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Krankheitsbild


Hypochondrie


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Foto: MariaP, fotolia

Definition, Ursachen und Symptome von Hypochondrie

Hypochondrie beschreibt die Einbildung von Krankheiten. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für Rippenknorpel her, in deren Bereich nach alter Vorstellung Seele und Schwermut sitzen. Wer befürchtete nicht schon einmal, hinter einem harmlosen Schmerz oder Ausschlag könne sich eine gefährliche Krankheit verbergen? Besser wachsam als nachlässig sein - für Laien ist es schwer, ernste von belanglosen Symptomen zu unterscheiden. Im Zweifel weiß der Arzt Rat. Menschen mit Hypochondrie - so die offizielle Bezeichnung durch die WHO - glauben ihm jedoch nicht. Auch wenn Untersuchungen ihnen Gesundheit bescheinigen, fürchten sie, krank zu sein oder zu werden. Normale biologische Vorgänge werden von ihnen falsch gedeutet oder Symptome maßlos aufgebauscht. Doch die Betroffenen sind keine "Spinner", sondern leiden tatsächlich an einer Krankheit - der Hypochondrie. Der Körper wird übertrieben beobachtet. Regelmäßig glauben Hypochonder, Hinweise auf eine organische Störung zu entdecken. Oft konzentrieren sie sich anfangs auf ein bestimmtes Organ oder eine einzelne eingebildete Krankheit. Viele informieren sich intensiv darüber und steigern sich so immer mehr in ihre Vorstellung hinein. In schweren Fällen entsteht ein großer psychischer Druck, der den Alltag erheblich beeinträchtigt. Nicht selten hoffen Hypochonder, ihr eingebildetes Leiden können bei anderen Menschen Mitgefühl und Anteilnahme wecken.

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Foto: michanolimit, fotolia

Behandlung bei Hypochondrie

Eventuell ist ein Hypochonder tatsächlich erkrankt, deutet die Hypochondrie-Symptome aber falsch. Organische Leiden müssen ausgeheilt und der Rat erfahrener Spezialisten eingeholt werden. Es helfen Verhaltenstherapien oder, in schweren Fällen, stationäre Behandlungen.

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Foto: ludwig, fotolia

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Hypochondrie

Um gar nicht erst in die Gefahr zu kommen, Hypochondrie zu entwickeln, sollte man dem Hausarzt, Facharzt oder Psychologen gegenüber immer ehrlich sein und offen über Sorgen und Gefühle sprechen. Der Arzt kann objektiv Rat geben und unbegründete Sorgen aufklären.


Veröffentlicht in WUNDERWEIB

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