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Definition


Insulin & seine Bedeutung im menschlichen Körper


Insulin
Foto: © Leonid Andronov - Fotolia.com

Insulin ist ein fettunlösliches Hormon auf Eiweißen basierend, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird und als Botenstoff im Körper wirkt. Es ist zusammen mit dem Hormon Glucagon für die Regulation der Glukose-Konzentration im Blut verantwortlich. Seiner enormen Wichtigkeit liegt die Fähigkeit zugrunde als einziges, körpereigenes Hormon den Blutzuckerspiegel senken zu können. Neben der Regulation des Zuckergehaltes im Blut wirkt sich Insulin außerdem auf den Fett- und Aminosäurestoffwechsel sowie auf den Kaliumhaushalt im menschlichen Körper aus.

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Wenn die Krankheit unerkannt bleibt - Diabetes und ihre Folgen

Welche Folgen können bei einer unbehandelten Diabetes eintreten?

Bei einem nicht behandelten Diabetes können aufgrund der gestörten Stoffwechsellage gefäßabhängige Funktionseinschränkungen auftreten, zum Beispiel eine Verkalkung der arteriellen Blutgefäße. Organe wie Haut, Niere, Hirn und Herz erleiden Durchblutungsstörungen. Es kann zu Nierenversagen, Schlaganfall, Erblindung oder gar zur Amputation der Beine kommen – Schäden, die nicht wieder rückgängig zu machen sind. Umso wichtiger ist deshalb die Früherkennung! Die wichtigsten Folgen und was Sie tun können, haben wir hier zusammengefasst.

Herzinfarkt

Hohe Blutzuckerwerte kombiniert mit einem hohen Blutdruck können unter Umständen fatale Folgen haben. Bluthochdruck verengt die arteriellen Blutgefäße. Es kann eine sog. Arterienverkalkung od. Arterienverhärtung entstehen. Hohe Zuckerwerte verkalken zusätzlich die Arterien. Verschließt sich dann in den Herzkranzgefäßen eine Arterie, wird der Herzmuskel nicht ausreichend mit Blut versorgt, es tritt eine Mangelversorgung ein und der Muskel kann absterben.

In Folge dieses Prozesses verspüren Betroffene Schmerzen in der Brust oder auch eine sog. Brustenge. Bei vielen Diabetikern verläuft der Prozess jedoch oft still, da bereits schwere Schäden an den Nerven bestehen - auch „stummer Infarkt“ genannt.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes

Welche Folgen können bei einer unbehandelten Diabetes eintreten?

Schlaganfall

Diabetiker sind einem erhöhten Schlaganfallrisiko ausgesetzt. Hier tritt entweder der Hirninfarkt oder die Hirnblutung auf. In beiden Fällen spielt die Arterienverkalkung bzw. Arterienverhärtung und damit die mangelnde Blutversorgung des Gehirns durch Verstopfung oder Blockierung der Halsschlagadern eine große Rolle.

Die Betroffenen verspüren plötzliche, oft nur flüchtige Seh-und Empfindungsstörungen. Sie können auch kurzzeitig mit einer Körperhälfte gelähmt sein. Sollten Sie ein solches Erlebnis verspüren, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes

Welche Folgen können bei einer unbehandelten Diabetes eintreten?

Retinopathie

Die diabetische Retinopathie ist eine Netzhauterkrankung des Auges, die durch Diabetes hervorgerufen wird. Besonders gravierend können hier die Folgeschäden sein, je länger der Betroffene mit den erhöhten Blutzuckerwerten unerkannt lebt. Gefäßverschlüsse, Blutungen und Ablagerungen von Fett- und Eiweißstoffen in den Gefäßwänden können sogar eine Netzhautablösung und damit eine Erblindung verursachen. Deshalb ist es wichtig für alle Diabetiker mindestens einmal jährlich seine Augen kontrollieren zu lassen.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes

Welche Folgen können bei einer unbehandelten Diabetes eintreten?

Nierenschäden

Die Niere dient der Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten im menschlichen Körper. Sie scheidet Giftstoffe über den Harn aus dem Körper aus – ein lebenswichtiger Prozess. Dieser Prozess kann aufgrund von hohen Blutzuckerwerten gefährdet sein. Versteifte oder verengte Nierengefäße können nur noch mangelhaft die giftigen Stoffwechselprodukte aus dem Blut über den Urin ausscheiden. Durch eine Blutabnahme und einen entsprechenden Test lässt sich herausstellen, ob Eiweißmengen im Blut auftreten. Schon winzigen Mengen im Blut angereichert, können zu Schädigungen der Nieren führen. Ein schlecht eingestellter Bluthochdruck kann diese Schädigungen noch verstärken. Diabetes ist eine der häufigsten Ursachen für Nierenerkrankungen und Nierenversagen. Zuletzt können nur noch Dialysebehandlungen bzw. eine Nierenverpflanzung helfen. Legen Sie Wert auf eine regelmäßige, ärztliche Kontrolle der Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte , um Nierenschäden zu vermeiden bzw. zu verlangsamen.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes

Welche Folgen können bei einer unbehandelten Diabetes eintreten?

Nervenerkrankungen

Zu hohe Blutzuckerwerte greifen auch die Nerven an. Vor allem Füße und Beine sind dabei betroffen, die Ärzte sprechen von einem „diabetischen Fußsyndrom“. Betroffene verspüren ein Kribbeln und Brennen in den Füßen, zeitweise treten Taubheitsgefühle bis in die Beine auf. Wichtig ist für Diabetiker, dass sie ihre Füße täglich anschauen und gut pflegen. Geschädigte Nerven können keine Schmerzen oder Temperaturempfindungen weiterleiten. Dadurch spüren Betroffene Verletzungen oder Druckstellen nicht mehr. Bei einer Infizierung von Wunden muss dann im schlimmsten Fall sogar amputiert werden. Sehr schlecht heilende Wunden sind neben verengten Gefäßen und unzureichender Durchblutung weitere Indizien für einen drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Bei vorliegenden Symptomen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes

Welche Folgen können bei einer unbehandelten Diabetes eintreten?

Depressionen

Depressionen treten bei Diabetikern doppelt so häufig auf wie bei Nicht-Diabetikern. Die Forschung geht davon aus, dass Faktoren wie körperliche und psychische Belastungen durch die Krankheit, ein gestörter Stoffwechsel der körpereigenen Botenstoffe und das Stresshormon Cortisol für diesen Umstand verantwortlich sind. Deshalb ist es für Diabetiker besonders wichtig, sich möglichst frühzeitig gegen Depressionen behandeln zu lassen. Sind die Betroffenen erstmal in der Depression, fehlt Ihnen Motivation und Antrieb sich um die Diabetes-Behandlung ausreichend zu kümmern. Neben einer medikamentösen Therapie in Form von Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wirken sich ausreichend körperliche Bewegung an der frischen Luft und ein möglichst stressfreier Alltag positiv auf die Behandlung von Depressionen aus.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes


Veröffentlicht in WUNDERWEIB
Tags:   Diabetes
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