
Leberzirrhose: Definition, Ursachen und Symptome
Bei einer Leberzirrhose handelt es sich um eine Schrumpfung des Stoffwechselorgans. Was macht die Leberzirrhose so gefährlich? Die Leber hat gleich mehrere lebenswichtige Aufgaben. Stündlich strömen etwa 1,5 Liter Blut durch das Organ. Gifte werden von ihren Zellen neutralisiert. Zu starker Alkoholkonsum führt zur Einlagerung von Fett in die Zellen. Auch Medikamente oder Chemikalien können diesen Effekt haben. Wird das Trinken eingestellt oder deutlich reduziert, erholt sich die Leber in der Regel.
In anderen Fällen schrumpft das Organ dagegen (Leberzirrhose) und kann seine Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen. Durch eine Leberzirrhose verursachte Schäden lassen sich nicht rückgängig machen. Eine frühe Behandlung der Leberzirrhose verhindert aber ein Übergreifen auf das gesunde Gewebe. So kann eine gute Lebensqualität erhalten bleiben. Eine weitere Ursache für Leberzirrhose ist die Infektion mit Hepatitis-Viren, die durch das Blut und ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. In seltenen Fällen sind verschiedene andere Grunderkrankungen für die Leberzirrhose verantwortlich. Beschwerden treten meist erst im fortgeschrittenen Stadium der Leberzirrhose auf. Erschöpfung, Gelbfärbung von Haut und Augen, Gewichtsverlust, rötliche Verfärbungen an den Händen, spinnenetzartige Äderchen, Wassereinlagerungen sind dann die Symptome der Leberzirrhose. Wird die Leberzirrhose nicht behandelt, drohen tödliche Blutungen und Leberversagen.

Leberzirrhose: Behandlung
Bei einer Leberzirrhose helfen Alkoholabstinenz oder Medikamente (zum Beispiel Interferon gegen Hepatitis).

Leberzirrhose: Vorbeugen und Selbsthilfe
Zur Vorbeugung einer Leberzirrhose sollte man allenfalls maßvoll Alkohol trinken. Gegen Hepatitis B gibt es eine Impfung. Auch geschützter Sex vermeidet Ansteckung.
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