Diabetes Typ 1: Symptome der Zuckerkrankheit

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Diabetes Typ 1ist die seltenere Form von Diabetes.
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Die Symptome

Diabetes Typ 1 ist die seltenere Form der Zuckerkrankheit Diabetes: Nur fünf Prozent aller Diabetiker leiden an dieser Krankheit. Wenn Sie sich fragen, ob auch Sie von Diabetes Typ 1 betroffen sein könnten, sollten Sie verschiedene Symptome an sich erkennen können. Welche das sind, erfahren Sie hier.

So entsteht Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 wird auch als Jugenddiabetes bezeichnet, weil sie in der überwiegenden Zahl der Fälle bereits im Kindesalter auftritt. Auslöser für die Krankheit sind die sogenannten Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse: Sie sind nicht mehr in der Lage, ausreichend Insulin zu produzieren, das im Körper den Blutzucker abbaut. Im Gegensatz zu Diabetes Typ 2, kann bei dieser Form der Insulinhaushalt nicht wieder mit Ernährung und Sport stabilisiert werden – die Betroffenen müssen ein Leben lang Insulin spritzen.

Typische Symptome bei Diabetes Typ 1

Sind etwa 80 Prozent der Beta-Zellen zerstört, können binnen einiger Tage bis Wochen typische Symptome der Erkrankung auftreten. Dabei handelt es sich um häufigen Harndrang, starken Durst, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sowie trockene und juckende Haut. Des Weiteren ist es auch möglich, dass Betroffene an Gewicht verlieren, oft an Bauchschmerzen leiden, Übelkeit verspüren und erbrechen müssen. Beobachten Sie Ihren Körper genau, da diese Beschwerden relativ unspezifisch sind und Sie sie deshalb im ersten Moment eventuell nicht mit der Krankheit in Verbindung bringen würden.

Warum die Krankheit so gefährlich ist

Bei einem Verdacht auf Diabetes Typ 1 sollten Sie unbedingt frühzeitig einen Arzt aufsuchen, denn sonst riskieren Sie, dass Ihr Blutzucker entgleist. Ihr Körper kann nämlich aufgrund des geringen Insulins den Blutzucker nicht als Energie verwerten und baut dafür vermehrt Fette in der Leber um. Diesen Prozess nennt man Hungerstoffwechsel, der zu einer Übersäuerung des Blutes führen kann.

Spätestens in diesem Stadium sollten Sie Acetongeruch an sich feststellen, der sich entweder durch Mund- oder Körpergeruch äußert und ein eindeutiges Warnzeichen ist. Ignorieren Betroffene dieses Signal, verschärfen sich die Symptome: Der Körper trocknet langsam aus, es folgt das quälende Bedürfnis zu trinken und im Extremfall tritt das lebensbedrohliche diabetische Koma ein. Eine sofortige notfallmedizinische Versorgung ist dann notwendig.

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