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Sieben Maßnahmen bei Fieber

Ab wann spricht man von Fieber?

Die normale Körpertemperatur liegt zwischen 36 °C und 37 °C. Experten sprechen ab 38 °C von leichtem Fieber. Alles dazwischen wird als "erhöhte Temperatur" bezeichnet. Ab 39 °C handelt es sich um hohes Fieber. Und bei einer Temperatur von über 41 °C besteht tatsächlich Lebensgefahr. Denn dann können wichtige körpereigene Enzyme nicht mehr richtig arbeiten.

Soll das Fieber sofort gesenkt werden?

Nein. Das wird verständlich, wenn wir uns klarmachen, wozu Fieber eigentlich da ist: Um wärmeempfindliche Erreger wie Erkältungsviren abzutöten, die oft schon bei 37 °C zugrunde gehen. Eine erhöhte Temperatur setzt also Keime außer Gefecht bzw. verhindert ihre Vermehrung. Senken wir das Fieber gleich, geht dieser Effekt verloren. Laut Studien verkürzt es auch nicht die Krankheitsdauer, wenn Fieber frühzeitig gesenkt wird. Allerdings: Je stärker es steigt, desto mehr belastet das den Kreislauf. Dann sollte man gegensteuern. Experten raten Erwachsenen, Fieber ab 39 °C zu senken. Bei Kindern liegt die Grenze tiefer, bei 38 °C.

Was ist beim Fieber-Messen zu beachten?

Wenn die Stirn glüht oder man Schüttelfrost verspürt, sollte man die Temperatur kontrollieren. Je nachdem, wo Sie messen, gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Die genauesten, auf die sich auch die Fieber-Werte oben beziehen, erhalten Sie rektal, also im After. Der Achselwert liegt etwa 0,5 °C unter der Rektaltemperatur. Der Wert aus dem Mund 0,3 – 0,5 °C darunter.Wichtig beim Messen in der Achselhöhle ist, dass das Thermometer ganz von Haut umschlossen und diese trocken ist. Wenn Sie unter der Zunge kontrollieren, sollten Sie vor der Messung keine kalten oder heißen Speisen gegessen haben. Digitale Fieber-Thermometer haben Quecksilber-Modelle weitgehend abgelöst. Sehr beliebt sind spezielle Ohrthermometer, die sekundenschnell Ergebnisse liefern. Der ermittelte Wert liegt etwa 0,5 °C unter dem Rektalwert. Allerdings erfordert die korrekte Fieber-Messung etwas Geschick. Oft stimmen die Werte daher nicht.

Wann ist der beste Zeitpunkt Für das Fieber-Messen?

Wer länger krank ist und ein genaues Bild über den Fieber-Verlauf haben möchte, sollte dreimal täglich zu festen Zeiten messen. Denn die Temperatur schwankt im Tagesverlauf. In der Regel steigt sie um ein Grad an.

Welche Hausmittel können bei Fieber helfen?

Anwendungen mit kaltem Wasser können Fieber um 1 bis 2 °C senken. Sehr einfach sind nasse Strümpfe: Baumwollsocken mit kaltem Wasser vollsaugen lassen, ausdrücken, über die Füße streifen und trockene Socken darüberziehen. Wenn sie warm werden, erneuern. Gleiches Prinzip, nur intensiver: Wadenwickel. Zwei Tücher nass machen, um die Waden legen, mit trockenen Tüchern fixieren. Und: Heißer Holunderbeersaft hat eine schweißtreibende und fiebersenkende (!) Wirkung. Daneben wichtig: viel Wasser trinken.

Welche Medikamente sind bei Fieber sinnvoll?

Verschiedene Substanzen senken Fieber und dämpfen gleichzeitig die begleitenden Schmerzen: sei es der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS), aber auch Paracetamol oder Ibuprofen. Kinder sollten jedoch kein ASS erhalten. Für sie besser geeignet ist Paracetamol, etwa als Saft (z. B. "ben-u-ron 200 mg Saft", Apotheke).

Was sollte man sonst noch bei Fieber tun?

Wichtig ist, sich jetzt zu schonen. Auf keinen Fall sollten Sie mit Fieber zum Sport oder in die Sauna gehen. Meist ist auch der Appetit weg. Zwingen Sie sich nicht zum Essen. Der Körper konzentriert seine Energie jetzt auf die Selbstheilungskräfte. Verdauungsarbeit belastet ihn nur unnötig. Leichte Speisen wie Gemüsebrühe geben Kraft und versorgen mit wichtigen Mineralstoffen, die beim Schwitzen verloren gehen. Auch frische Obstsäfte tun gut, weil sie Flüssigkeit und Vitamine liefern. Hält das Fieber länger als drei Tage an, sollten Sie einen Arzt zurate ziehen.


Veröffentlicht in Laura

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