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Krankheitsbild


Muskelschmerzen


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Foto: MariaP, fotolia

Muskelschmerzen: Definition, Ursachen und Symptome

Die Liste der Ursachen für Muskelschmerzen ist lang: einseitige Belastung, Fehlhaltung, körperliche Überanstrengung, Stress oder Kummer erhöhen den Muskeltonus. Wird die Verspannung der Muskelschmerzen nicht wieder abgebaut, reagiert der Körper mit Schmerzen. Besonders gefährdete Stellen sind der Nacken und der Lendenwirbelbereich. Der Nacken einmal deshalb, weil wir die meiste Zeit sitzend im Büro verbringen und vor lauter Konzentration die Schultern verkrampfen. Zum anderen, weil wir im Laufe des Lebens unsere Augen- und Kopfbewegung verändern. Nach neuesten Erkenntnissen eines Weimarer Forschungsteams besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Nackenschmerzen und Kopf- und Augenbewegung. Dieser Steuermechanismus wird im Englischen als Head-Eye-Mover (übersetzt: Kopf-Augen-Beweger) bezeichnet. Als Kind sind alle Menschen Head-Mover, weil sie den Kopf aktiv in die Richtung drehen, in die sie blicken. Später mutieren viele zum Eye-Mover. Sie bewegen den Kopf weniger, die Augen aber immer mehr. Dennoch sendet der Körper weiter Signale an die Nackenmuskulatur. Dadurch baut sich mit der Zeit eine schmerzhafte Spannung auf. Im Lendenwirbelbereich führt eine längere Ruhigstellung, zum Beispiel durch Sitzen, zu einer erhöhten Muskelanspannung, die zu einer Reizung der Nerven und damit zu Schmerzen führt.

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Foto: michanolimit, fotolia

Muskelschmerzen: Behandlung

In erster Linie sollte man sich bei akuten Muskelschmerzen schonen. Sofort-Hilfe: Kälte, zum Beispiel mit Quarkwickeln: Magerquark aus dem Kühlschrank mit etwas Olivenöl geschmeidig rühren und finkerdick auf die schmerzende Stelle auftragen. Wolltuch oder dickes Baumwolltuch drüberlegen und 20 Minuten einwirken lassen. Bei Bedarf mehrmals täglich. Auch hilfreich: Man wickelt einen Eisbeutel in ein Tuch und legt ihn auf die schmerzende Stelle. Wichtig: Den Eisbeutel niemals direkt auf die Haut legen! Bei chronischen Schmerzen hilft Wärme meist besser, vor allem bei häufigen Schmerzen.

Besonders lindernd wirkt ein warmes Bad, am besten mit Kräuterzusätzen, allerdings sollte das Bad 15 Minuten nicht überschreiten. Das Wasser sollte in etwa der Körpertemperatur entsprechen, bloß nicht zu heiß. Auch Saunagänge lindern Muskelschmerzen. Gut sind auch Umschläge mit Warmwasser, auch eine Wärmflasche wirkt tief im Gewebe. Nachts ist eine Heizdecke praktisch. Unterstützung bieten entzündungshemmende, schmerzlindernde Iridoidglykoside aus Teufelskralle (Extrakte zum Beispiel als Tabletten, Apotheke). Auch Kaffeoylchinasäuren und Kieselsäure aus Brennnesseln können helfen.

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Foto: ludwig, fotolia

Muskelschmerzen: Vorbeugen und Selbsthilfe

7 Tipps zur Vorbeugung von Muskelschmerzen:

  • 1. Für Seitenschläfer sind die anatomisch geformten Nackenstützkissen ideal. Eine super Ergänzung dazu ist eine Matratze mit Schulterkomfortzone. Für Rückenschläfer ist ein weniger hohes Kissen günstiger, damit die Brustwirbelsäule flach liegen kann.

  • 2. Im Winter sollte man einen warmen Schal tragen. Denn wenn es draußen kalt ist, ziehen wir unwillkürlich die Schultern hoch, damit der Wind nicht in den Kragen fährt. Das verspannt den Nacken.

  • 3. Beim Radfahren sollte der Lenker so eingestellt sein, dass man möglichst aufrecht sitzt. So bleibt die Nackenmuskulatur locker.

  • 4. Gute Übung für die Halswirbelsäule: Man legt sich ein paar Bücher auf den Kopf und läuft damit im Zimmer herum. Anschließend mehrmals den Kopf von vorn über die Seite nach hinten rollen.

  • 5. Entspannungsübungen lernen, um Stress abzubauen. Zum Beispiel die Muskelentspannung nach Jacobson. Kurse bieten Volkshochschulen an. Die Technik kann aber auch nach Büchern erlernt werden.

  • 6. Darauf achten, dass der Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist. Dazu gehört ein guter Stuhl, die "richtige" Schreibtischhöhe und ein Bildschirm, der genau vor einem steht.

  • 7. Bei der Arbeit kurze Pausen einlegen und kleine Bewegungsabläufe in den Büroalltag einbauen. Man kann zum Beispiel die Ihre Wasserflasche abseits abstellen, damit man aufstehen muss, um sie zu erreichen. Auch im Stehen zu telefonieren ist hilfreich.


Veröffentlicht in WUNDERWEIB
Tags:   Stress |  Muskelschmerzen

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Bei dieser Yoga-Übung wird die Flanke des Körpers gedehnt, so dass die Wirbelsäule entlastet wird.


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