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Pulsuhren für jeden Bedarf

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SHAPE-Test: Pulsuhren

Ob individuelles Trainingsprogramm, GPS oder Motivationsgeber – der Pulsuhr-Markt hält inzwischen für jeden Bedarf das passende Gerät parat. Wir haben uns drei unterschiedliche Modelle herausgesucht und auf ihre Funktionalität und ihre sportliche Unterstützung hin geprüft.

Suunto „M5“: Motivation auf Schritt und Tritt

Mein erstes Testobjekt ist das Modell „M5“ von Suunto. Rein optisch kann mich die Pulsuhr schon mal überzeugen: Das klare Design wirkt wirklich edel. Besonders gut gefällt mir das zierlichere Armband für Frauen, das nicht so wuchtig wirkt. Die Uhr macht sich auf jeden Fall auch in der Freizeit gut am Arm.

Ich will wissen, wie es um meine Geschwindigkeit bei meinen Laufrunden bestellt ist, darum teste ich die Uhr mit dem Laufsensor „Food Pod“, der am Laufschuh befestigt wird. Zum Glück muss ich hier nicht aufwendig installieren. Es reicht, einmalig die Uhr mit dem Laufsensor zu koppeln und das war’s. Sehr praktisch!

Einfache Handhabung

Auch die Uhr ist ganz easy in der Handhabung: Persönliche Daten wie Größe und Gewicht eingeben, den Brustgurt anlegen und schon kann’s los gehen. Um mein aktuelles Fitnessniveau zu ermitteln, starte ich mit dem Fitnesstest, einem Lauf über 1,6 Kilometer. Basierend auf diesem Test erstellt die „M5“ einen langfristigen Trainingsplan, der eine Übersicht für die nächsten sieben Tage enthält und sich an den Trainingsempfehlungen des American College of Sports Medicine (ACSM) orientiert.

Entsprechend des erstellten Trainingsplans werden die vorgeschlagene Trainingsdauer, der anzustrebende Pulsbereich und die Trainings-Intensität angezeigt. Mein Programm für heute: Eine leichte Runde à 35 Minuten, bei der mein Pulsbereich zwischen 120 und 140 bleiben sollte.

Schon auf den ersten Metern signalisiert mir mein Trainings-Coach freundlich aber bestimmt in Form eines kleinen Pfeils auf dem Display, der nach oben zeigt, dass ich ein bisschen mehr Gas geben sollte. Dann will ich mal schneller laufen.

Feedback beim Training

Unterwegs bekomme ich immer wieder Feedback mittels besagter Pfeile, die entweder nach oben oder unten zeigen, und einem akustischen Signal, ob ich zu schnell oder zu langsam für mein heutiges Lauf-Programm bin. Besonders motivierend finde ich, dass mir die Uhr nach der Hälfte des Trainings mitteilt, dass ich bereits 50 Prozent geschafft habe. Das bedeutet Endspurt, natürlich ganz moderat.

Und schon piepst die Uhr mich freudig über die Zielgerade, geschafft! Ich stoppe die „M5“ und schon kann ich mir meine heutige Leistung in der Zusammenfassung meiner Laufdaten wie Trainingsdauer, Kalorienverbrauch, durchschnittlichem und maximalem Puls ansehen. Mal gespannt, wie unser gemeinsames nächstes Training wird. Für heute bin ich schon mal sehr zufrieden.

Fazit: Optisch ist die „M5“ ein echtes Highlight und lässt sich auch gut in der Freizeit tragen. Besonders gut hat mir die kinderleichte und intuitive Bedienung gefallen! Man muss nämlich nicht stundenlang im Handbuch blättern, um die Uhr einsatzbereit zu machen.

Auch der „Dual Comfort Belt“ wird seinem Namen gerecht und trägt sich sehr angenehm. Ich finde auch die Vorgabe der unterschiedlichen Trainingseinheiten gut. So umläuft man im wahrsten Sinne des Wortes den eintönigen Trott und verbessert gezielt seine Fitness. Praktisch ist ebenfalls, dass man die Batterie selbst auswechseln kann.

