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Surf-Flair am Flughafen

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Shape-Test: Surfen

Surfen mitten in der Stadt? Kein Problem, am Münchner Flughafen gibt es eine künstliche Welle für erste Steh-Versuche auf dem Surfboard. SHAPE-Mitarbeiterin Franziska hat sich aufs Brett gewagt.

Schon beim Gedanken ans Surfen fängt bei mir das Kopfkino an: Bilder von Sandstränden, Meer und coolen Surfern versetzen mich auf meinem Weg zum Münchner Flughafen in unglaubliche Urlaubslaune. Allerdings fliege ich nicht nach Hawaii, sondern probiere mich auf einer künstlichen Welle, die allen Surfanfängern noch bis zum 21. August offensteht, auf dem Brett (mehr Infos zur Anmeldung zum Surfcamp gibt es auf der „Surf and Style“-Homepage unter www.munich-airport-events.de).

An der kleinen „Surf & Style powered by Lufthansa“-Arena angekommen, ist es dann vorbei mit meiner Urlaubsstimmung. Die künstliche Welle, die dort vom Team um Rainer Klimaschewski aufgebaut wurde, ist mit einem Meter fünfzig enorm hoch – mein Respekt vor ihr aber noch um einiges größer! Kurz versuche ich einen möglichen Fluchtweg auszumachen, doch mein Surflehrer Fabian hält mir bereits grinsend einen Neopren-Anzug vor die Nase – kneifen ist nicht!

 
Urlaubsstimmung garantiert: das Eventmodul „The Wave“ und die „Surf & Style“-Arena im MAC-Forum

„The Wave“ ermöglicht erste Stehversuche

Im passenden Outfit stehe ich kurze Zeit später am Beckenrand und versuche mir bei den Surf-Profis, die da lässig auf der Welle reiten und das Spektakel spielend leicht aussehen lassen, ein paar Balance- und Techniktipps abzuschauen. Als ich mit Fabians Hilfe kurze Zeit später selber aufs Brett steige, ist das gesammelte Wissen allerdings weg aus meinem Kopf – und ich nach gefühlten zwei Millisekunden auch nicht mehr auf dem Brett. Zum Glück sind die Pool-Ränder des Event-Moduls „The Wave“ gut gepolstert und ich werde sanft an den „Strand“, also den Beckenrand, gespült.

Große Welle – kleine Erfolge

 
SHAPE-Mitarbeiterin Franzi beim Surf-Versuch

Mein Ehrgeiz ist auf jeden Fall geweckt, ab geht’s zum zweiten Versuch. Und siehe da, mit einigen guten Tipps der Surflehrer (Gewicht auf den hinteren Fuß verlagern, weit hinten auf dem Brett stehen, Beine hüftbreit auseinander) bleibe ich nach einigen Versuchen zumindest kurzzeitig auf dem Brett stehen. Natürlich wird man in einer Stunde nicht zum Profi, und Kurven oder gar spektakuläre Drehungen sind so weit entfernt wie das echte Meer, aber der Spaß beim Wassersport ist dafür umso größer!

Mein Fazit: Für alle, die sportliche Herausforderungen lieben, keine Angst vor blauen Flecken haben und bereit sind, (sehr) oft ins Wasser zu fallen, ist eine Surfstunde abolut empfehlenswert! Ich wollte zumindest gar nicht mehr aufhören und habe noch eine extra Einheit drangehängt – denn das Urlaubsfeeling kehrte bereits nach den ersten Versuchen zurück. „Everybody’s gone surfing?“ – kann ich verstehen!

Interview mit der Surf-Europameisterin 2011 Sarah Czepluch

Sarah Czepluch hat 2011 die erste Europameisterschaft im „Stationary Wave Riding“, also im Surfen auf einer stehenden Welle, gewonnen. Im SHAPE-Interview verrät Sarah Czepluch, worauf es bei den ersten Versuchen auf dem Surfbrett ankommt.

 
Surferin Sarah Czepluch

Was sollten Surfanfänger bei ihren ersten Versuchen beachten?

Zuallererst ist es wichtig, sich auf dem Brett wohlzufühlen – von daher ist ein Start in einem Becken mit einer künstlichen Welle geeignet. Denn dort sind die Wände gepolstert, die Strömung ist gleichmäßig und es gibt die Möglichkeit einer eingebauten Stange, an der man sich zu Beginn festhalten kann. Außerdem sind Tipps und Hilfestellungen von erfahrenen Surfern eine große Erleichterung.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ein guter Gleichgewichtssinn ist wichtig beim Surfen! Außerdem braucht man jede Menge Geduld: Denn gerade zu Beginn ist es sehr mühselig, immer und immer wieder aufs Brett zu steigen und nach wenigen Augenblicken im Wasser zu liegen. Viel Training ist also erforderlich!

Kann man sich auf die ersten Surfstunden vorbereiten?

Ein Vorteil ist es, wenn man bereits Skateboard oder Snowboard fährt, denn beim Surfen führt man die gleichen Bewegungsabläufe aus. Allerdings ist das Element Wasser ein anderes, von daher heißt die Devise: Ausprobieren!

Bringt das Surfen auf einer künstlichen Welle für Einsteiger irgendeinen Vorteil?

Für Surf-Anfänger bietet das Becken eine tolle Möglichkeit, da man nicht für jede Welle erst einmal ins offene Meer hinauspaddeln muss, um dann hoffentlich im richtigen Moment die Welle zu erwischen. So kann man jede Menge Kraft sparen und vom Beckenrand aus direkt die Welle abpassen.

Welche Muskelgruppen werden beim Surfen besonders trainiert?

Ganz klar die Muskulatur der Oberschenkel, die eigentlich die größte Arbeit verrichtet. Allerdings wird der gesamte Körper in Anspruch genommen, auch die Körpermitte wird gut trainiert.

Wie lange dauert es, bis man erste Erfolge verzeichnen kann?

Um tatsächlich sicher auf dem Brett zu stehen und flüssige Bewegungsabläufe hinzubekommen, dauert es schon seine Zeit. Nach circa einem halben Jahr kann man dann allerdings schon „Surferin“ genannt werden.

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