
Ermüdungsbruch: Definition, Ursachen und Symptome
Bei einem Ermüdungsbruch handelt es sich um eine extreme Überlastung von Knochen. Bei Überforderung oder schlechter Vorbereitung schadet Sport mehr als er nützt. Ein Ermüdungsbruch entsteht, wenn die Knochen immer wieder Belastungen ausgesetzt werden, denen sie buchstäblich nicht gewachsen sind. Zum Beispiel wenn intensives Jogging betrieben wird, ohne dass die Kondition vorher stufenweise aufgebaut wurde. Oft fehlt es auch an ausreichenden Aufwärmphasen vor dem Training und geeignetem Schuhwerk. Zuerst bilden sich feine Risse im Knochengewebe. Es versucht, Schwächen durch ständige "Bautätigkeit" auszugleichen. Schließlich kommt es zum Bruch.
Betroffen sind in den meisten Fällen die Fußknöchel, Ober- und Unterschenkel. Frauen erleiden Ermüdungsbrüche häufiger als Männer. Experten machen hormonelle Faktoren dafür verantwortlich. Ein Ermüdungsbruch ist ein allmählicher Vorgang. Deshalb treten Beschwerden nicht wie bei anderen Brüchen plötzlich und stark, sondern oft schleichend auf. In der Regel machen sich Schmerzen bei körperlicher Belastung bemerkbar. Die betroffenen Gliedmaßen reagieren auch druckempfindlich, können gerötet sein und Schwellungen ausbilden.

Ermüdungsbruch: Behandlung
Meist sind eine längere Trainingspause und krankengymnastische Übungen nötig. Auch Verbände, die über mehrere Wochen getragen werden, oder Gips helfen. Nur selten muss ein Ermüdungsbruch operiert werden.

Ermüdungsbruch: Vorbeugen und Selbsthilfe
Sport ist zwar wichtig, doch man sollte ihn nie übertreiben. Am besten lässt man sich von Experten einweisen, den Ermüdungsbruch von vornherein zu vermeiden. Zudem ist es wichtig, beim Sport auf eine ausreichende Aufwärmphase und gutes Schuhwerk zu achten.
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