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Fünf neue Fitness-Methoden im Test

Workout, Diät oder doch beides? Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Körper in Bestform zu bringen. Fünf SHAPE-Leserinnen haben den Test gemacht!

6,5 Kilo abgenommen – ganz ohne Sport

Tamara Massar (23, Rechtsanwaltsfachangestellte) testete das Ernährungsprogramm „Metabolic Balance“

Mit einem Pieks fing alles an! Drei Ampullen Blut zapfte mir die Heilpraktikerin Malu Hartmann beim ersten Termin in ihrer Praxis ab. „Der Labortest zeigt 38 verschiedene Parameter wie zum Beispiel Leber- und Cholesterinwerte, Harnsäure-, Kalzium- und Kaliumspiegel. Anhand der Ergebnisse wird ermittelt, welche Lebensmittel Ihr Stoffwechsel braucht, um optimal zu funktionieren – und welche ihn blockieren“, erklärte mir die Münchnerin das Prinzip von „Metabolic Balance“.

Eine Woche nach der Blutabnahme überreichte sie mir dann den individuell auf mich abgestimmten Ernährungsplan. Alle Lebensmittel auf der dreiseitigen Liste durfte ich essen – der Rest war tabu. Zum Glück waren viele Dinge enthalten, die ich mag, wie zum Beispiel Wassermelonen und Mandeln – meine geliebten Brezen aus Weizenmehl waren dagegen ab jetzt verboten.

Individueller Ernährungsplan

In den ersten zwei Tagen des Programms ist Schonkost angesagt, um den Körper auf die Ernährungsumstellung vorzubereiten. So landete die ersten 24 Stunden nur Reis auf meinem Teller (ich hätte mich auch für Kartoffeln oder Obst entscheiden können). Am Folgetag gab es Gemüse, mal roh, mal gedünstet. Davon durfte ich sogar 1,5 Kilogramm essen, die ich jedoch nicht mal annähernd schaffte.

Mit dem dritten Tag begann die Hauptphase. Von nun an musste ich, wie auf meinem Tagesplan beschrieben, alle Nahrungsmittel aufs Gramm genau abwiegen, jede Mahlzeit mit einer Portion Eiweiß, zum Beispiel ein paar Cashew-Nüssen, beginnen (damit der Blutzuckerspiegel unten bleibt) und mindestens 3 Liter Wasser oder Tee pro Tag trinken.

6,5 Kilo abgenommen - ohne Sport

Nach einer Woche hatte ich zwar 1,5 Kilo abgenommen, dafür aber ständig mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen – laut Malu Hartmann aber ein gutes Zeichen dafür, dass sich mein Stoffwechsel umgestellt hatte. Das Kopfweh gab sich Gott sei Dank in Woche zwei. Und trotz kleiner Sünden am Wochenende – auf Pasta kann ich einfach nicht verzichten – habe ich in acht Wochen 6,5 Kilo abgenommen, und das ganz ohne Sport!

Ich werde mit „Metabolic Balance“ weitermachen, muss aber noch disziplinierter werden. Ich will unbedingt mein Wunschgewicht von 65 Kilo erreichen, um dann schnell in die lockere Erhaltungsphase überzugehen – da ist Schummeln dann offiziell erlaubt!

Metabolic Balance

Auf der Basis eines Blutbilds wird von einem Arzt oder Heilpraktiker ein persönlicher Ernährungsplan erstellt, der in vier Phasen den Stoffwechsel reguliert. Zeit Unbegrenzt, die Grundregeln gelten lebenslang. Kosten ab 360 Euro, www.metabolic-balance.com/de

Fit mit digitalen Vorturnern

Stephanie Zittel (27, Verlagsangestellte) probierte die Workout-Videos des Online-Studios „BodyBoom“

Als ich das erste Mal in Sportklamotten vor meinem Laptop stand, um mich von Sportwissenschaftler Daniel Gärtner virtuell 55 Minuten lang durchs Wohnzimmer scheuchen zu lassen, kam ich mir reichlich dämlich vor. Doch spätestens bei der fünften von gefühlten hundert Liegestütz-Varianten war ich von der Anstrengung so abgelenkt, dass es mir völlig egal war, was ein potenzieller Zuschauer von mir halten könnte.

