
Definition, Ursachen und Symptome von Wasserharnruhr
Unter Wasserharnruhr versteht man die Störung des Wasserhaushaltes. Unsere Zellen bestehen zum großen Teil aus Wasser. Es ist ein kostbares Gut, mit dem der Organismus sparsam umgehen muss. Dafür sorgen unter anderem die Nieren. Ihre Aufgabe ist es, den Körper von unbrauchbaren und giftigen Stoffen zu befreien, damit sie als Urin ausgeschieden werden können. Zu diesem Zweck fließt das Blut durch Nierenfilter. Ein großer Teil seines Wassergehalts und andere wichtige Stoffe werden dem Kreislauf wieder zugeführt. Entscheidend ist die richtige Menge, damit der Flüssigkeits− und Mineralhaushalt ausgeglichen ist. Ein Hormon sorgt für die Rückgewinnung des Wassers aus den Nieren. Wenn seine Produktion oder Weiterleitung gestört ist, gibt der Köper viel mehr Wasser mit dem Urin ab, als ihm guttut. Bis zu 25 Liter pro Tag. Es besteht die Gefahr einer lebensgefährlichen Austrocknung. Ursache der Wasserharnruhr können Hirnverletzungen, Schädigungen von Hormonorganen, Tumore, Nierenerkrankungen und Entzündungen sein. Die Betroffenen werden von sehr häufigem, starkem Harndrang gequält. Oft kommen Krämpfe und Verstopfung hinzu. Sie trinken sehr viel, was einerseits wichtig ist, um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Es droht aber auch Überwässerung, was zu gefährlichen Wassereinlagerungen im Gewebe führen kann. Trockene Haut, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit sind weitere mögliche Symptome der Wasserharnruhr.

Behandlung von Wasserharnruhr
Wichtig zur Behandlung der Wasserharnruhr sind die Therapie von Grunderkrankungen und ein reguliertes Trinkverhalten. Auch Hormonpräparate und andere Medikamente helfen.

Vorbeugen und Selbsthilfe von Wasserharnruhr
Um Wasserharnruhr vorzubeugen, ist es wichtig, immer ausreichend zu trinken. Am besten sollte man zu Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchte-Tees greifen.
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