Preis mit Brustgurt: um 170 Euro

Garmin „Forerunner 110“: Wegweiser für unterwegs

Gerade in unbekannten Gefilden ist es von Vorteil, wenn man mit einer Pulsuhr mit GPS läuft. Darum teste ich das Modell „Forerunner 110“ für Damen von Garmin. Optisch hat der Hersteller sich bei dem Damenmodell offenbar viel Mühe gegeben, die Uhr recht feminin zu gestalten. Ehrlich gesagt muss Sportequipment für Damen nicht unbedingt verspielt in Pink oder Rosa gehalten sein, aber in diesem Fall sieht der pinkfarbene Streifen auf der ansonsten hellgrauen Uhr gar nicht schlecht aus und ist zum Glück ja auch noch dezent.

Beachtenswert ist in jedem Fall, dass die Uhr trotz integriertem GPS relativ zierlich ist. Mit Maßen von gerade mal 4,5 x 6,9 x 1,4 Zentimetern darf sich das Modell zumindest derzeit guten Gewissens als „kleinste GPS-Uhr der Welt“ bezeichnen. Apropos GPS – ich bin nicht gerade ein Profi in Sachen Orientierung und bin wirklich gespannt, wie der „Forerunner 110“ mir bei diesem Problemchen helfen kann.

Intuitive Bedienung

Hat man sich erst mal reingefuchst, ist die Inbetriebnahme einigermaßen einfach. Als Learning von den Vorgängermodellen hat Garmin bei diesem Modell auf den Touchring verzichtet. Die Vier-Tasten-Lösung und das relativ einfach strukturierte Menü machen eine intuitive Bedienung möglich.

Als Vorbereitung könnte ich jetzt meine gewünschte Laufstrecke am Rechner zusammenstellen und dann auf mein Gerät laden. Ich entscheide mich aber lieber für die zweite Variante namens „Track Log“, bei der die Strecke während meines Laufs nach der Brotkrumenmethode à la Hänsel und Gretel aufgezeichnet wird. So werde ich mich auch auf der mir noch unbekannten Strecke sicher nicht verlaufen. Denn zur Feier des Tages laufe ich heute mal eine ganz neue Runde.

Ich lege den angenehm leichten und bequemen Brustgurt an, gebe meine Daten ein, aktiviere das GPS, warte kurz bis der SiRFStarIII-Empfänger meine Position ermittelt und die Uhr meine Herzfrequenz gefunden hat und los geht’s.

Auswertung des Trainings

Verglichen mit anderen Modellen ist der „Forerunner 110“ in Sachen Feedback zum individuellen Training eher sparsam. Er verrät mir aber immerhin Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Höhe und zeichnet nebenbei meine Laufstrecke für die Auswertung am Computer auf – je nach Gusto über die Gratis-Software „Training Center“ oder online über das Trainings- und Tourenportal „Garmin Connect“.

Piep, mein Ziel für heute ist erreicht. Ich lasse mir im Menüpunkt „Protokoll“ die Zusammenfassung meiner Laufdaten anzeigen. Zuhause angekommen übertrage ich die Daten auf meinen Rechner und schaue mir mein Streckenprofil noch mal in aller Ruhe an. Wenn ich wollte, könnte ich die Streckendaten jetzt mit Freunden austauschen. Aber so ausgefallen war sie jetzt auch nicht, also lasse ich das.

Fazit: Mir gefällt besonders gut, dass der „Forerunner 110“ für einen Sportcomputer mit GPS enorm „zierlich“ und leicht ist. In Punkto Funktionen beschränkt sich das Modell auf das Wesentliche, was einem Hobby-Sportler in der Regel aber ausreicht. Dank einem Menü, das aus drei Hauptseiten besteht, durch die man sich blättern kann, gestaltet sich die Handhabung relativ easy.

