
Paranoia: Definition, Ursachen und Symptome
Paranoia, auch als "Wahnhafte Störung" bezeichnet, beschreibt Wahnvorstellungen. Es kommt immer wieder vor, dass man fest von einem Gedanken überzeugt ist und erst später merkt, wie sehr man sich irrte. Andere Argumente wurden vorher nicht richtig wahrgenommen. Wer unter Paranoia leidet, neigt krankhaft zu Vorstellungen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Selbst wenn man Menschen mit dieser wahnhaften Störung eindeutige Gegenbeweise vorlegt, beharren sie auf ihrem Glauben. Dass sie krank sind, ist ihnen - anders als vielen anderen Patienten mit leichten seelischen Störungen - nicht bewusst. Für Angehörige bedeutet es eine harte Probe, wenn sie immer wieder haltlosen Behauptungen und Verdächtigungen ausgesetzt sind. Manche Mediziner glauben, vor allem angeborene und biochemische Vorgänge seien für das Leiden verantwortlich. Aber auch verdrängte Gefühle und Ängste könnten eine Rolle spielen.Oft bilden sich die Betroffenen felsenfest ein, ihr Partner betrüge sie. Dafür werden haarsträubende "Beweise" und Indizienketten genannt. Oder harmlose Wahrnehmungen wie Geräusche vor der Tür schüren die Angst, verfolgt zu werden. Anders als bei der Schizophrenie könnten die eingebildeten Ereignisse aber zumindest theoretisch eintreffen. Es werden in der Regel keine Halluzinationen oder geheimnisvolle "Stimmen" wahrgenommen.

Paranoia: Behandlung
Leidet jemand an Paranoia, sollte er unbedingt eine Psychotherapien machen. Auch Medikamente helfen, das Leben zu normalisieren. In schweren Fällen - das bedeutet bei ernsthafter Gefährdung von sich und anderen - ist die Unterbringung in einer Klinik nötig.

Paranoia: Vorbeugen und Selbsthilfe
Drogen- und Alkohol-Konsum sollte unbedingt vermieden werden. Wenn man an Paranoia leidet, ist es äußerst wichtig, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vielen Betroffenen kann geholfen werden, aber sie gehen nicht zum Arzt. Eine professionelle Beratung ist sehr wichtig. Infos gibt es unter www.psychotherapiesuche.de.
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