
Jetlag: Definition, Ursachen und Symtpome
Ein Jetlag beschreibt die Störung des Zeitrhythmus. Der Begriff leitet sich aus den englischen Worten für Flugzeug (Jet) und Zeitabstand (Lag) her. Es gibt eine äußere Zeit, nach der wir die Uhr stellen, und eine innere des Körpers. Beide sollten übereinstimmen. Dann ist dafür gesorgt, dass morgens Körpertemperatur und Blutdruck steigen und wir munter werden. Ebenso stellt sich bei Jetlag Hunger zu den Essenszeiten ein und wir wissen, wann wir am meisten leisten können. Ideal ist es auch, wenn wir bei starker Müdigkeit zu Bett gehen können. Durch eine schnelle, weite Reise ergibt sich aber ein Abstand zwischen innerer und äußerer Uhr. Denn die Welt ist in Zeitzonen aufgeteilt, die sich nach Gegebenheiten wie dem Sonnenstand richten. Nur innerhalb einer Zone ist die Zeit gleich. Wenn ein Flugzeug sie überquert, ist es plötzlich früher oder später als gefühlt. Daran muss sich der Körper erst gewöhnen. Am Reiseziel herrscht Helligkeit - zu Hause Nacht. So beginnt der Aufenthalt mit Gähnen und Müdigkeit. Hinzu kommen oft Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden und Reizbarkeit. Die Umstellung dauert einige Tage. Wenn wir gen Osten reisen, sind die Symptome meist stärker ausgeprägt, weil der Tag verkürzt ist. An westlichen Zielen wie den USA gewinnen wir hingegen Stunden hinzu, was der Organismus leichter verkraftet.

Jetlag: Behandlung
Bei Tagesmüdigkeit sollte man sich nicht hinlegen, aber auch nicht anstrengen. Keinesfalls sollte man bei einem Jetlag Schlafmittel verwenden. Hilfreich sind Entspannungstechniken wie autogenes Training. Kein Alkohol. Bei starken Symptomen sollte man in jedem Fall einen Arzt fragen.

Jetlag: Vorbeugen und Selbsthilfe
Um einem Jetlag vorzubeugen, sollte man vor Fernreisen in westliche Orte später als gewohnt schlafen gehen, in östliche umgekehrt. Schon bei Einstieg in den Flieger empfiehlt es sich, die Uhr umstellen und Essenszeiten ebenfalls dem Zielort anzupassen.
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