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Body Combat: Kampfsport und Fitness

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SHAPE-Test: Body Combat

Punches, Kicks, Sprünge, Schattenboxen – das Konzept von Body Combat vereint sämtliche Kampfsportarten zu einem schweißtreibenden Workout. SHAPE-Mitarbeiterin Franziska hat den kampfbetonten Fitnesstrend aus Neuseeland getestet.

„Everybody was Kung Fu Fighting!“ Seitdem ich weiß, dass ich für den SHAPE-Test Body-Combat – ein bunt gemischtes Kampfsport-Workout, das sich Bewegungen aus Karate, Kung Fu & Co. bedient – ausprobieren werde, geht mir der Klassiker von Carl Douglas nicht mehr aus dem Kopf. Summend mache ich mich auf den Weg ins Einstein-Studio von „Fitness First“ in München und stimme mich damit mental auf meine Verwandlung in eine Martial-Arts-Kämpferin für die nächsten 55 Minuten ein.

Im Studio geht es auch sofort zur Sache: Body-Combat-Instructor Verena Böhmer steigt gleich in das vorchoreographierte Workout der Fitness-Firma „Les Mills“ aus Neuseeland ein. Langsame Aufwärmphase? Von wegen, im Warm-up geht es sofort mit dem Boxen los, das einen mächtig ins Schwitzen bringt und eins ist klar: Wer hier mithalten will, muss bereit sein zu kämpfen!

Kampfsportreigen sorgt für Abwechslung

Der Kurs selbst ist wegen dem Kampfsportarten-Mix unglaublich abwechslungsreich: Ob Armtraining durch intensive Abfolgen von Boxschlägen wie Hooks, Jabs und Uppercuts oder Bein- und Po-Workouts mit Karatekicks, alles ist dabei! Und auch die Herzfrequenz wird in einigen Sequenzen auch durch die Musik ordentlich hochgejagt. Der Einstieg ist dabei nicht allzu schwer, da alle Einheiten auf kurze Choreos mit vielen Wiederholungen setzen.

 
Trainerin Verena Böhmer und SHAPE-Mitarbeiterin Franziska

Die Beats der einzelnen Lieder sind perfekt auf die jeweiligen Bewegungen zugeschnitten und helfen dabei die unbekannten Kicks, Punches und Schritte im Rhythmus auszuführen. Die Zeit vergeht wie im Flug und im Gegensatz zu vielen anderen Kursen schweift mein Blick während der Stunde nicht einmal auf die Uhr!

Mein Fazit: Nachdem ich mich zwischendurch wie ein Shaolin-Mönch gefühlt habe, gilt es am Ende noch einmal in Rocky-Manier Box-Power zu zeigen! Als krönenden Abschluss gibt es noch ein kleines Bauchprogramm – dann ist der Kampf gewonnen! Ich bin fix und fertig, aber k.o. gegangen bin ich nicht! Und bei einem bin ich mir sicher: Kung Fu Fighting wird ab sofort fester Bestandteil meines Fitnessprogramms.

Interview mit Body Combat-Trainerin Verena Böhmer

SHAPE Online: Was ist das Besondere an diesem Workout?

Verena Böhmer: Body Combat ist ein exakt choreographiertes Workout der neuseeländischen Firma „Les Mills“, das verschiedene Martial-Arts-Konzepte vereint. Im Kurs werden typische Bewegungsmuster aus Kampfsportarten wie Karate, Capoeira, Taekwondo oder Kickboxen perfekt auf die Musik abgestimmt und in ein schweißtreibendes Cardiotraining verwandelt. Eine Body Combat-Folge trainiert man über einen Zeitraum von drei Monaten.

 
Body-Combat Instructor Verena Böhmer

Worauf zielt das Training ab?

Body Combat trainert vor allem die Ausdauer, aber auch ein Toning des gesamten Körpers findet statt. Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass durch das Hineinwachsen in die Rolle eines Kämpfers die Kursteilnehmer ihr Selbstbewusstsein enorm steigern. Viele stehen anfangs noch schüchtern in der hintersten Ecke, nach einigen Wochen ziehen sie die Choreographie selbstbewusst aus der ersten oder zweiten Reihe durch.

Ist das Trainingskonzept für jeden geeignet?

Eine gewisse Ausdauerkraft ist von Vorteil, andererseits ist Body Combat ein idealer Weg auf schnellem Wege sein Fitnesslevel zu verbesserm. Wenn man starke Knie- oder Hüftprobleme hat, sollte man aufgrund der vielen Kicks jedoch vorsichtig sein.

Wie häufig sollte man pro Woche trainieren?

Ideal wäre es, den Kurs zwei bis drei Mal pro Woche zu besuchen – dadurch wäre der Trainingserfolg am höchsten.

Ab wann stellen sich erste Trainingserfolge ein?

Die Choreographie in den Grundzügen sitzt bei vielen schon nach drei bis vier Trainingseinheiten. Was die persönliche Fitness angeht, ist eine Leistungssteigerung nach einer Body Combat-Folge, also nach drei Monaten, deutlich sicht- und vor allem spürbar.

Mit welchen anderen Sportarten könnte/sollte man Body Concept im Idealfall kombinieren?

Für ein ausgewogenes Sportprogramm aus Kraft- und Ausdauertraining sollte man zusätzlich zum Body Combat definitiv noch ein Kraft-Workout, zum Beispiel ein Langhanteltraining, besuchen. Auch ein Yoga-Training zur mentalen Entspannung ist ein schöner Ausgleich.

Wie wurden Sie auf diese Trainingsform aufmerksam?

Ich habe die „Les Mills“-Kurse während meines Au-Pair-Jahres in England kennen gelernt und war hellauf begeistert. Vor allem von Body Combat bin ich bis heute ein großer Fan.

Wird sich das Konzept auch hier als Trend durchsetzen?

Ich habe das Gefühl, dass nach dem „Body and Mind“-Boom der letzten Jahre sich viele Besucher im Fitnessstudio wieder härtere und anstrengendere Kurse wünschen. Genau diese Voraussetzungen erfüllt Boday Combat, das regional schon sehr beliebt ist, bei weitem aber noch nicht so verbreitet ist wie zum Beispiel in Großbritannien. Die Chancen stehen aber gut!

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