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Krankheitsbild


Norovirus


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Foto: MariaP, fotolia

Norovirus: Definition, Ursachen und Symptome

Eine Ansteckung mit dem Norosvirus macht sich schnell bemerkbar. Starke Übelkeit, Bauchkrämpfe, schwallartiges Erbrechen und Durchfall - das sind die typischen Symptome einer Infektion mit dem Norovirus. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts ist eine Infektion mit dem Norovirus zwar sehr unangenehm, bei gesunden Menschen aber nicht lebensgefährlich. Bei geschwächten oder älteren Menschen kann das Norovirus aber durchaus lebensbedrohlich sein. Deswegen sollte man eine Infektion mit dem Norovirus immer ernst nehmen.

Man kann sich das ganze Jahr hindurch mit dem Norovirus anstecken. Allerdings erreicht die Zahl der Ansteckungen mit dem Norovirus immer zwischen Dezember und Ende Februar ihren Höhenpunkt. Wissenschaftler rätseln, warum das Norovirus - ähnlich wie die Grippeviren - gerade in der kältesten Jahreszeit besonders aggressiv ist. Vermutlich ist ein Grund für die vermehrte Ansteckung mit dem Norovirus, dass das Immunsystem der Menschen in dieser Zeit besonders geschwächt ist. Möglicherweise sind durch die trockene Heizungsluft auch die Schleimhäute besonders durchlässig für das Norovirus. Ungeklärt ist auch, wie das Norovirus die Beschwerden auslöst. Wahrscheinlich ist, dass das Norovirus die Zellen der Dünndarmwand befällt und dort heftige Entzündungsreaktionen hervorruft. Die Symptome treten zehn bis 15 Stunden nach der Infektion mit dem Norovirus auf - meist schlagartig.

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Foto: michanolimit, fotolia

Norovirus: Behandlung

Bettruhe und zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag sind sehr wichtig, wenn man sich mit dem Norovirus angesteckt hat. Um den Verlust an Mineralstoffen auszugleichen, können Elektrolyte verabreicht werden. Die Infektion mit dem Norovirus klingt in der Regel nach zwei bis drei Tagen ab. Achtung! Auch nach der Genesung hält die Ansteckungsgefahr noch bis zu zwei Wochen an. Gründliche Hygiene ist also auch dann noch wichtig, wenn die Symptome, die das Norovirus ausgelöst hat, verschwunden sind.

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Foto: ludwig, fotolia

Norovirus: Vorbeugen und Selbsthilfe

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollten mit dem Norovirus Infizierte den Kontakt zu anderen Personen begrenzen. Das gilt besonders für Kinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen. Denn für sie kann eine Infektion mit dem Norovirus lebensbedrohlich sein. Eine Schutzimpfung gegen das Norovirus gibt es nicht. Da das Norovirus mit Stuhl und Erbrochenem ausgeschieden wird, ist eine sorgfältige Hygiene besonders wichtig. Vor allem nach dem Gang zur Toilette.

Beim Erbrechen können feine Partikel vom Norovirus auch durch die Luft transportiert werden und an Oberflächen haften bleiben, wo sie mit Händen in Kontakt kommen. Deshalb ist häufiges Händewaschen mit Seife die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Norovirus zu schützen. Von Desinfektionsmitteln in Privathaushalten raten Experten jedoch ab. Denn sie schädigen das Immunsystem mehr als sie nützen. Erbrochenes sollte nur mit Einmalhandschuhen entfernt werden. Bettwäsche und Handtücher bei mindestens 60 Grad waschen.


Veröffentlicht in WUNDERWEIB
Tags:   Immunsystem

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