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Elektrostimulation für die gute Figur

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SHAPE-Test: EMS Power Training

Weniger Einsatz, große Wirkung? Was bringt das Workout mit Elektromuskelstimulation wirklich? Wir wollten es wissen und haben unter Strom trainiert. Wie die EMS-Einheit uns gefallen hat, erfahren Sie hier.

Ich nehme mir schon seit einer gefühlten Ewigkeit vor, endlich mal das immer häufiger gepriesene EMS Power Training (Elektrische Muskelstimulation) auszuprobieren. Der Fitnesstrend verspricht laut Anbietern, schlaffe Problemzonen schneller straff zu bekommen als mit herrkömmlichem Gerätetraining. Heute ist es endlich soweit und ich kann es kaum erwarten. Im Schneegestöber mache ich mich auf den Weg zum EMS Power Taining im Carpe Diem Cosmetics in Solln.

Inhaberin Katja Niederberger erwartet mich schon. Sie erklärt mir zunächst, wie mein Programm für heute aussieht. Zum Aufwärmen steht ein Ausdauertraining mit Elektromuskelstimulation (EMS) auf dem Programm und im Anschluss ein kurzes EMS-Ganzkörpertraining. Ehrlich gesagt bin ich mindestens genauso aufgeregt wie gespannt.

EMS-Training für starke Muskeln

Ich schlüpfe schnell in das spezielle Trainings-Outfit von Miha Bodytec, das dafür sorgen soll, dass der niederfrequente Bipolar-Strom (beansprucht nur quergestreifte Muskulatur, nicht aber die Organe) besonders gut über meinen Körper geleitet wird, und schon erhalte ich von Katja eine mit Elektroden versehenen Weste plus Gurten an Oberarmen, Oberschenkeln, Gesäß und Bauch und werde verkabelt. Sieht schon mal ziemlich futuristisch aus und ich fühle mich ziemlich zusammengeschnürt. Mal sehen, wie es sich anfühlt, wenn mein Coach den Strom aufdreht?!

Strom an! Und schon macht sich ein Kribbeln an den besagten Körperpartien breit. Ich nehme mein Workout auf und steige mit Hanteln bewaffnet auf den vor mir platzierten Step und wieder runter, und rauf und runter, und rauf und runter ... Das Ganze im Vier-zu-zwei-Rhythmus, was bedeutet, dass der Strom vier Sekunden lang fließt und dann zwei Sekunden lang nicht. Und immer wenn er fließt, werde ich aktiv und trainiere mit angespannten Muskeln gegen ihn an. Das bewirkt, dass die Muskelkontraktion verstärkt und die Tiefenmuskulatur angesprochen wird.

Bauch, Beine, Po in Anspannung

Nachdem ich die zehnminütige Cardio-Einheit hinter mich gebracht habe, geht es im zweiten Teil darum, einzelne Muskelpartien zu trainieren. Mithilfe der zahlreichen Elektroden, die so ziemlich überall an mir angebracht sind, kann Trainerin Katja die entsprechenden „Problemzonen“ ansteuern und ich absolviere gleichzeitig meine Übungen, bei denen eben diese Muskeln angesprochen werden: Arme, Beine, Bauch, Po und Rücken. Nach knapp 15 Minuten wäre es geschafft und ich irgendwie auch. Das soll für heute mal reichen.

Fazit: Dank der verschiedenen Trainingsvarianten und der kurzen Dauer der einzelnen Übungen ist das EMS-Training sehr kurzweilig und vergeht wie im Flug oder vielmehr wie im Stromfluss. Apropos: Natürlich spürt man den Strom, aber bei weitem nicht so extrem wie ich es mir im Vorfeld ausgemalt hatte. Und effektiv fühlt sich das Training allemal an, jedenfalls habe ich das Gefühl, als hätte ich stundenlang trainiert. Das war sicher nicht meine letzte EMS-Session, so viel steht fest!

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