
Wadenkrämpfe: Definition, Ursachen und Symptome
Wadenkrämpfe sind Störungen der Muskelfunktion. Millionen Menschen sind nachts schon von messerscharfen Schmerzen in der Wade aufgewacht. Der heftige, ohne Vorwarnung auftretende Krampf ist zum Glück meist harmloser, als er erscheint. Häufig handelt es sich bei den Wadenkrämpfe um eine Reaktion auf körperliche Überlastungen oder Mineralstoffmangel. Wer immer wieder unter Wadenkrämpfe leidet, sollte sich untersuchen lassen. Denn die Ursachen können ernster sein, wie Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Nervenschädigungen. Nierenerkrankungen und Alkoholismus gehören ebenfalls zu den möglichen Auslösern von Wadenkrämpfen. Die Krämpfe setzen häufig im Schlaf während der frühen Morgenstunden ein. Die starken Schmerzen der Wadenkrämpfe vergehen nach einigen Sekunden von selbst wieder. Doch durch den Schreck kann es zu überstürzten Bewegungen und Unfällen kommen.

Wadenkrämpfe: Behandlung
Wenn Wadenkrämpfe immer wiederkehren zeigen Untersuchungen von Stoffwechsel, Kreislauf, Blutbild und Nerven, ob eine Grunderkrankung verantwortlich ist. Diese wird dann je nach Diagnose therapiert und so Wadenkrämpfe vorgebeugt. Nicht selten leiden Betroffene von Wadenkrämpfe unter Magnesiummangel. Denn für eine normale Muskelfunktion muss dieser Mineralstoff stets im richtigen Verhältnis zu seinem Gegenspieler Kalzium vorhanden sein. Eine Ernährungsumstellung oder Präparate aus der Apotheke helfen.

Wadenkrämpfe: Vorbeugen und Selbsthilfe
Da durch Mineralstoffmangel Wadenkrämpfe auftreten können, wirken entsprechende Nahrungsergänzungsmittel vorbeugend. Auch Alkoholkonsum kann Wadenkrämpfe auslösen. Deswegen sollte man den Genuss von Alkohol vermeiden. Wenn Wadenkrämpfe kommen, lassen sie sich durch Dehnung und Streckung abkürzen. Überlastungen und einseitige Körperhaltungen sollten vermieden werden. Außerdem verringern viel Bewegung und Muskeltraining das Krampf-Risiko oft deutlich.
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