
Definition, Ursachen und Symptome der Halluzinationen
Halluzinationen sind Störungen der Wahrnehmung. Die meisten entstehen im Halbschlaf oder beim entspannten Dösen. Vor allem wer längere Zeit in einem dunklen Raum verbringen muss, wird leicht von Halluzinationen befallen: Obwohl man nicht träumt, erlebt man Bilder oder ganze Szenen, die nur im eigenen Kopf existieren. Von Halluzinationen können alle unsere Sinne befallen werden. Manchmal tauchen nur kurz vereinzelte Phänomene auf. In anderen Fällen spielen sich vor den Betroffenen Fantasie-Szenen ab oder sie hören bei Halluzinationen Stimmen. Die Ursache können halluzinogene Drogen oder ein Alkoholentzug sein. Ebenso psychische Erkrankungen wie die Schizophrenie oder zum Beispiel organische wie Verletzungen des Gehirns oder Stoffwechselstörungen. Die Betroffenen von Halluzinationen glauben fest, dass ihre fantastischen Wahrnehmungen stimmen. Damit unterscheiden diese sich von Pseudo-Halluzinationen, die sich oft während Wachträumen oder Meditationen einstellen. Manche Patienten von Halluzinationen nehmen nur vereinzelte Bilder oder Laute wahr. Andere hören Stimmen, die kommentierend in ihr Leben eingreifen und sehr quälend sein können. Manchmal werden die "Unterhaltungen" aber als angenehm empfunden. Auch körperliche Berührungen bis hin zum Glauben, vergewaltigt zu werden, gehören zu den möglichen Erscheinungen. Oder es entsteht das Gefühl, zu schweben, krasse Aromen zu schmecken oder zu versteinern.

Behandlung der Halluzinationen
Nicht jede Halluzination ist behandlungsbedürftig. Gegen stärkere Symptome und ernste psychische Störungen helfen verschiedene Medikamente. Organische Grundleiden oder Drogenkonsum werden je nach Diagnose therapiert.

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Halluzinationen
Drogen- und Alkohol-Konsum sollte unbedingt vermieden werden. Sollte man aus anderen Gründen zu starken Halluzinationen neigen, ist es äußerst wichtig, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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