Bauch-, Brust- und Rückentraining

Ob 50 Minuten Kick-Boxen, 20 Minuten Bauchtraining oder 55 Minuten Brust und Rücken – von nun an stand jeden Tag nach der Arbeit ein anderes, intensives Workout auf meinem Online-Sportprogramm! In den ersten vier Wochen war ich total begeistert, doch dann fehlte mir etwas die Abwechslung. Ich hätte mir zum Beispiel ein Dance-Workout oder eine Pilates-Session gewünscht.

Um auch mal an die frische Luft zu kommen, habe ich meine digitale Sportstunde ein- bis zweimal pro Woche gegen eine Jogging- oder Radeleinheit ausgetauscht. Da ich fürs Fitnessstudio keine Zeit habe, werde ich mit der Online-Variante weitermachen. Abgenommen habe ich beim Test zwar nur drei Kilo, trage meine Hosen jetzt aber eine Nummer kleiner!

Online-Studio BodyBoom

Die Online-Plattform stellt ihren Usern je nach Trainingsziel einen Wochenplan mit Workout-Videos zusammen. Alle Übungen werden in drei Schwierigkeits-Leveln gezeigt. Zeit Sechs Trainingstage pro Woche, 20 bis 60 Minuten pro Tag. Kosten ab 14,80 Euro pro Monat, www.bodyboom.de

Mit Coach hat’s geklappt!

Sabine Schrödl (24, Bankerin) arbeitete dreimal pro Woche mit einer Personal Trainerin

Was für ein Luxus: acht Wochen ein Profi-Coach nur für mich! Schon seit Jahren wünschte ich mir nichts sehnlicher, als zehn Kilo abzunehmen – doch bislang konnte ich mich nie aufraffen, mich im Fitnessstudio anzumelden, und Privatstunden waren mir einfach zu teuer.

„Mit den massiven Stahlgeräten hier wirst du nichts zu tun haben“, versprach mir meine Personal Trainerin Heike Hannig bei unserem ersten Treffen im Münchner „Fitness First“-Club „Einstein“ und stellte mir ein Programm nur mit Kleingeräten zusammen: Ich machte zum Beispiel Ausfallschritte auf einem Step, Unterarmstütze auf einem Pezziball oder balancierte sitzend und stehend auf einem Bosu (einer luftgefüllten Halbkugel).

Variable Trainingseinheiten

Das Geniale: Jede der einstündigen Trainingseinheiten war anders! Und immer, wenn ich kurz davor war, meinen zitternden Muskeln nachzugeben und die Übung abzubrechen, feuerte mich Heike zu einer weiteren Wiederholung an. Als ich nach vier Wochen einen Durchhänger hatte, weil ich trotz intensiver Anstrengung nur ein Kilo abgenommen hatte, hätte ich ohne Heikes aufmunternde Worte nicht die Kraft zum Durchhalten gehabt.

Acht Wochen später bin ich zwar nur vier Kilo leichter, habe dafür aber Muskeln aufgebaut und fühle mich so fit wie nie. Und für mich steht fest: Aus meinem Probe-Abo im Studio wird jetzt ein fester Vertrag.

Personal Training

Konzept: Auf die ganz persönlichen Ziele abgestimmtes Workout mit Betreuung durch einen festen Trainer. Zeit: Dreimal pro Woche für 60 Minuten Kosten circa 80 Euro pro Stunde (VB). Einen Personal Trainer finden Sie am besten direkt über ein Fitnessstudio, zum Beispiel www.fitnessfirst.de, oder über eine Internetplattform, zum Beispiel www.personalfitness.de

Schlanke Linie im Liegen

Anja Hussien (38, Verkäuferin) nahm für SHAPE das „Bewei Body Concept“ unter die Lupe

Der erste Termin in der „Bewei Lounge“ am Starnberger See begann mit meiner Körperanalyse – und einem Schock! 31 Prozent Fett im Verhältnis zu 45 Prozent Muskelmasse. „Das sind 10 Prozent Fett zu viel“, eröffnete mir Studioleiterin Monika Lücke. „Die Werte werden sich von Woche zu Woche verbessern – und zwar im Liegen“, versprach sie mir.

