
Definition, Ursachen und Symptome vom Überbein
Unsere Gelenke verbinden unsere Knochen miteinander und machen sie beweglich. Und die Sehnen "verschnüren" die Knochen mit den Muskeln, damit deren Kraft beim Laufen oder bei anderen Aktivitäten übertragen werden kann. Gelenke und Sehnen befinden sich in schützenden Umhüllungen: den Gelenkkapseln und den Sehnenscheiden. An diesen kann eine gutartige Geschwulst mit dem Namen Überbein entstehen. Ein Überbein entsteht, wenn sich zähe Gelenkflüssigkeit in die Gelenke füllt und ähnlich wie ein Ballon anschwillt. Meistens entsteht ein Überbein an Hand- oder Fingergelenken - es können aber auch andere Körperteile betroffen sein.
Frauen bekommen dreimal öfter ein Überbein als Männer. Die Ursache ist wahrscheinlich eine häufige Überbeanspruchung von bestimmten Gelenken. In ungünstigen Fällen drohen bei einem Überbein Einschränkungen der Beweglichkeit und Druck auf Nerven und Gefäße. Ein Überbein lässt sich oft deutlich ertasten, aber nicht immer verursacht es Schmerzen oder andere Beschwerden. Seltsame Gefühle im betroffenen Gliedmaß (wie etwa Kribbeln oder Taubheit) können entstehen, wenn das Überbein in der Nähe von Nervenverbindungen liegt.

Behandlung von Überbein
Manchmal bilden sich ein Überbein von selbst zurück. Auch Punktionen können das Problem Überbein beseitigen. Nicht selten tritt das Überbein aber nach einiger Zeit erneut auf. Häufig hilft ein kleiner operativer Eingriff, bei dem das Überbein entfernt wird, am besten.

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Überbein
Generell sollte man Überlastungen der Gelenke vermeiden, um kein Überbein zu bekommen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man schon einmal ein Überbein hatte. Dann kann es nützlich sein, für manche Tätigkeiten Gelenkschoner zu tragen.
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