Der saubere Single Hayden Christensen

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Star-Interview: Hayden Christensen

Als Sternenkrieger verfällt er der dunklen Seite der macht. Dabei ist Hayden Christensen ein richtig netter Kerl – der miauen möchte.

„Ich bin in einem Frauenhaushalt ausgewachsen“

Sie sind der Held der neuen „Star Wars“-Filme, deren letzter Teil jetzt in die Kinos kommt. 1977, beim ersten Film dieser Reihe, waren Sie dagegen noch nicht mal auf der Welt. Ab wann war Ihnen „Star Wars“ denn ein Begriff?Mein älterer Bruder Tove war immer ein großer „Star Wars“ -Fan. Als ich dann zehn oder elf Jahre und seiner Meinung nach alt genug war, sorgte er dafür, dass ich die Videos zu sehen bekam. Allerdings war ich schon mit sechs ein fanatischer Fan der „Krieg der Sterne“-Videospiele. Ich glaube, es gibt keinen Jungen, für den „Star Wars“ keine Bedeutung hat.

Wo sind Sie aufgewachsen?In Vancouver, Kanada. Meine Eltern, zu denen ich ein ganz enges Verhältnis habe, besitzen dort die PR-Agentur „Christensen Communications“. Meine Mutter schreibt und mein Vater entwickelt Software. Ich habe eine ältere und eine jüngere Schwester , bin also in einem richtigen Frauenhaushalt aufgewachsen. Vielleicht habe ich deswegen so großen Respekt vor Frauen.

Was gefällt Ihnen an Frauen?(lacht) Ach, ich bin doch noch so jung und habe so wenig Erfahrung. Aber meine Traumfrau sollte ungefähr in meinem Alter sein, eine gesunde Einstellung zum Leben haben und das Filmgeschäft verstehen.

Gibt es diese Traumfrau schon? Nein. Ich bin noch Single .

„Es war wie ein Orgasmus“

Wie wurden Sie Schauspieler?Durch meine ältere Schwester Hejsa. Sie war mal Junioren-Weltmeisterin im Trampolinspringen und meine Eltern suchten einen Agenten für sie. Weil zu Hause niemand auf mich aufpassen konnte, nahmen sie mich einfach mit. Am Ende hatte ich und nicht sie einen Agenten und meinen ersten Werbeauftritt für „Pringles“. Damals war ich acht Jahre alt. Mit 13 hatte ich in ein paar TV-Filmen mitgespielt. Später war ich dann auf der Lee-Strassberg-Schule in New York . Ich bin kein natürliches Talent, sondern habe das Schauspiel-Handwerk gründlich gelernt.

Wie bekamen Sie die Rolle in „Star Wars“, eine Rolle, die auch Leonardo DiCaprio gerne gehabt hätte.Man sagt ja, dass der Zuschauer dem Schauspieler die Rolle um so mehr abnimmt, je weniger er über ihn weiß. Ich glaube, das war auch der Grund, weshalb sich George Lucas für mich entschieden hat. Ich hatte davor gerade in der kleinen kanadischen TV-Serie „Higher Ground“ mitgespielt, als mich George Lucas überraschend für „Star Wars“ engagierte.

In „Die Rache der Sith“ verwandelt sich Anakin Skywalker in den dunklen Bösewicht Darth Vader ...... und ich musste dafür acht Kilo zunehmen und habe deshalb alles gegessen, was mir auf den Teller kam.

Wie fühlt man sich in dem berühmten Darth-Vader-Kostüm?Man schwitzt, denn die Klamotten und der Helm sind 20 Kilo schwer. Außerdem sieht man wenig. Trotzdem habe ich das Kostüm geliebt. Es hat mir ein sehr mächtiges Gefühl gegeben. Und das Lichtschwert in der Hand zu halten war wie einen Orgasmus zu haben.

„Wasser finde ich unglaublich sinnlich“

Stimmt es, dass Sie ein Unterwäsche- und Socken-Freak sind?Oh ja. Ich finde, es gibt kein angenehmeres Gefühl, als frische Unterwäsche und frische Socken anzuziehen. Ich besitze über 200 Slips und Socken.

Und was mögen Sie sonst noch?Wasser finde ich unglaublich sinnlich. Außerdem sammle ich Frösche in allen Formen. Und ich liebe Musik jeder Art, außer Celine Dion und Bryan Adams. Musik ist eine großartige Art und Weise abzuschalten. Musik unterstützt, untermalt alle möglichen Emotionen. Musik hilft mir bei jeder Rolle. Klassische Musik gibt mir inneren Frieden, Heavy Metal bringt Aggressionen.

Was ist Ihr Lieblingssong?„Fields of Gold“ von Sting.

Und Ihr Lieblingsautor?Hermann Hesse. Leider komme ich in letzter Zeit zu wenig zum Lesen.

Wie heißt Ihr nächster Film?Er heißt „Decameron” und handelt von der Pest in Florenz. Ein ganz anderes Genre. Die Dreharbeiten mit Mischa Barton beginnen im Juli in Italien.

Was ist Ihr größter Wunsch? Das, was sich meine Mutter immer für mich gewünscht hat, nämlich glücklich zu sein. Das wäre ich, wenn ich eine Sprechrolle bei den „Simpsons“ bekäme. Ich würde dafür auch ihrer Katze meine Stimme geben und miauen.

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