Und tatsächlich musste ich nichts weiter tun, als mich auf der Bewei-Liege zu entspannen, während elektromagnetische Wellen durch meinen Körper flossen. Bei der anschließenden Lymphdrainage wurde ich von den Füßen bis zum Bauch in Manschetten eingepackt und 30 Minuten lang mit Luftdruck durchgewalkt. Ich habe mich gefühlt wie in einem Wellness-Hotel!

Jogging und Ernährungsplan

Ergänzend zu den Bewei-Sessions bin ich alle zwei Tage joggen gegangen und habe einen Ernährungsplan bekommen: Abends musste ich strikt auf Kohlenhydrate verzichten und vor jeder Mahlzeit gab es ein Glas Petersiliensaft zur Entschlackung. Das schmeckte furchtbar bitter, doch die Überwindung hat sich gelohnt.

Schon nach fünf Wochen wurde ich in der Parfümerie, in der ich als Verkäuferin arbeite, auf meine schlankere Silhouette angesprochen. Heute wiege ich sogar stolze sechs Kilo weniger und habe eine viel glattere Haut. Ich mache weiter!

Bewei Body Concept

Die Kombination aus elektromagnetischen Impulsen und Luftdruckmassage (Lymphdrainage) soll den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbeln. Ergänzt wird das Programm durch eine Ernährungsumstellung. Zeit Eine Behandlung pro Woche, 20 Sitzungen. Kosten ab circa 70 Euro pro Sitzung, www.bewei.com

Der Coach in der Handtasche

Romina Schatzberger (23, Studentin) hat die brandneue Fitness-App „Nike Training Club“ im Alltag getestet

Bislang bin ich dreimal pro Woche joggen gegangen. Da ich schon lange nach einem ergänzenden Workout (ohne Fitnessstudio oder Trainer) gesucht habe, war ich auf die Fitness-App sehr gespannt.

Mit kleinen Hanteln und einem Medizinball ausgestattet – die Tools hatte ich mir vorher im Internet bestellt – startete ich jeden Morgen um 7 Uhr mein digitales Sportprogramm. Durch die detaillierte Darstellung der Übungen in Einzelsteps und die Video-Demos hatte ich trotz des kleinen Displays von Anfang an keine Probleme, das Programm nachzuturnen. Echt klasse!

Equipment: Hanteln und Medizinball

Die ersten vier Wochen machte ich täglich ein anderes der sieben Workouts aus der Kategorie „get lean“ (engl. für schlank werden) im Level „intermediate“ (Mittelstufe). 30 Minuten Push-ups, Jumps und Crunches ganz ohne Pause – das hat mich richtig gefordert!

Als ich in der fünften Wochen die meisten Abläufe fast auswendig konnte und kaum noch aufs Handy schauen musste, wechselte ich in das Level „advanced“ (fortgeschritten) und schaffte es auf Anhieb durchzuhalten – der Beweis, dass ich fitter geworden war.

Nach acht Wochen ist mein Körper viel definierter als vor dem Test. Um viel Gewicht zu verlieren, ist die App wohl weniger geeignet, aber für gezieltes Bodyforming ist der Handy-Coach eine geniale Sache!

Fitness-App Nike Training Club

Insgesamt 85 detailliert dargestellte Workouts in drei Schwierigkeitsleveln werden in die vier Zielkategorien „get lean“, „get toned“, „get strong“ und „get focused“ unterteilt. Zeit 15 bis 45 Minuten pro Trainingseinheit. Kosten: Der Download im App Store ist gratis, Infos unter www.nike.com

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