Der Stoffwechsel-Trick: Bauchspeck weg in 2 Tagen

bauchspeck weg
Bauchspeck weg innerhalb 48 Stunden.
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Da freut sich Ihr ganzer Organismus

Häufiger kauen, weniger Luft schlucken: Mit ein paar einfachen Dos und Dont's bekommen Sie den nervigen Bauchspeck ganz leicht weg. Und das in nur 48 Stunden.

Da ist es wieder, das kleine Bäuchlein. Und dabei würden wir doch dieses Jahr so gern auf die körpereigene Isolierung in Form von Fettzellen verzichten. Schließlich haben wir genug Wollpullover und eine warme Daunenjacke im Schrank! Die Hauptverantwortlichen für Fett an der Körpermitte sind bei den meisten Frauen Stress und Zucker. Damit wir den Bauchspeck weg bekommen, ist ein aktiver Stoffwechsel das A und O. Dafür müssen Sie nur einige alte Verhaltensweisen ablegen - und sich ein paar neue angewöhnen. So einfach bekommen Sie Ihr Bauchspeck weg.

Vorher: aufgebläht, verkrampft, träge

Jeden Tag Weißmehl

Unser Gehirn liebt einen Energielieferanten mehr als die anderen: Zucker. Weil wir aber wissen, dass der nicht nur aus Gummibärchen und Schokolade kommen darf, haben wir in den vergangenen Jahrzehnten einen unstillbaren Heißhunger auf Backwaren entwickelt. Das Problem: Brötchen und Kuchen bringen den Insulinspiegel aus dem Tritt und machen uns so zum Nimmersatt.

Luft schlucken durch Hektik

In Eile oder bei besonders angeregten Tischgesprächen schlucken wir oft mehr Luft, als dem Bauch guttut. Kohlensäurehaltige Getränke und seelische Anspannung verstärken den Effekt. Bis zu drei Liter Luft am Tag belasten so den Verdauungsapparat und lassen den Hosenbund spannen.

"Stehesser" sind dicker

Morgens einen Milchkaffee mit Croissant to go, mittags ein Sandwich im Bistro und abends einen großen Teller Pasta vor dem Fernseher. Wer zu schnell, zu hektisch im Stehen oder gar Gehen isst, blockiert sein Sättigungsgefühl. Bedeutet: Wir geben dem Gehirn nicht genügend Zeit, um zu merken, wie viel wir schon gegessen haben.

Wassereinlagerungen

Bei Frauen kommt es an Bauch und Oberschenkeln häufig zu Wassereinlagerungen. Schuld ist ein Hormonungleichgewicht, das sich in den Tagen vor der Periode oder langfristig mit Beginn der Wechseljahre einstellt. Allerdings immer nur in Kombination mit zu salziger, stark gewürzter Nahrung und zu wenig Bewegung.

Stress blockiert den Fettstoffwechsel

Unser modernes Leben ist vor allem eins: hektisch. Das macht dem Stoffwechsel schwer zu schaffen und aktiviert ein Muster aus Urzeiten, als es für unseren Körper lebenswichtig war, bei Stress Energie in Form von Fett zu speichern.

Blähbauch durch falsche Nahrungsmittel

So manch ein Diät-Lebensmittel ist zwar gesund und kalorienarm, bläht den Bauch aber sichtbar auf. Kohl, Zwiebeln, Paprika, Hülsenfrüchte und Vollkorn sind solche Kandidaten. Doch nur die Masse ist ein Problem. Kleine Portionen einfach gemächlich essen und gründlich kauen. Dann bleibt die unangenehme Gasbildung ganz sicher aus.

Zu viele Snacks

Wir nehmen uns immer seltener Zeit, drei große Mahlzeiten am Tag in Ruhe zu genießen. Viel lieber greifen wir zu fertigen Snacks, die im Nu ausgepackt und verdrückt sind. Schließlich verspricht die Werbung ja, dass uns so nichts mehr belastet. Stimmt aber nicht. Denn das Kalorienkonto ächzt unter den kleinen Häppchen.

