
Schlangenbiss: Definition, Ursachen und Symptome
Durch einen Schlangenbiss besteht die Möglichkeit einer Vergiftung des Körpers. Die Wildnis ist verlockend, aber auch gefährlich. Als eine der größten Bedrohungen gilt vielen die Begegnung mit einer Giftschlange. In der Tat kann der Biss von Exoten wie Kobras oder Mambas tödlich enden. Die Reptilien greifen jedoch sehr selten Menschen an und auch nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Nach einem Biss tropischer Exemplare drohen ohne Hilfe lebensgefährliche Lähmungen, Herz- und Nierenversagen. Doch meist können die Opfer gerettet werden. Manche Schlangenbisse, wie von der in Deutschland heimischen Kreuzotter, verursachen in der Regel nur leichte Symptome. Es können starke Schmerzen, Verfärbungen und Schwellungen an der Bissstelle entstehen. Auch Übelkeit, Blässe, Erbrechen, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen und Kreislaufschwäche sind möglich. In schweren Fällen führt Blutdruckabfall zum Kollaps. Schädigungen der Nerven oder Muskeln können die Atmung lähmen. Falls Speikobras Gift in die Augen spritzen, sind schwere Schädigungen der Sinnesorgane möglich - 20 Minuten spülen!

Schlangenbiss: Behandlung
Nach einem Schlangenbiss werden gegebenenfalls Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und die Lebensfunktionen stabilisiert. Ein Antiserum kann bei falscher Anwendung einen allergischen Schock auslösen und sollte, falls nötig, nur durch einen erfahrenen Arzt verabreicht werden.

Schlangenbiss: Vorbeugen und Selbsthilfe
In erster Linie sollte man Gegenden meiden, in denen giftige Schlangen zu finden sind. Vor jeder Reise empfiehlt es sich also, sich darüber zu informieren. Kommt es doch einmal zu einem Schlangenbiss, muss der Körper ruhig gehalten werden, dann breitet sich das Gift weniger schnell aus. Die Wunde auszusaugen, auszuschneiden oder gar den Körperteil zu amputieren bringt mehr Schaden als Nutzen. Auch Abbinden kann eventuell zu schweren Schäden führen.
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