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Krankheitsbilder: Penisbruch


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Foto: MariaP, fotolia

Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Ein Penisbruch bezeichnet die Verletzung des Schwellkörpers beim Mann. Der Penis zählt zu den besonders empfindlichen Körperteilen des Mannes und ist entsprechend verletzlich. Zu einem Bruch des Penis kommt es aber nur bei stärkerer Gewalteinwirkung. Dabei bricht kein Knochen - er besitzt überhaupt keinen -, sondern die Haut des Erektions-Schwellkörpers reißt während einer Erektion ein. Schwellkörper füllen sich bei sexueller Erregung mit Blut und sorgen auf diese Weise für eine Versteifung des Gliedes. Es behält während des Geschlechtsverkehrs seine Form, weil der Blutabfluss kurzzeitig gehemmt wird. Wird der Penis in diesem Zustand zu stark gebogen oder abgeknickt, reißt der Schwellkörper ein und Blut ergießt sich ins benachbarte Gewebe.

Ein Penisbruch wird häufig von einem knackenden Geräusch begleitet. Er ereignet sich beim Geschlechtsverkehr, durch überheftige Masturbation oder im Schlaf. Es muss sofort eine fachärztliche Behandlung eingeleitet werden, weil sonst Impotenz und dauerhafte Entstellung drohen. Nach schweren Brüchen kommt zu einem scharfen Schmerz und die Erektion lässt augenblicklich nach. Es bilden sich eine starke Schwellung und ein Bluterguss. Wenn auch die Harnröhre angerissen ist, tropft Blut aus der Eichel. Es sind aber auch leichtere Brüche mit schwachen Symptomen möglich. Sie sollten ebenfalls umgehend behandelt werden, um spätere Komplikationen zu verhindern.

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Foto: michanolimit, fotolia

Behandlung

Bei einem Penisbruch stellt ein chirurgischer Eingriff die Funktionstüchtigkeit des Geschlechtsorgans wieder her und verhindert eventuelle Spätfolgen wie Peniskrümmung oder Erkrankungen der Harnröhre.

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Foto: ludwig, fotolia

Vorbeugen und Selbsthilfe

Grundsätzlich sollte es vermieden werden, den Penis stark zu überdehnen. Im Falle eines Bruchs hilft Kühlung, eine Kompresse oder Druck mit den Händen. Dies kann bis zur ärztlichen Behandlung die Ausbreitung von Schwellung und Bluterguss hemmen. Es ist aber unerlässlich, medizinisches Personal um Rat zu fragen!


Veröffentlicht in WUNDERWEIB

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