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Der Trend geht zum Zweitschuh

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SHAPE-Test: Laufschuh

Der Trend unter Läufern geht eindeutig zum Zweitschuh. Um zu sehen, wie das funktioniert, hat Redakteurin Dörthe das Modell „Kinvara 3“ von Saucony getestet. Das Ergebnis gibt’s hier.

Bisher habe ich immer mit einem Laufschuh-Modell trainiert. Aber natürlich will ich den Trend zum Zweitschuh nicht einfach an mir vorbei ziehen lassen. Zweitschuhe sollen neben den normalen Laufschuhen den Trainingsalltag durch geringe Sprengungen (Sprengung = Differenz zwischen Dicke der Rückfuß-Sohle und Dicke der Vorfuß-Sohle) erweitern. Dabei ist die Sohle so aufgebaut, dass der Läufer über den Mittelfuß abrollt.

Ich teste das Modell „Kinvara 3“ von Saucony auf seine Lauf-Qualitäten. Hierbei handelt es sich um ein Natural-Running-Modell mit flachem, flexiblem Sohlenaufbau und einer Sprengung von gerade mal vier Millimetern. Der Schuh soll die natürliche Laufbewegung fördern, die Laufdynamik steigern und gleichzeitig die Fußmuskulatur stärken. Klingt spannend!

Natural Running mit dem „Kinvara 3“

Äußerlich betrachtet ist der Schuh eher minimalistisch aufgebaut. Das ermöglicht sein Fliegengewicht von 190 Gramm. Zwischen Vorder- und Mittelfuß ist das Modell sehr beweglich, das spricht für die nötige Flexibilität. Im Fersenbereich ist die Sohle dagegen eher unbeweglich, was wahrscheinlich der Dämpfung in diesem Bereich geschuldet ist. Für die erforderliche Stabilisation soll das so genannte „FlexFilm“-Obermaterial sorgen. Das leichte Mesh-Gewebe wird durch von der linken Sohle über den Schuh zur rechten Sohle hin durch feine, etwa drei Millimeter breite Streifen gestärkt.

Ich schlüpfe rein und mein erster Eindruck ist schon mal: sehr bequem. Das liegt sicher an dem im Fersenbereich eingearbeiteten Schaum namens „Memory Foam“, der meine Ferse schützen und für ein angenehmes Tragegefühl sorgen soll. Beim ersten gemeinsamen Lauf werden mein neuer Trainingspartner und ich allerdings nicht gleich Freunde. Irgendwie läuft es mit dem Abrollen nicht wirklich rund. Da sind offenbar mehrere Anläufe gefragt.

Zweitschuh für bessere Performance

Mit jedem Lauf komme ich besser mit dem „Kinvara 3“ zurecht und das Training macht zunehmend Spaß. Der Schuh motiviert förmlich zum aktiven Einsatz und eignet sich hervorragend für schnelle Trainingseinheiten. Mit meinem Zweitschuh laufe ich buchstäblich zur Hochform auf. Entsprechend stolz und zufrieden ziehe ich ihn nach dem Training wieder aus.

Mein Fazit: Ich hätte es beim ersten Lauf ja nicht gedacht, aber der „Kinvara 3“ hat sich als toller Zweitschuh entpuppt, der erfrischende Abwechslung ins Training bringt. Allerdings muss man sich im wahrsten Sinne des Wortes erst mal einlaufen, um in den vollen Genuss zu kommen. Das Modell kostet um 125 Euro, das ist bei diesem Schuh absolut im Rahmen.

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