Zu viel Salz

Überwürzte Fertiggerichte und Konserven stecken bis zum Deckel voller Natrium. Das Mineral bindet Körperwasser an sich und lässt den Bauch so dicker erscheinen, als er ist. Bauchspeck weg dank weniger Salz. Wichtig zu wissen: Gegen Gewebswasser hilft nur trinken! Am besten stilles, lauwarmes Wasser oder Tee. So verlieren sich die Ödeme schnell wieder.

Nachher : entspannt, fest, bewegungsfreudig


Kauen, kauen, kauen

"Gut gekaut ist halb verdaut!" An dieser Weisheit aus Omas Zeiten ist wirklich etwas dran. Versuchen Sie außerdem, immer erst einige Zeit nach der Mahlzeit zu trinken. Dieser Trick zwingt uns, lange zu kauen. Trotzdem braucht unser Körper natürlich Flüssigkeit, damit die Fettverbrennung rundläuft. 1,5 Liter Wasser am Tag sollten es sein.

Probiotische Drinks statt Limo und Saft

Probiotische Joghurt-Drinks ohne Zucker stärken - täglich getrunken - die Darmflora und somit die Verdauung. Das unterstützt eine flache Körpermitte und denBauchspeck weg-Prozess. 500 ml sind der ideale Ersatz für ein reguläres Frühstück oder Abendessen.

Weniger Zucker, weniger Bauchfett

Süßigkeiten und Weißmehl kann unser Stoffwechsel schneller in Energie umwandeln als Körperfett. Folglich werden die Pölsterchen am Bauch erst ab dem Tag weniger, an dem wir es schaffen, merklich auf Kohlenhydrate zu verzichten. Wer durchhält, wird belohnt: Der Appetit auf Süßes lässt schnell von allein nach.

Tee & Gewürze beschleunigen die Verdauung

Wenn Sie unter Stress zu Verdauungsproblemen neigen, eignen sich Kräutertees und Gewürze, um einen Blähbauch zu vermeiden. Unsere Tipps: eine Tee-Mischung aus Anis-, Fenchel- und Kümmelsamen nach dem Essen trinken oder statt Kaugummi zwei grüne Kardamomkapseln kauen.

"Sitzesser" sind schlanker

Essen ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Auch während einer Diät. Denn damit eine Mahlzeit lang anhaltend satt und zufrieden macht, müssen Hunger und Genusslust gleichermaßen befriedigt werden. Am besten klappt das in Gesellschaft an einem hübsch gedeckten Tisch.

Die Top-Bauchübung strafft

Das schafft man auch bei wenig Zeit - 10 Minuten Crunches am Morgen wirken Wunder: Legen Sie sich auf eine Matte oder dicke Handtücher auf den Boden. Beine angewinkelt, Füße aufgestellt. Die Fingerspitzen fassen hinten an den Kopf, die Ellenbogen gespreizt, das Kinn nicht auf der Brust, locker gehalten. Jetzt den Oberkörper anheben, dabei ausatmen. Kopf und Arm bleiben unverändert. 20- bis 30-mal wiederholen.

3-mal am Tag Bewegung

Nichts regt den Stoffwechsel so stark an wie körperliche Anstrengung. 3-mal am Tag 20 Minuten lautet dabei die Zauberformel. Für Fitte ist Jogging, für Einsteiger Nordic Walking die beste Waffe gegen lästige Rettungsringe. Grund: Armbewegungen straffen die seitlichen Bauchmuskeln.

Mittelgroße Portionen mit viel Eiweiß

Lange Essenspausen geben dem Stoffwechsel Zeit, um bestehende Fettreserven aufzubrauchen. Ein Tagesrhythmus von 3 bis 4 mittelgroßen Mahlzeiten mit reichlich sättigendem Eiweiß (Eier, Geflügel, Milchprodukte) beugt Heißhunger und Völlegefühl vor.

Messen statt wiegen

Bauchfett kann auch gesundheitlich zum Problem werden. Ob Sie gefährdet sind, offenbart ein Maßband. Zeigt es an der stärksten Stelle des Bauches bei Frauen mehr als 80 cm, bei Männern mehr als 94 cm, steigt die Gefahr, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Diabetes zu erkranken. Auch, wenn die Waage Normalgewicht zeigt.

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