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Applaus: Das SHAPE Abnehm-Tagebuch

Wie verarbeitet man das Ende einer Beziehung und hält sich trotzdem weiterhin an seine Diät? SHAPE-Leserin Yasmin Rammohan wurde vom Schicksal auf die Probe gestellt und hielt durch.

Egal, welche Frau man fragt welches Ereignis am ehesten zu einer Fast Food-Fressattacke führt, sie wird höchstwahrscheinlich ein Beziehungsende als Grund nennen. Und wie nicht anders zu erwarten, landete ich, als mein Freund und ich uns nach zwei Jahren Beziehung trennten, prompt bei meinem Nachbarschafts-Imbiss und bestellte meine eigentlich verbotene Lieblingsspeise: ein Gyros-Sandwich mit Pommes.

Noch mehr Applaus-Abnehmerfolge unserer Leserinnen stellen wir in der Galerie vor:

Ein paar Tage später holte ich mir dann eine Portion in Bierteig frittierten Backfisch. Als ich dann später auf der Couch saß und wie betäubt in den Fernseher starrte, geriet ich in Panik. Mir wurde klar, wenn ich nichts unternehme, würde mein Herzschmerz meine Abnehm-Fortschritte, die ich bereits gemacht hatte, wieder zunichtemachen. Ich griff also zum Telefon, rief meinen Life Coach an und bat sie um Hilfe.

Anlaufschwierigkeiten

Mein Coach erklärte mir, dass es mehrere Gründe gab, die mich dazu brachten, diese ungesunden Entscheidungen zu treffen. Zuerst einmal hatte ich mich nicht nur von meinem Partner getrennt, sondern auch von allen unseren gemeinsamen Zukunftsplänen.

Das waren große Verluste. Und der Schmerz darüber beeinträchtigte mich auch physisch – eine einzige Erinnerung konnte zu Appetitlosigkeit oder Bauchschmerzen führen, während in der nächsten Minute eine Heißhungerattacke folgen konnte. Was mein Sozialleben betraf, hatte ich ruhige Wochenenden mit meinem Freund zu Hause gegen kalorienreiche Restaurant- und Bar-Besuche getauscht.

Und auch wenn Sport geholfen hätte, mein Essverhalten und meine Stimmung auszubalancieren, war ich durch das emotionale Auf und Ab so ausgelaugt, dass ich es nicht ins Fitnessstudio schaffte.

Auf in die Zukunft

Diese Stressfaktoren zu identifizieren, half mir zu erkennen, dass ich eben nicht nur schlemme, wenn ich glücklich bin und etwas feiern möchte, sondern dass ich auch eine emotionale Stress-Esserin bin, die zum Beispiel versucht ihre Traurigkeit mit Essen zu lindern. Die einzig langfristig erfolgreiche Lösung solche Fressattacken bei emotionalem Stress zu vermeiden, ist zu lernen, mich mit meinen Gefühlen auseinanderzusetzen.

Das heißt, meinen Schmerz annehmen und vielleicht sogar ein Gefühls-Tagebuch zu führen. Mein Coach riet mir, diese Zeit als wichtige Chance zu sehen, um aus der Vergangenheit zu lernen und mir wieder bewusst zu werden, was ich mir wirklich von einem Lebenspartner wünsche.

Ergänzend dazu sei es wichtig, dass ich Wege fände, meine Stimmung zu heben, ohne essenstechnisch über die Stränge zu schlagen. Etwa durch Musikhören oder ein Telefonat mit einer Freundin. Und genau das habe ich neulich getan, als es mir nicht gut ging. Schließlich sind wir zusammen zum Bowling gegangen. Es tat gut rauszukommen und auch körperlich etwas zu tun, statt nur auf der Couch rumzuhängen. Die Zukunft kann kommen – ich bin gespannt was sie bringt.

Nach vier Monaten

Gewicht: 68,5 KiloAbgenommen: 4,5 KiloKörperfett: 29.7 ProzentVerlorenes Körperfett: 3.9 Prozent

Am Anfang

Größe: 1,65 MeterGewicht: 73 KiloKörperfett: 33.6 ProzentBlutdruck: 115/80 (normal)Cholesterinwert: 276 (hoch)

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