Ich

Zuhause

Welt
Adel Exklusiv Alles für die Frau Auf einen Blick Avanti Bella Das neue Blatt Das neue Fernsehwoche Freizeitwoche Laura wohnen kreativ Laura Mach mal Pause Mini My Way Neue Post Schöne Woche Tina Tina Woman Woche Heute Happinez Meins Joy Shape
Shape

„Für Olympia tue ich alles!“

Shape,

Talk: Ariane Friedrich

Hochsprung-Star Ariane Friedrich will bei den olympischen Spielen richtig abräumen. Trotz 13-monatiger Verletzungspause visiert die 28-Jährige olympisches Gold an.

SHAPE: Frau Friedrich, Ende 2010 riss Ihre Achillessehne beim Training und Sie mussten 13 Monate lang aussetzen. Bei Ihrem Comeback in diesem Januar landeten Sie mit 1,84 m auf dem letzten Platz – als deutsche Rekordhalterin und Vierte in der Weltrangliste schwer zu verdauen, oder?

Ariane Friedrich: Das ging mächtig in die Hose, ich war geschockt! Ehrlich gesagt hatte ich mindestens zehn Zentimeter mehr erwartet, denn ich habe sehr hart daran gearbeitet, meine alte Form wieder abrufen zu können.

Wie sah Ihr Training denn nach der Verletzung aus?

In den ersten sechs Monaten stand nur Physiotherapie auf dem Plan, danach konnte ich vorsichtig wieder mit Anlauftraining, Kraft- und Technikübungen für den Absprung loslegen, dazu laufe ich noch auf der Bahn.

Es sind doch nur neun Schritte bis zum Absprung, wozu müssen Sie da Laufeinheiten absolvieren?

Die 30 Minuten Dauer- und Tempoläufe jeden Sonntag sind essentiell für meine Ausdauer! Ein Wettkampf dauert bis zu drei Stunden – gerade am Ende, wenn die großen Höhen aufliegen und es um den Sieg geht, muss ich noch topfit sein. Für meine Kondition hüpfe ich auch oft die längste Treppe der Frankfurter Arena rauf und runter, gerne auch einbeinig, das ist richtig hart!

Sind Sie auch so hart in puncto Ernährung?

Während der Saison esse ich sehr ausgewogen: Gemüse, Obst, Fisch, Vollkorn. Sechs Wochen vor einem Turnier fange ich an, für mein Kampfgewicht von 57 Kilo bei 1,79 Metern abzunehmen. In den drei Wochen trainingsfreier Zeit im Jahr lasse ich es aber krachen. Ich liebe Burger!

Pinke Haare, auffällige Outfits und große Gefühlsausbrüche. Gehört diese „Show“ für Sie zum Business?

Meine Emotionen sind nie gespielt. Klappt ein Sprung nicht, lasse ich eben Dampf ab. Und wenn ich mir die Haare in meiner Lieblingsfarbe Pink färbe oder knallige Schuhe trage, ist das meine Art, ein bisschen gegen die Strenge und Disziplin des Sports zu rebellieren.

Am 27. Juli 2012 beginnen die Olympischen Spiele in London. Läuft Ihre heiße Vorbereitungsphase schon?

Ich stecke mittendrin! Für Olympia tue ich gerade alles, eine größere Motivation gibt es für mich nicht! Unter dem Herzen habe ich die Olympischen Ringe tätowiert.

Wo setzen Sie Ihr realistisches Ziel für die Spiele an?

Natürlich will ich oben auf dem Treppchen stehen. Das traue ich mir durchaus zu! Meine enorme psychische Stärke hat der Sehnenriss nie verletzt, sie wird mich hoffentlich auch zum Olympiasieg tragen!

reset
Schicken Sie diese Seite an einen Freund:

Mehr zum Thema Sport:

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Wunderweib empfiehlt:

Mehr Themen: