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Krankheitsbild


Meniskusschaden


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Foto: MariaP, fotolia

Meniskusschaden: Definition, Ursachen und Symptome

Der Meniskus ist die knorpelartige Struktur im Kniegelenk. Pro Kniegelenk gibt es einen Innen-Meniskus und einen Außen-Meniskus. Diese sind zuständig für die Unterstützung der Kraftübertragung vom Oberschenkelknochen auf den Unterschenkelknochen. Durch einen Meniskusschaden, wie zum Beispiel der Meniskus-Riss (häufigste Erkrankung des Meniskus) oder die Zurückbildung des Gewebes, findet eine stärkere Belastung der Knorpel statt, wodurch es zu einem frühzeitigen Verschleiß des Kniegelenkknorpels kommen kann. Die Folge: Ein schmerzhafter Meniskusschaden.

Auf lange Zeit gesehen folgt die Kniegelenksarthrose. Ein Verschleiß des Meniskus (medizinisch: Meniskusdegeneration) ist im Alter normal. Die häufigsten Ursachen für einen Meniskusschaden sind Unfälle und Überbelastung. Symptome des Meniskusschaden sind vor allem Schmerzen im Bereich des Kniegelenkspaltes und eine eingeschränkte Beweglichkeit des Knies.

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Foto: michanolimit, fotolia

Meniskusschaden: Behandlung

Um Folgeschäden des vorzubeugen, sollte ein Meniskusschaden so früh wie möglich behandelt werden. Zunächst überprüft der Arzt die so genannten "speziellen Meniskus-Zeichen“ mithilfe von Tests nach McMurray, Böhler, Apley-Grinding, Steinmann oder Payr. Letzterer liefert bei schmerzhaften Meniskusschaden den Hinweis auf eine Verletzung im Hinterhornbereich des Innen-Meniskusses. Dabei versucht der Arzt, die Oberschenkel- und Unterschenkelgelene aneinander zu pressen, zum Beispiel in Streck-, Beuge- und Verdrehposition.

Weitere Möglichkeiten herauszufinden, ob es sich um einen Meniskusschaden handelt, sind Kernspintomographie/Magnetresonanztomographie (MRT), Röntgenuntersuchung, Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und Arthroskopie (Gelenkspiegelung). Nicht immer ist eine Operation am Meniskusschaden nötig. Handelt es sich um einen längs verlaufenden Meniskusschaden bzw. Meniskusriss(medizinisch: Korbhenkel), entfernt der Arzt meist den abgerissenen Anteil des Meniskusses, da dieser im Gelenk sonst wie ein Fremdkörper wirkt, der den Knorpel schädigen und zu Arthrose führen kann. Risse im Bereich der Kapselgrenze heilen nur sehr schwer aus, da der Faserknorpel nur schwach durchblutet ist. Hier bedient sich der Arzt gerne der Menikoplexie (= Antackern, Annähen).

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Foto: ludwig, fotolia

Meniskusschaden: Vorbeugen und Selbsthilfe

Der beste Schutz vor einem Meniskusschaden sind gut trainierte und starke Muskeln. Ein ideales und sehr einfach umzusetzendes Training zur Vorbeugung von Meniskusschaden ist Treppensteigen. Hier sollte man darauf achten, die Treppe möglichst langsam hochzugehen - am besten nimmt man immer zwei Stufen auf einmal. Wichtig: Mit der Kraft des Oberschenkels des vorderen Beines nach oben drücken, bis wieder ein fester Stand erreicht ist. Anschließend führt man das hintere Bein nach oben. Jede Bewegung sollte etwa vier Sekunden dauern. Anfänger gehen zunächst dreimal sechs Doppelstufen mit zwei Minuten Pause. Fortgeschrittene nehmen dreimal zwölf Doppelstufen. Man sollte darauf achten, dass zwischen jeder Übungseinheit 48 Stunden Pause liegen, damit sich die Muskeln regenieren können.

Weitere Möglichkeiten, einen Meniskusschaden vorzubeugen, liegen darin, nicht zu oft Bewegungen wie eine tiefe Hocke zu machen und Sportarten zu vermeiden, bei denen es zu vielen Drehbewegungen oder häufigem Springen kommt - dies belastet die Knie. Nicht sehr kniefreundlich sind Sportarten wie Badminton (Federballspielen auf einem Rasen ist kniefreundlicher), Tennis, Volley-, Basket-, Handball, Fußball, Skifahren und Squash. Radfahren, Kraulschwimmen oder schonende Gymnastik hingegen sind kniefreundlich und trainieren die dauerhafte Beweglichkeit des Kniegelenks. Außerdem ist es wichtig, bei sitzenden Tätigkeiten (zum Beispiel im Büro) darauf zu achten, seine Sitzhaltung häufig zu verändern. Hilfreich ist zudem der Abbau von Übergewicht, da dies die Knie stark überlastet.


Veröffentlicht in WUNDERWEIB
Tags:   Arthrose

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