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... die Sie über Sprossen wissen sollten

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10 Dinge

Winzlinge mit mächtig Power: Warum in den Kraft-Konzentraten der Natur sogar mehr steckt als in der späteren Pflanze

1. Sprossen sind klein, unscheinbar, supergesund. Ihre Besonderheit liegt in der Keimung: Die Stoffwechselvorgänge liefern der wachsenden Pflanze Energie, der Vitamingehalt steigt, Eiweiße, Fette werden in ernährungsphysiologisch wertvollere Formen umgewandelt. So kann sich der Gehalt an Vitamin B1 und C je nach Sorte mehr als vervierfachen. Sprossen haben auch mehr Ballaststoffe als die meisten Gemüse.

2. Sprossen isst man auf Sandwiches, in Salat oder Suppen, ideal ist eine Hand voll pro Tag. Man isst sie roh, nur Sprossen von Hülsenfrüchten (Kichererbsen, Mungo-, Sojabohnen) muss man kurz in kochendem Wasser blanchieren. Bei warmen Gerichten sollte man sie erst kurz vor dem Verzehr zugeben, so bleiben die Nährstoffe erhalten. Finger weg von Gartenbohnensprossen - sie enthalten giftiges Phasin!

3. Als Sprossen eignen sich unbehandelte Getreide-, Kräuter-, Gemüsesamen. Man weicht sie ca. 12 Std. in handwarmem Wasser ein, spült sie mit klarem Wasser und lässt sie je nach Sorte 3-6 Tage keimen. Keimgeräte mit Siebverschluss senken die Schimmelgefahr, man kann auch mit luftdurchlässigem Stoff verschlossene Einmachgläser nutzen. Sprossen 2-mal täglich spülen: Glas mit Wasser füllen, schütteln, Wasser durch den siebartigen Verschluss abgießen.

4. Nicht nur die Vitaminmenge ist hoch, auch die -vielfalt: Sprossen enthalten die Vitamine der B-Gruppe sowie die Vitamine A, E und C, Folsäu-re, Eisen, Kalium, Zink und Magnesium. Alfalfa-, Radieschen- oder Senfsprossen versorgen den Körper mit Carotinoiden und Glucosinolaten. Diese sekundären Pflanzenstoffe schützen vor Krebs und bremsen Bakterien.

5. Gerade für Sportler sind Sprossen ideal als Lieferanten von hochwertigem Eiweiß. Ihr Plus: Im Gegensatz zu tierischen Quellen wie Fleisch oder Milchprodukten isst man mit diesen Aminosäuren kaum Fett. Einziges Fett der Sprossen: das Lipid Lecithin, das Denkleistung und Nerven stärkt.

6. Auch gegen Cellulite sind Sprossen perfekt: In ihnen stecken viele Phytoöstrogene (pflanzeneigene Hormone), die den geschwächten Bindegewebsfasern mehr Festigkeit verleihen. Besonders viele davon sind in Soja-, Mungobohnen- oder Kichererbsensprossen. Weiteres Plus: Ihre Linolsäure sorgt zusätzlich für samtweiche Haut.

7. Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen verlieren beim Keimen ihre blähende Wirkung, weil sie dabei komplexe Kohlenhydrate zu Mono- und Disacchariden abbauen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Sprossen sind auch süßer.

8. Fertige Sprossen gibt es in Supermärkten. Wer in punkto Bioqualität sichergehen will, züchtet selbst. Saatgut von Gartengeschäften ist oft chemisch behandelt - Mischungen aus Bioladen oder Reformhaus sind besser.

9. Ein Geheimtipp sind Knoblauchsprossen, deren Alliin das Herz gesund hält und vor Arteriosklerose schützt. Außerdem haben sie eine keimabtötende Wirkung und hemmen Schimmelbildung im Keimgerät.

10. Sprossen sind in einem luftdicht verschlossenen Behälter zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar. Auch Einfrieren funktioniert. Dafür die Sprossen vorher kurz blanchieren. Achtung: Alfalfa-, Rettich- oder Senfsamen sind hierfür leider nicht geeignet.

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