Auch in Sachen GPS-Empfang kann ich nichts beanstanden, der eingebaute SiRFStarIII-Empfänger ist recht zuverlässig und flott. Allerdings sollte man ihn beim Laufen oder Biken lieber über der Jacke tragen, dann sind die Geschwindigkeitsangaben und Kursaufzeichnungen exakter. Für ganz extreme Langstreckenläufer oder Wanderer könnte die Akku-Laufzeit von sieben bis acht Stunden vielleicht etwas knapp werden.

Preis mit Brustgurt: um 200 Euro

Polar „RCX3“: Trainings-Coach für jede Sportart

Für alle Sportfreaks, die sich mit unterschiedlichen Sportarten fit halten, hat Polar den Multisportcomputer „RCX3“ im Programm. Ob beim Laufen, beim Biken oder beim Wandern – das Modell ist für jede Trainingsart passend und mit den w.i.n.d.-Sensoren wie „Polar G5/G3 GPS“, „s3+/ s3 Laufsensor“ oder den „Trittfrequenzsensoren“ kompatibel.

Das Design des „RCX3“, den es wahlweise in Schwarz oder Weiß gibt, ist schlicht und sportlich und das Silikonarmband schön schmal und leicht. Besonders gut gefällt mir das große Display, dank dem ich auch während des Trainings einen guten Blick auf meine Daten habe.

Intuitives Handling

Auch bei diesem Modell ist die Bedienung dank einem klar strukturierten Menü angenehm einfach und intuitiv. Ich gebe meine persönlichen Daten ein und wähle die Sportart „Laufen“ aus. Jetzt muss ich nur doch den Fitnesstest machen, der nur wenige Minuten dauert. Laut dem Trainingscomputer ist mein Fitnesszustand „sehr gut“. Das will ich doch gleich in der Praxis testen! Ich lege mir den Brustgurt mit WearLink-Sensor an und laufe motiviert los.

Unterwegs hilft mir der „ZoneOptimizer“ dabei, meine Herzfrequenz der Tagesform entsprechend anzupassen und mit der optimalen Intensität zu laufen. Außerdem zeigt der „RCX3“ während meines Trainings sämtliche für die gewählte Sportart relevanten Daten an – wie in meinem Fall Laufgeschwindigkeit, Distanz und Kalorienverbrauch.

Nutzen-Feedback nach dem Training

Auf der imaginären Zielgeraden beende ich die Trainingseinheit und bin schon ganz gespannt auf das „Trainingsnutzen“-Feedback von meinem Coach am Handgelenk. „Sehr gut! Sie haben Ihre Muskelausdauer und Ihre aerobe (Sauerstoffreich) Fitness verbessert“ lautet das motivierende Lob auf dem Display. Die Zusammenfassung bietet mir einen kurzen Rückblick auf meine Laufeinheit, weitere Details kann ich mir unter „Trainingseinheiten“ ansehen.

Unter Polarpersonaltrainer.com kann ich mir die erweiterte Trainingsanlayse ansehen, mein persönliches Trainingstagebuch führen und Trainingsprogramme erstellen. Und wenn ich mit dem GPS-Sensor trainiere, kann ich die gelaufene Strecke auf der Kartenansicht noch einmal ansehen.

Fazit: Der „RCX3“ ist ein echtes Multitalent. Ob beim Laufen, beim Biken oder beim Fitness – mein digitaler Trainingscoach kann mich bei jedem Training individuell unterstützen. Sehr gelungen finde ich die „Trainingsnutzen“-Funktion; sie gibt nicht nur Auskunft über den Trainingsstand, sie motiviert auch ungemein.

Super finde ich, dass das Modell trotz unterschiedlicher Funktionen und großzügigem Display schön leicht ist und man den Trainingscomputer beim Training kaum spürt.

Die Bedienung des Trainingscomputers ist einfach und logisch. Und auch die Verwendung des Zusatzzubehörs wie den w.i.n.d.-Sensoren wie „Polar G5/G3 GPS“, „s3+/ s3 Laufsensor“ oder den „Trittfrequenzsensoren“ gestaltet sich easy. Die Batterie kann man auch bei diesem Modell selbst austauschen, das ist immer praktisch.

Preis mit Brustgurt: um 170 Euro

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