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Adrenalin-Kick Canyoning

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SHAPE-Test: Canyoning

Wer sich neben Wandern, Biken oder Nordic Walking im Bergurlaub nach aufregenden Extratouren sehnt, dem dürfte Canyoning gefallen. Volontärin Monika hat sich im Tiroler Kaiserwinkl einen Adrenalinkick geholt und die abenteuerliche Sportart getestet.

Mit Klettern hatte ich zwar bislang nichts am Hut, doch Canyoning hat mich schon immer gereizt. Als ich im Hotel Peternhof in Kössen/Österreich eine Canyoning-Tour buchen konnte, freute ich mich schon auf einen spannenden Spaziergang durch die Schlucht. Spannend sollte es tatsächlich werden, ein Spaziergang allerdings nicht.

Doch vor dem Vergnügen, kommt erst die Arbeit – oder zumindest muss ich mich in mein Neopren-Outfit zwängen: ein ärmelloser Anzug, darüber eine langärmelige Jacke, Socken und Schuhe. Hinzu kommt noch der Canyoninggurt samt Karabiner plus Helm und los geht’s! Mit dem Shuttle und den zwei erfahrenen Guides Andy und Martin geht es zunächst bis zum Ausgang der Daxa Klamm, einer Schlucht in der Nähe von Kössen. Hier üben wir das Abseilen erst an einer rund drei Meter hohen Wand.

Canyoning ist nichts für Ängstliche!

Anseilen, über die Kante treten, sich langsam nach hinten setzen und vorsichtig rückwärts die Wand hinunter laufen. War gar nicht so schwer! Bevor es richtig los geht, sollen wir uns ins kalte Wasser legen, um den Neoprenanzug vollständig zu durchnässen. Danach müssen wir den Berg zum Schluchteingang hinauflaufen. Ziemlich anstrengend mit der nassen Kluft! Oben angekommen muss ich zunächst tief durchatmen – teils wegen des Aufstiegs, aber hauptsächlich wegen des Blicks auf den ersten Wasserfall. Der ist nämlich ganze 20 Meter hoch. Und wir sollen da runter? Oje, vielleicht war ich wieder einmal zu übermütig? Der Satz unserer Guides „Hier könnt ihr noch aussteigen, unterwegs gibt es keinen Ausgang mehr“ verunsichert mich ein wenig. Da muss ich jetzt durch!

Okay, wieder anseilen, vorsichtig über die Kante treten und Schritt für Schritt nach unten gehen. Bloß nicht nach links und rechts schwenken! Auf einmal hört die Felswand unter meinen Füßen auf und ich gleite über die Seilbahn bis ins Wasser. Puh, das haben die Guides vorher zwar erwähnt, einen kleinen Schrecken habe ich trotzdem bekommen. Danach rutschen, springen und klettern wir etwa eine Stunde lang Stück für Stück die Schlucht hinunter. Es kommt noch ein 16 Meter hoher Wasserfall auf uns zu, den wir komplett bis nach unten klettern. Für mich als unerfahrene Bergsteigerin ist das Adrenalin und vor allem Spaß pur!

Entspannung nach dem Abenteuer

Unten angekommen bin ich sogar ein bisschen stolz auf mich, immerhin ist die Canyoning-Tour nichts für Angsthasen. Mir hat das kleine Abenteuer richtig Spaß gemacht! Nach so viel Action brauche ich aber etwas Entspannung. Die finde ich im riesigen Wellness-Bereich des Peternhofs. Dort warten unter anderem eine entspannende Massage, ein Solebad mit Unterwassermusik und eine ruhige Poolanlage auf mich. Für alle, denen Canyoning zu abenteuerlich ist, bietet das Hotel auch geführte Nordic-Walking-Touren, E-Bikes zum Ausleihen, Tennisplätze und – einzigartig in Europa – einen grenzüberschreitenden Golfplatz an.

Fazit: Canyoning ist ein Riesenspaß – auch wenn man sich etwas überwinden muss. Das nächste Mal werde ich vielleicht sogar eine längere Canyoning-Tour machen.

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