Verhütungs-SpecialDer Vaginalring

der vaginalring
Inhalt
  1. Wie wendet man den Ring an und wie wirkt er?
  2. Vor- und Nachteile
  3. Kosten
  4. Pearl-Index

Der flexible und transparente Ring ist in Deutschland seit 2003 auf dem Markt und wirkt mit einer niedrig dosierten Östrogen- und Gestagenkombination. Er ist ähnlich sicher wie die Pille.

 

Wie wendet man den Ring an und wie wirkt er?

Ähnlich wie bei der Pille wirkt der Vaginalring mit seiner Kombination aus Gestagen und Östrogen. Diese Hormone verändern den Schleim im Gebärmutterhals und verhindern so das Eindringen von Spermien. Den Ring setzt die Frau selbst ein und zwar zwischen dem ersten und fünften Tag der Regelblutung.

Zur Sicherheit sollte die ersten Tage danach noch zusätzlich mit einem Kondom verhütet werden. Der Ring bleibt etwa drei Wochen in der Scheide, dann folgt eine "Ring-freie" Woche, in der die Regelblutung einsetzt - aber der Empfängnisschutz trotzdem gewährleistet ist! Dann beginnt das Prozedere wieder von vorne, diesmal setzt man den Ring gleich am ersten Tag der Blutung ein.

 

Vor- und Nachteile

Den Ring kann man selbst einsetzen - ähnlich wie ein Tampon sollte er so weit nach oben geschoben werden, wie möglich. Egal, wie er liegt - Hauptsache, er zwickt nicht oder fühlt sich unangenehm an. Wenn der Ring beim Sex verrutscht, kann er innerhalb von drei Stunden problemlos wieder eingesetzt werden. Nur kurz mit lauwarmem Wasser abspülen.

Einfache Handhabung, hohe Sicherheit und keine Panik, wenn mal was verrutscht ist. Außerdem macht es - im Gegensatz zur Pille - nichts aus, wenn man mal Durchfall oder eine Magenverstimmung hat. Trotzdem gibt es auch beim Vaginalring eine Kehrseite: Kopfschmerzen, Scheidenentzündungen und Ausfluss sowie ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboseembolien.

 

Kosten

Pro Ring etwa 20 Euro

 

Pearl-Index

0,1 bis 0,9

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