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Verbraucher-Service: Fischkauf-Ratgeber 2014

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Überfischung? Forelle

Ganz genau hinschauen

Der beliebte Fisch war lange eine gute Wahl. Das gilt jetzt nur noch mit Einschränkungen. Greenpeace empfiehlt für den Verzehr nun Bachforellen, bevorzugt "Naturland"-zertifiziert. Auch okay: Regenbogenforellen aus Aquakulturen in Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien und Spanien.

Überfischung? Karpfen

Empfehlenswert

Hier können Sie ohne Gewissensbisse zugreifen. Karpfen besitzt einen hervorragenden Geschmack und wird in naturnahen Zuchtteichen gehalten. Da er sich von Kleintieren im Teich ernährt und nur Getreide zugefüttert wird, ist er ökologisch unbedenklich.

Überfischung? Hering

Empfehlenwert, aber mit Ausnahmen

Hering kommt bei uns am zweithäufigsten auf den Tisch. Wer ihn gern mag, kann das auch weiterhin fast vorbehaltlos tun. Denn auf die Herkunft kommt es an: Kaufen Sie keine Fische aus der zentralen und westlichen Ostsee oder vom Finnischen Meerbusen.

Überfischung? Lachs

Ganz genau hinschauen

Er steht auf Platz drei der Beliebtheitsskala in Deutschland. Greenpeace rät aber nur bei genauerem Hinsehen zum Kauf. Pazifischer Lachs kann verzehrt werden, wenn er in bestimmten Gebieten des Nordost- oder Nordwestpazifiks gefangen wurde (z. B. Golf von Alaska).

Überfischung? Thunfisch

Ganz genau hinschauen

Thunfisch ist sehr beliebt. Doch die Sorte und die Herkunft entscheiden darüber, welcher auf den Teller darf. Noch empfehlenswert sind etwa Bonitos aus dem östlichen, westlichen und zentralen Pazifik sowie aus Teilen des Indischen Ozeans.

Überfischung? Pangasius

Ganz genau hinschauen

Pangasius hat mittlerweile einen festen Platz auf deutschen Speisekarten. Das wurde ihm jedoch mit zum Verhängnis. Stammt dieser Fisch jedoch aus Vietnam und wurde als Aquakultur in Teichen gezüchtet und mit einem "Naturland"-Zertifikat ausgestattet, ist ein Kauf unbedenklich.

Überfischung? Kabeljau

Ganz genau hinschauen

Kabeljau ist vor allem im Norden ein Traditionsgericht. Er lässt sich vielseitig zubereiten und wird ausschließlich im offenen Meer gefischt. Auf den Tisch sollte nur Atlantischer und Pazifischer Kabeljau kommen, der aus Teilen des Nordostpazifiks oder aus der Nordost-Arktis stammt.

Überfischung? Seelachs

Ganz genau hinschauen

Der Speisefisch ist Wirklichkeit keine Lachsart, sondern gehört zu den Dorschen. Seelachs sollte nur dann auf der Speisekarte stehen, wenn er im Nordostatlantik bei Island mit schonenden Methoden gefangen wurde.

Überfischung? Alaska-Seelachs

Nicht empfehlenswert

Er ist der am meisten verkaufte Fisch. Andere Bezeichnungen sind Alaska-Pollack oder Pazifischer Pollack. Aus ihm werden häufig Fischstäbchen gemacht. Greenpeace spricht sich aktuell für einen Kauf-Boykott aus.

Überfischung? Sardine

Ganz genau hinschauen

Ob geräuchert oder als Ölsardine in der Dose. Die heringsartigen Fische werden von Greenpeace als gut bewertet, wenn sie aus dem Nordostatlantik, der Irischen und Keltischen See oder dem westlichen Ärmelkanal stammen.