Diät auf Reisen

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Applaus: Das SHAPE Abnehm-Tagebuch
Foto: Mary Henebry

Applaus: Das SHAPE Abnehm-Tagebuch

Urlaube können eine regelrechte Diät-Gefahrenzone sein. SHAPE-Leserin Yasmin Rammohan hat in sieben Monaten sechs Kilo abgenommen und lernt nun, mit leichtem Gewicht zu verreisen.

Sogar Leute die keine Diät machen, haben oft Sorge, dass sie im Urlaub zunehmen könnten. Kein Wunder also, dass ich Bedenken hatte, als ich meinen Kurzurlaub in Mexiko plante. In der Vergangenheit gehörte es zu meiner Vorstellung von einem Urlaub mit einem coolen Cocktail in der Hand am Strand zu entspannen und danach ein „Alles-ist-erlaubt“-Abendessen von lokalen Gerichten zu genießen.

Noch mehr Applaus-Abnehmerfolge unserer Leserinnen stellen wir in der Galerie vor:

Was erklärt, weshalb ich letztes Jahr mit guten drei Kilo mehr auf den Rippen nach Hause kam. So eine Gewichtszunahme wollte ich nicht noch einmal riskieren, besonders nach all meiner harten Arbeit in den letzten sieben Monaten. Mein Experten-Team versicherte mir aber, dass ich das ganz leicht vermeiden kann – wenn ich mich neben dem regelmäßigen Einsatz meines Badeanzugs auch an ein paar Regeln halte.

Kluge Tauschgeschäfte

Der größte Fehler, den die Leute laut meines Lifecoaches machen, ist eine „Alles-oder-Nichts“-Einstellung, mit der man es leicht übertreibt. Stattdessen riet sie mir, eine ausgewogene Balance zwischen Genuss und Disziplin zu finden. Ich fing bereits am Flughafen vor meiner Abreise mit der neuen Strategie an und aß statt dem üblichen Burger ein mitgebrachtes Sandwich.

Gaumenfreuden trotz Diät

Während des Fluges ließ ich das Tütchen Gratis-Brezeln links liegen und gönnte mir stattdessen einen Apfel und ein paar Mandeln. Doch ich wusste, dass die größte Herausforderung in Mexiko auf mich wartete: die eisgekühlten Margaritas und das leckere würzige Essen. Meine Ernährungsberaterin gab mir den Tipp, mir das Ziel zu setzen, mein Gewicht zu halten.

Ich sollte nicht erwarten, dass ich im Urlaub abnehme, mir aber trotzdem eine kleine Gaumenfreude pro Tag gönnen. Also ließ ich am ersten Abend Chips und Salsa weg und genoss dafür leckere Chicken Quesadillas. Am nächsten Abend bestellte ich ein gesundes Hauptgericht aus frischem Fisch und gegrilltem Gemüse, dafür teilte ich mir mit meiner Freundin einen leckeren Schokomousse-Kuchen. Nach dem Abendessen tanzten wir die überschüssigen Kalorien in einem Club wieder runter.

Die richtigen Bewegungen

Meine Personal Trainerin hatte darauf bestanden, dass ich meine Sportkleidung, Schuhe, ein Thera-Band und ein paar Cardio-DVDs einpacke. Aber ehrlich gesagt hatte ich erwartet, dass ich mehr herumliegen als herumhüpfen werde. Doch ich überraschte mich selbst, denn ich hatte tatsächlich das Bedürfnis, mich zu bewegen – wahrscheinlich war mein Körper mittlerweile an die Endorphine durch das Workout gewöhnt. Da das Hotel kein Fitnessstudio hatte und mir kein DVD-Rekorder zur Verfügung stand, machte ich meine Übungen einfach draußen am Strand.

Es war ein wunderschöner Ort, um ein bisschen zu schwitzen. Außerdem ging ich von der Ferienanlage aus zu Fuß zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und bekam so viel Bewegung. Am Ende meines Urlaubs fühlte ich mich erholt und fit – und hatte kein Pfund zugenommen. Der Schlüssel zu meinem Erfolg war: in Maßen zu genießen – eine großartige Taktik die ich auch nutzen kann, wenn ich keinen Urlaub im Paradies mache.

Ausgangssituation:

Größe: 1,65 MeterGewicht: 73 KiloKörperfett: 33.6 ProzentBlutdruck: 115/80 (normal)Cholesterinwert: 276 (hoch)

Nach sieben Monaten:

Gewicht: 67 KiloAbgenommen: 6 KiloKörperfett: 25.5 ProzentKörperfett verloren: 8 ProzentBlutdruck: 100/60 (normal)Cholesterinwert: 208 (hoch)

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