfen die Büchsen als Aufbewahrungsgefäß oder Vase auf.
Fotos: Helge Eek/ Verlag Busse Seewald
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Veröffentlicht in Wohnidee






























