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Der Fitnesswahn der Stars

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Hollywood im Fitnessfieber

Sie sind durchtrainiert und schlank wie nie. Mit eiserner Disziplin trainieren Stars wie Madonna, Sarah Jessica Parker und Geri Halliwell täglich viele Stunden für ihr Äußeres. Aber wann wird aus viel zu viel? Wenn der Körperkult der Stars zum Fitnesswahn wird ...

Nie mehr ohne Sport

„Permanent residents“ ist der in amerikanischen Fitnessstudios gängige Begriff für Menschen, die nicht mehr ohne Sport auskommen. Auch Hollywood-Stars scheinen dem Fitnesswahn verfallen. Madonna trainiert sich einen Bizeps wie ein Bodybuilder an, Jennifer Lopez taucht in der US-amerikanischen Talkshow „Good Morning America“ ohne ihren weltberühmten Po auf. Und Mel B, die im vergangenen Jahr fünf Kilo an Muskelmasse zulegte, hat einen Waschbrettbauch, der einem männlichen Unterwäschemodel Konkurrenz machen könnte.

Schön oder übertrieben? Stars, die ihre Muskeln spielen lassen (14 Bilder).

Die Fitness-Manie macht auch vor Männern wie Matthew McConaughey nicht halt. „Trainieren ist mein Leben. Zu laufen, bis man vor Erschöpfung nicht mehr über Vergangenheit und Zukunft grübeln kann.“ Das versteht der 2005 zum „Sexiest Man Alive“ gekürte Schauspieler unter ganz normalem Training. Viele Stars haben einen ähnlich hohen Leistungsanspruch an sich und verbringen täglich mehrere Stunden mit Ausdauertraining, Gewichte stemmen und Yoga. Sportmediziner dagegen empfehlen 30 bis 60 Minuten Training an zwei bis drei Tagen in der Woche. 

Der Zwang, Sport treiben zu müssen

Nach dem Magerwahn scheint sich in Hollywood also nun ein neuer bedenklicher Trend zu entwickeln – die Sucht nach Sport. Betroffene leiden unter dem Zwang Sport treiben zu müssen ohne Wettkampf-Ambitionen zu haben. Sie empfinden völlige körperliche Erschöpfung als Erfolgserlebnis und stellen immer höhere Anforderungen an den eigenen Körper. Die Folgen sind nicht nur ein unnatürliches Äußeres, sondern auch dauerhafte körperliche Schäden wie Verschleiß-Erscheinungen an Gelenken, Knochen und Sehnen. Auch Störungen des Immunsystems und der Herztätigkeit werden durch zu viel Sport ausgelöst.

Neben gesundheitlichen sind soziale Folgen wie Vereinsamung nicht zu vernachlässigen. Nicht umsonst wird Madonnas exzessives Sporttreiben für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich gemacht. Die Sängerin selbst sieht ihr Trainingspensum dagegen als eine Art Lifestyle und keineswegs als ein ernst zu nehmendes Problem. Der sehnige, 43 Kilo leichte Körper der 50-Jährigen sagt jedoch etwas anderes. Mit aller Anstrengung scheint die Pop-Ikone durch hartes Training die Jugend konservieren zu wollen. Aber auch junge Hollywood-Stars wie „Ginger Spice“ Geri Halliwell und Jessica Biel hat der Verlust des Gespürs für das richtige Maß an Bewegung offensichtlich getroffen. Aber ungeachtet ob jung oder alt, Mann oder Frau; unter den Stars breitet sich die „anorexia athletica“ – so der medizinische Name der Sucht – wie eine Epidemie aus und avanciert zur neuen Droge Hollywoods. Vielleicht müssen wir uns also in Zukunft nicht nur an knochige Celebrities, die der Magersucht verfallen sind, gewöhnen, sondern auch an sehnige, muskulöse Frauen mit der Anmut eines Bodybuilders.

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