So bleiben Ihre Augen gesund
Frage 1Wie oft sollte ich, damit meine Augen gesund bleiben, zum Augenarzt gehen? Oft werden Krankheiten viel zu spät erkannt, da die Symptome zunächst nicht spürbar sind. Eine jährliche Kontrolle ist wichtig. Gesunde Menschen ohne eine bekannte Augenerkrankung in der Familie sollten ab dem 65. Lebensjahr alle ein bis zwei Jahre zur Routine-Untersuchung gehen Frage 2Sind meine Augen gesund, auch wenn Sie jucken? Brennen und jucken die Augen, sind sie meist zu trocken. Um beschwerdefrei sehen zu können, müssen die Augen nämlich ausreichend und gleichmäßig befeuchtet werden. Trockene Augen entstehen, wenn Bindehaut und Hornhaut der Augen nicht ausreichend mit der Tränenflüssigkeit benetzt werden. Bei älteren Menschen tritt dies häufiger auf. Zur Therapie werden Tränenersatzmittel eingesetzt, die mehrmals am Tag in das trockene Auge getropft werden. Zusätzlich sollten Sie für feuchtere Raumluft sorgen, häufiger zwinkern und den Blick auch mal in die Weite richten Frage 3Was tun, wenn meine Augen nicht mehr ganz gesund sind, also bei Altersweitsichtigkeit? Dieser Prozess ist altersbedingt und kann nicht aufgehalten werden. Die Linse wird mit der Zeit weniger elastisch. Dinge, die nah am Auge sind, können nicht mehr scharf gesehen werden. Die Betroffenen halten z. B. Zeitungen weit weg vom Auge, um sie besser lesen zu können. Therapiert werden kann die Altersweitsichtigkeit mit einer passenden Lesebrille Frage 4Meine Augen sind nicht gesund: Was ist der grüne Star? Ein grüner Star wird auch Glaukom genannt. Er liegt vor, wenn der Augeninnendruck höher ist, als es vom Auge vertragen wird. Auf Dauer schädigt das den Sehnerv. Und das kann zur Erblindung führen. Eine frühzeitige Therapie ist deshalb sehr wichtig. Zum Einsatz kommen Augentropfen, die den hohen Druck im Auge senken. Helfen die nicht, kann man auch operieren. Dabei wird überflüssiges Wasser im Augapfel (Kammerwasser) entfernt Frage 5Wie erkenne ich den grauen Star Unter grauem Star versteht man alle Augenkrankheiten, bei denen sich die Augenlinse trübt. Symptome: langsam zunehmende Sehstörungen und Schleiersehen. Im fortgeschrittenen Stadium sieht man wie durch ein Milchglas. Gelegentlich treten auch Doppelbilder auf. Es kann aber auch zunächst positive Effekte haben. Viele stellen erfreut fest, dass sie plötzlich ohne Lesebrille auskommen. Das kommt daher, dass die getrübte Linse das Licht anders bricht. Die Ursachen für diese Erkrankung sind z. B. Strahleneinwirkungen durch UV-Strahlung, also Sonnenstrahlen, über längere Zeit eingenommene Medikamente, wie Kortison, oder chronische Erkrankungen, wie Diabetes. Um die Sehkraft wieder zu verbessern, ist eine OP nötig |
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