Woran liegt es?

Müde am Frühstückstisch − für Menschen, die schlecht schlafen, die Regel. Schlafpsychologen sprechen sogar davon, dass wir in einer übermüdeten Gesellschaft leben.
Immer mehr Menschen kommen durch ihren Beruf aus dem seelischen Gleichgewicht und können nicht mehr schlafen. Oft sind aber auch falsche Verhaltensweisen schuld. Wer beispielsweise spätabends noch viel isst, schwarzen Tee oder Kaffee trinkt, der bekommt noch Stunden später häufig kein Auge zu.
Schlaflosigkeit macht krank
Nur ein Drittel der Menschen mit Schlafstörungen geht überhaupt zum Arzt. Dabei kann das Problem schnell chronisch werden, weil sich der Organismus tagsüber nicht richtig regenerieren kann. Konzentrations− und Gedächtnisstörungen, hoher Blutdruck, Nervosität, depressive Verstimmungen, Magen−Darm−Störungen und eine hohe Anfälligkeit für Erkältungen gehören zu den Folgen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) misst Schlafstörungen sogar die gleiche Bedeutung zu wie Herzkrankheiten, Diabetes oder Lungenkrebs. Daher hat die WHO den Schlaf neben Ernährung und Bewegung als dritte Gesundheitssäule in ihren Kodex aufgenommen.

Wissenschaftliche Analyse
Beim Erwachsenen gliedert sich der Schlaf in drei Phasen: den Leicht-, den Tief- und den Traumschlaf. Ob ein Mensch diese Phasen in gesunder Reihenfolge durchläuft, lässt sich im Schlaflabor einer Klinik prüfen.
"Quisi", das mobile Schlaflabor
Es gibt zudem das mobile Schlaflabor "Quisi". Die Bedienung ist einfach. Man klebt sich einen mit Quisi verbundenen Elektrodenstreifen auf die Stirn. So geht man zu Bett. Das Gerät erstellt ein genaues Schlafprofil, das danach von Fachleuten am Computer ausgewertet wird. Viele Praxen wenden die mobile Schlafstadien-Analyse bereits an, jedoch wird sie von den gesetzlichen Kassen leider nicht bezahlt.
Das kann man tun
In der Tiefschlafphase erzeugt das Gehirn sogenannte Delta-Wellen. Sie werden nur bei tiefster Entspannung erreicht und sind für den Körper von größter Bedeutung. Die Audio-Therapie "Somnia 1" erzeugt diese Frequenzen. Wird die CD in der Nacht abgespielt, empfängt das Gehirn diese nicht hörbaren Wellen. Die Einschlafdauer soll dadurch verkürzt, die Tiefschlafphase verlängert und intensiviert werden.
Veröffentlicht in auf einen Blick
