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Krankheitsbild


Unterkühlung


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Foto: MariaP, fotolia

Definition, Ursachen und Symptome bei Unterkühlung

Bei einer Unterkühlung handelt es sich um einen gefährlichen Energieverlust. Im kalten Lufthauch ziehen wir unwillkürlich den Körper zusammen. Dies ist ein Schutzmechanismus gegen eine der größten Gefahren, die dem Menschen drohen: Kälte. Bei extremen Minusgraden kann es passieren, dass der Körper mehr Energie abgibt, als er produziert - es drohen Unterkühlungen und Erfrierungen. Leicht kommt es dazu im Gebirge, kalten Wasser, durch feuchte Kleidung, mangelnde Bewegung oder Bewusstlosigkeit bei frostigen Temperaturen.

Achtung, Lebensgefahr! Erste Anzeichen sind Hautblässe und Muskelzittern, mit dem der Körper die Wärmeproduktion erhöht. Atmung und Puls gehen schnell. Der Körper durchblutet vorzugsweise die inneren Organe, wodurch es leicht zu Erfrierungen an Gliedmaßen kommt. Sinkt die Temperatur weiter, werden die Opfer schläfrig und apathisch. Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung sind in dieser Erschöpfungsphase schwach. Unter 30 Grad drohen Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Stillstand von Atmung und Kreislauf.

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Foto: michanolimit, fotolia

Behandlung bei Unterkühlung

Bei Verdacht auf Unterkühlung muss sofort ein Notarzt gerufen werden. Betroffene dürfen sich keinesfalls abrupt etwa durch heiße Bäder aufwärmen. Dies kann tödlich sein. Sie sollten vorsichtig bei Zimmertemperatur unter einer Decke gelagert werden. Wachen Patienten sollte man zuckerhaltigen Tee reichen. In der Erschöpfungsphase ist Aufwärmung von außen hoch gefährlich - immer auf den Notarzt warten. Bewusstlose in die stabile Seitenlage bringen, gegebenenfalls wiederbeleben.

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Foto: ludwig, fotolia

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Unterkühlung

Um einer Unterkühlung vorzubeugen, sollte man auf angepasste Kleidung achten, am besten sind mehrere Lagen übereinander. Die gefühlte Temperatur wirkt oft höher als die echte. Vorsicht mit Alkohol. Er öffnet die Gefäße und der Körper verliert viel Wärme. Außerdem spürt man im alkoholsierten Zustand meist nicht die wirkliche Temperatur und läuft somit Gefahr, sich zu unterkühlen.


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